DE491815C - Nicht oxydierbare Legierung - Google Patents

Nicht oxydierbare Legierung

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DE491815C
DE491815C DEC43310D DEC0043310D DE491815C DE 491815 C DE491815 C DE 491815C DE C43310 D DEC43310 D DE C43310D DE C0043310 D DEC0043310 D DE C0043310D DE 491815 C DE491815 C DE 491815C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C19/00Alloys based on nickel or cobalt
    • C22C19/002Alloys based on nickel or cobalt with copper as the next major constituent

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)

Description

  • Nicht oxydieräare Legierung Gegenstand der Erfindung ist eine nicht oxydierbare Legierung, welche insbesondere zur Herstellung von Klappen, Ventilen und anderen Dichtungsteilen oder Regelteilen dienen soll, welche der Einwirkung des Dampfes unterliegen, und insbesondere derjenigen des überhitzten Dampfes.
  • Die Legierung besteht grundsätzlich aus folgenden Bestandteilen
    Nickel .................. q.o bis 5o Prozent
    Kupfer ................. 30 - q0 -
    Mangan ................ io - ao -
    Antimon ............... 5 - 15 -
    Zinn ................... i - io -
    Als Beispiel geben die nachfolgenden Mengenverhältnisse eine Legierung, welche alle wünschenswerten Eigenschaften für die Herstellung der zenannten Teile besitzt:
    Nickel..................... 40
    Kupfer .................... 31
    Mangan ................... 18
    Antimon .................. g
    Zinn ...................... 2
    ioo
    Zur Herstellung dieser Legierung benutzt man vorzugsweise Manganküpfer mit 30°/0, das zunächst geschmolzen wird. Sodann setzt man den Nickel zu und den Rest an Mangan, Antimon und Zinn. Um die Oxydation während des Schmelzens zu verhüten, kann man ein Des oxydierungsmittel für Bronze oder gar Borax zusetzen. Die auf diese Weise hergestellte Legierung besitzt die folgenden Eigenschaften: Dichte 8,28, Schmelzpunkt etwa iooo ° C.
  • Struktur: Das Mikroskop zeigt, daß die Kristallisierung homogen ist und daß kein Oxyd eingeschlossen ist.
  • Färbung: weiß; Härte: Die skleroskopische Härte beträgt 55 und die Härte nach Brinell 2io ; sie ist also fast gleich der Härte von Hartstahl. Wird das Metall auf eine Temperatur von 8oo ° gebracht und dann in Wasser getaucht, so erfolgt eine merkliche Verminderung der Härte. Die skleroskopische Härte sinkt alsdann von 55 auf 40. Die Ausnutzung- dieser Erscheinung kann die Bearbeitung erleichtern.
  • Widerstandsfähigkeit gegen chemische Einwirkungen: Versuche sind ausgeführt worden mit einer Probe mit einer Oberfläche von 8 cm2. Ein Untertauchen in siedende Pottasche während 8 Stunden hat gar keinen Gewichtsverlust bewirkt. Die Pottasche hatte 2a ° B6. Ein Untertauchen während 48 Stunden in Ammoniak von 16'B6 und eineAussetzungwährend q. Stunden in einer mit Ammoniak gesättigten Dampfatmosphäre haben eine Gewicbtsverminderung von nur 0,oo6 g verursacht. Die Legierung wird nur sehr schwer durch siedende Salpeter- und Schwefelsäure angegriffen.
  • Widerstandsfähigkeit gegen die Einwirkung des Dampfes: Es ist bekannt, daß bisher Klappen, Ventile, Schieber usw. wie auch ihre Sitze nach einigen Tagen angefressen sind, falls sie der Einwirkung des Dampfes und besonders des überhitzten Dampfes ausgesetzt werden, und daß sie in diesem. Zustande nicht mehr dicht schließen; Dieses Anfressen wird gleichzeitig durch chemische und mechanische Ursachen erzeugt. ,Andererseits verursacht der Dampf in hohem Maße Oxydation, und er wirkt außerdem mit den alkalischen Teilchen ein, mit welchen er oft gesättigt ist.
  • Demgegenüber widerstehen die Verschluß-und Regelteile, welche mit der Legierung gemäß der Erfindung hergestellt sind, in vollkommener Weise dem Durchgang des überhitzten Dampfes wegen der großen Härte und der Unempfindlichkeit gegen oxydierende und alkalische Mittel. Sie haben auch den Vorteil, daß sie ihre Gestalt nicht ändern, da ihre Abmessungen nicht durch eine Erhöhung der Temperatur um 350 ° C beeinflußt weiden.
  • Diese Legierung wird insbesondere zum Gießen benutzt; sie läßt sich ebenso leicht auf der Drehbank wie auf anderen Werkzeugmaschnen bearbeiten.
  • Am Schluß der Herstellung kann etwas Blei (nicht mehr als i0/0) zugegeben werden, wodurch die Legierung weicher wird. Die Mengenverhältnisse der verschiedenen Bestandteile der angegebenen Legierung können in den, angegebenen. Grenzen verändert werden, wobei die Wahl für jeden Fall leicht derart gemacht werden kann, daß die gewünschten Eigenschaften der Härte und der Haltbarkeit erzielt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:, i. Nicht oxydierbare Legierung, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Nickel (qo bis 5o0/0), Kupfer (3o bis q.00/0), Mangan(io bis 2o0/0), Antimon (5 bis =5%) und Zinn (i bis i00/0) besteht.
  2. 2. Legierung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die folgende Zusammensetzung: Nickel (q.o Teile), Kupfer (3i Teile), Mangan (18 Teile), Antimon (g Teile), Zinn (2 Teile).
  3. 3. Legierung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Blei (höchstens i0/0) zugesetzt wird. .
DEC43310D 1929-06-30 1929-06-30 Nicht oxydierbare Legierung Expired DE491815C (de)

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