AT157180B - Deckelverschluß mit Blattfeder für Milchkannen. - Google Patents

Deckelverschluß mit Blattfeder für Milchkannen.

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AT157180B
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AT
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leaf spring
lid
lid closure
spring
milk cans
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Kleiner & Fleischmann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/28Elongated members, e.g. leaf springs, located substantially at right angles to closure axis and acting between the face of the closure and abutments on container

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Description


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    Deckelverschluss   mit Blattfeder für Milchkannen. 



    Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten Deckelversehlüsse für Milchkannen, die aus einer Deckelschale mit Schutzring, einem durch Schlitze des Ringes nach aussen ragenden Quersteg und einer mit ihrem Scheitel am Deckel anliegenden Blattfeder bestehen, entgegen deren Federkraft der Deckel durch den Zug von an den Enden des Quersteges angreifenden Verschlussgliedern auf seinen Sitz gepresst wird. Um ein Herausfallen der Blattfeder im entlasteten Zustand und damit auch einen Verlust der Feder und des dann ungesicherten Quersteges zu verhüten, hat man die Feder entweder mit dem Deckelboden verschweisst oder durch Nietköpfe am Deckelboden und am Quersteg gegen Verdrehung oder Verschiebung gesichert geführt.

   Diese Schweissstellen oder Nieten halten aber den durch die ausserordentlich rauhe Behandlung der Milchkannen bedingten Beanspruchungen nur kurze Zeit stand, so dass die Federn und Querstege ihren Halt verlieren und die Deckelverschlüsse unbrauchbar werden. 



  Die Erfindung bezweckt die dauernde Gebrauchsfähigkeit des Deckelverschlusses auf einfachere und verlässliche Weise durch eine besondere Ausbildung des Quersteges und der Blattfeder unter Vermeidung zerstörbarer Verbindungen oder Führungen zu gewährleisten. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Blattfeder mit ihren Enden durch die für den Durchtritt des Deckelquersteges vorgesehenen Schlitze des Deckelringes hindurchragt und durch unter ihre Enden herabreichende Profilierungen, z. B. Kröpfungen des Quersteges, gegen Längsverschiebung gesichert ist. 



  Überdies kann der Deckelquersteg nach unten abgebogene Enden aufweisen, wodurch die Schlitze des Deckelringes unter weiterer Sicherung der Blattfeder abgedeckt sind. 



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist ein Querschnitt nach der Linie 1-1 in Fig. 2, die den Milchkannendeckel in Draufsicht zeigt. 



  In der Zeichnung ist 1 die in üblicher Weise aus Blech hergestellte Deckelschale, die mit ihrem umgebogenen Rand 10 auf den Hals 8 der Kanne passt. Zwischen den Teilen 10 und 8 kann ein Dichtungring aus Gummi od. dgl. von beliebiger Dicke eingelegt werden. Der mit der Deckelschale 1 fest verbundene Schutzring 2 weist zwei gegenüberliegende Schlitze 3 auf, durch die der Quersteg 4 durchtritt. 



  Seine Enden sind im vorliegenden Falle nach unten umgebogen und tragen zwei Plättchen 5', auf die eine Anpressvorrichtung, z. B. der übliche Exzenterbügelverschluss, im Sinne der Pfeile in Fig. 1 einwirkt. Die Feder 5, die diesen Druck auf den Boden der Deckelschale 1 überträgt, besteht aus einem einfachen glatten Stahlstreifen, der durch die Schlitze 3 hindurchreicht und derart gegen Drehung gesichert ist. An einer Verschiebung in der Längsrichtung wird er durch zwei Kröpfungen des Quersteges 4 gehindert. 



  Am Boden der Deckelschale 1 ist beim gezeichneten Beispiel eine Verstärkungsplatte 6 angeordnet, die zwei seitliche, geprägte Führungsrippen 7 für die Feder 5 aufweist. 



  Wie ersichtlich, ist die Bauart mangels jeglicher Verbindungsmittel zwischen Deckel, Blattfeder und Querstege sehr einfach und zuverlässig. Da die Angriffsstellen der Spannkräfte an der Feder weit nach aussen verlegt sind und daher nahe den Angriffsstellen der Kräfte am Quersteg liegen, kann dieser schwächer gehalten sein und überdies ergibt sich wegen der grösseren Federlänge eine weichere Federung auch bei kleineren Abmessungen des Deckels, was sehr erwünscht ist, da das Einhängen der Verschlussglieder bisher grösseren Kraftaufwand erforderte. Der Zusammenbau des Verschlusses ist sehr einfach, indem der Quersteg und die Feder lose eingelegt werden, worauf der Ring 3 mit der Deckelschale verschweiss wird.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRüCHE : 1. Deckelverschluss mit Blattfeder für Milchkannen, dadurch gekennzeichnet, dass die mit ihrem Scheitel am Deckel (1) anliegende gebogene Blattfeder (5) mit ihren Enden durch die für den Durchtritt des Deckelquersteges (4) vorgesehenen Schlitze des Deekelringes (3) hindurchragt und durch EMI2.1
    5 2. Deckelverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Quersteg (4) innerhalb der Federenden nach unten gekröpft ist.
    3. Deckelverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Quersteg (4) nach unten gebogene Enden aufweist.
    4. Deckelverschluss nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine am Boden des Deckels 10 angeordnete Verstärkungsplatte (6) zwei Rippen (7) zur Führung der Blattfeder (5) aufweist. EMI2.2
AT157180D 1938-02-09 1938-02-09 Deckelverschluß mit Blattfeder für Milchkannen. AT157180B (de)

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