AT114769B - Verfahren zum Herstellen mit einer Oxydschicht versehener, den elektrischen Strom nur in einer Richtung leitender Vorrichtungen. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen mit einer Oxydschicht versehener, den elektrischen Strom nur in einer Richtung leitender Vorrichtungen.

Info

Publication number
AT114769B
AT114769B AT114769DA AT114769B AT 114769 B AT114769 B AT 114769B AT 114769D A AT114769D A AT 114769DA AT 114769 B AT114769 B AT 114769B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
oxide layer
reaction temperature
production
devices provided
conduct electricity
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Dr Phil Duhme
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT114769B publication Critical patent/AT114769B/de

Links

Landscapes

  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Herstellen mit einer Oxydschicht versehener, den elektrischen Strom nur in einer Richtung leitender Vorrichtungen. 
 EMI1.1 
 Gleichrichter, bilden sich vielfach ausser der für die Gleichrichtung wesentlichen Oxydschicht von verhältnismässig niedrigem Widerstand noch andere Oxydationsprodukte, welche die gleichrichtende Wirkung nicht erhöhen und wegen ihres hohen Widerstandes unerwünscht sind. Man konnte die Bildung solcher   unerwünschter   Oxydationsprodukte bisher nur dadurch verhindern, dass man den zu oxydierenden Körper bei einer Temperatur, die nicht allzu weit unterhalb des Schmelzpunktes des betreffenden Metalls liegt, oxydierte und ihn dann, z. B. in erwärmtem Wasser, abschreckte.

   Wählt man aber die Reaktion-   temparatur   nur wenige Grade zu niedrig, so lässt sich die Bildung der   unerwünschten   Oxydationsprodukte trotzdem nicht vermeiden. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Herstellen der eingangs erwähnten 
 EMI1.2 
 vermieden wird, auch wenn wesentlich unter dem Schmelzpunkte des betreffenden Metalls liegende Reaktionstemperaturen angewendet werden. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass für jedes Metall ein ganz bestimmter Zusammenhang zwischen der Temperatur, bei welcher die Oxydation vor sich geht, und dem   Dissoziatiol1sdruck   der Metalloxyde der höheren Oxydationsstufen besteht. 



   So gehört z. B. nach Angabe des Handbuch der anorganischen Chemie"von Abegg und Auerbach, Band II, erste Abteilung, 1908, Seite 604, für Kupferoxyd   (CuO)   zu einem Dissoziationsdruck von   50 mm Quecksilbersäule   eine Reaktionstemperatur von 960  C, während die entsprechende Temperatur bei einem Dissoziationsdruck von 155 mm 1011  C und bei 158 mm (= dem Sauerstoffpartial- 
 EMI1.3 
 
Die Erfindung besteht nun darin, die Oxydation, d. h. die Erhitzung des Metalls in sauerstoffhaltiger Atmosphäre, bei geringerem Sauerstoffpartialdruck als in der Luft unter normalem Druck oder aber bei vermindertem Druck vorzunehmen, u. zw.

   wird erfindungsgemäss der Luftdruck soweit herabgesetzt, dass der Partialdruck des in der oxydierenden Atmosphäre enthaltenen Sauerstoffs den der gewählten Reaktionstemperatur eigentümlichen Dissoziationsdruck des gebildeten Metalloxyds nicht übersteigt. 



   Will man bei noch tieferen Temperaturen als 960  C oxydieren und dabei die Bildung von CuO vermeiden, so muss man, da in diesem Falle der Dissoziationsdruck des Kupferoxyds unter 50 mm Queck-   silbersäule   liegt, auch den Partialdruck des zur Oxydierung verwendeten Sauerstoffs noch unter 50 mm herabsetzen. Das Verfahren gemäss der Erfindung lässt sich, wie Versuche ergeben haben, beispielsweise recht gut bei einer Oxydationstemperatur von etwa   8600 C durchführtn,   wenn man durch Beimischung einer genügenden Menge eines indifferenten Gases oder Dampfes zur Luft (etwa im Verhältnis 50   : 1)   den Sauerstoffpartialdruck der oxydierenden Atmosphäre bis auf rund 3 mm Quecksilbersäule erniedrigt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. Der Hauptvorteil des beschriebenen Verfahrens liegt darin, dass man bei Anwendung niedriger Reaktionstemperatur besser in der Lage ist, durch Abkürzung der Reaktionsdauer eine dünne Oxydschicht auf dem Gleichrichter zu erzielen und dadurch einen Gleichrichter von niedrigerem inneren EMI1.4 temperaturen. Dabei erweist sich die Herabsetzung der Reaktionstemperatur auch noch durch die damit verbundene Wärmeersparnis als vorteilhaft. EMI1.5 Verfahren zum Herstellen mit einer Oxydschicht versehener, den elektrischen Strom nur in einer Richtung leitender Vorrichtungen, z.
    B. von Kupfer-Kupferoxydulelektroden für ruhende, trockene Gleichrichter, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxydation bei einer erheblich unterhalb des Schmelzpunktes des betreffenden Metalls liegenden Temperatur in oxydierender Atmosphäre, deren Sauerstoffpartialdruck den der gewählten Reaktionstemperatur eigentümlichen Dissoziationsdruck des zu bildenden Metalloxyds nicht übersteigt, vorgenommen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT114769D 1926-12-31 1927-12-30 Verfahren zum Herstellen mit einer Oxydschicht versehener, den elektrischen Strom nur in einer Richtung leitender Vorrichtungen. AT114769B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE114769X 1926-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT114769B true AT114769B (de) 1929-10-25

Family

ID=5653949

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT114769D AT114769B (de) 1926-12-31 1927-12-30 Verfahren zum Herstellen mit einer Oxydschicht versehener, den elektrischen Strom nur in einer Richtung leitender Vorrichtungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT114769B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT114769B (de) Verfahren zum Herstellen mit einer Oxydschicht versehener, den elektrischen Strom nur in einer Richtung leitender Vorrichtungen.
DE856663C (de) Verfahren zur Herstellung von Selen-Gleichrichtern
DE2500914C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Vormaterials für die Herstellung von zur Fertigung von Schmuckstücken dienenden hohlen Drähten aus Edelmetall
DE2213580C2 (de) Verfahren zur katalytischen Umsetzung von Gasen mit hohem Gehalt an SO tief 2
CH130779A (de) Verfahren zum Herstellen mit einer Oxydschicht versehener, den elektrischen Strom nur in einer Richtung leitender Elektroden.
DE680393C (de) Umsetzung von sauren Ammonsulfitloesungen zu Ammonsulfat und Schwefel
DE536910C (de) Verfahren zur Herstellung der Elektroden trockener Metallgleichrichter
DE543136C (de) Verfahren zur Herstellung von Platten fuer Kupferoxydgleichrichter
DE525664C (de) Verfahren zur Herstellung elektrischer Gleichrichterventile
DE512818C (de) Verfahren zur Herstellung eines Gleichrichterelementes
DE624114C (de) Verfahren zur Herstellung eines Kupferoxydgleichrichters
AT102286B (de) Verfahren zur Herstellung von Hartlegierungen, die u. a. Kohlenstoff und Silizium enthalten.
DE533486C (de) Elektrische Gleichrichterzelle
AT150568B (de) Mit Anschlußkontakten versehener elektrischer Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten und Verfahren zu dessen Herstellung.
DE429835C (de) Herstellung hochkonzentrierter Handels-Schwefelsaeure
DE613954C (de) Stehbolzenverbindung, insbesondere fuer Lokomotivkessel
DE752206C (de) Vorrichtung zum Erhitzen von konzentrierter Salpetersaeure
DE493701C (de) Kolloidaler Gleichrichter
AT120830B (de) Verfahren zum Überziehen eines elektrisch leitenden Körpers mit Platin.
DE744370C (de) Herstellung konzentrierter Salpetersaeure durch thermische Zersetzung duenner Salpetersaeure
AT121995B (de) Verfahren zum Befreien von Metallkörpern von einer sie bedeckenden Bleischichte.
AT117329B (de) Verfahren zur Herstellung unterteilter Magnetkerne mit voneinander isolierten Einzelelementen.
AT129571B (de) Verfahren zur Herstellung eines Titanfarbstoffes.
AT157913B (de) Verfahren zur Vergoldung von Gittern für Entladungsröhren.
DE491815C (de) Nicht oxydierbare Legierung