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Greifer für Nähmaschinen.
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ansatz 121'des Körpers 117 legt und auf ihm ruht. Der Spulenträger 1'26 wird in dem Körper 117 von einem Flansch 128 gehalten, der mit Schrauben 128' (Fig. 8) an dessen Stirnfläche befestigt ist ; dieser Flansch 128 bildet mehr als einen halbkreisförmigen Bogen und ist in dem mit dem seitlichen Ausschnitt 123 des Greiferkörpers 117 zusammenfallenden Teil offen. Auch der zylindrische Bund 127 des Spulenträgers 126 hat eine Unterbrechung 127', die der Nadel gegenüber liegt und sieh im Sinne der Greiferdrehung noch etwas fortsetzt, wie dies die Fig. 4, 5 und 7 deutlich zeigen.
In den zylindrischen Bund 127 sind Einschnitte 127" gemacht, die die Führungsstufe 121'des Greiferkörpers 117 von allen von der Fadenreibung herrührenden Verunreinigungen freihalten ; diese Einschnitte reinigen sich jedesmal, wenn der Ausschnitt 123 des Greifers an ihnen vorübergeht, von selbst. Infolge dieser Einschnitte können die aus gehärtetem Stahl bestehenden, aufeinander gleitenden Teile ohne Schmierung bei beliebiger Geschwindigkeit für jede erforderliche Dauer arbeiten.
Der zylindrische Bund 127 des Spulenträgers geht unten in eine kegelstumpfförmige Fortsetzung 129 über, die einen im Wesen ebenen Boden 129'hat.
Die verschiedenen Teile sind so eingerichtet, dass nach Einbau des Spulenträgers in den Greiferkörper 117 in der beschriebenen und in der Fig. 1 dargestellten Weise ein Zwischenraum zwischen der Fortsetzung 129 und dem Boden des Greiferkörpers 117 bleibt. Man gelangt zu diesem Zwischenraum
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durch die Unterbrechung 127', die unterhalb des zylindrischen Bundes des Spulenträgers liegt.
In dem Teil oberhalb des zylindrischen Bundes 127 hat der Spulenträger 126 einen Aufsatz 130 mit kegelstumpfförmiger Oberfläche, dessen unterer Rand mit dem äusseren Rand des Flansches 128 und demgemäss mit dem Innenrand der Leiste 124 des Greiferkörpers 117 zusammenfällt, derart, dass der Flansch unterhalb der Leiste 124 liegt. Der Aufsatz 1, 10 setzt sieh in einen horizontalen Arm 7. 37 fort, der an seinem oberen Rand zu einem Schnabel 131'ausgebildet ist.
An die Aussenseite dieses Armes ist zwecks Regelung der Fadenspannung eine Federzunge 1, 32 mit einer Schraube 732'angesetzt. Zwischen diese Zunge und die Aussenwand des Armes 131 legt sich der Faden der Spule, der unter dem Arm und dann unter der Zunge 732 durchgeht und sich gegen einen an dem Arm 737 ausgebildeten Ansatz 732"legt, der in eine Vertiefung der Zunge 132 eingreift. Diese erhebt sich an dieser Stelle über die Oberkante des Spulenträgers, so dass sie durch die Nase 732'"verhütet, dass die Schleife des Nadelfadens sich mit dem Spulenfaden verwickelt.
Am gegenüberliegenden Ende setzt sich der Aufsatz 1 : 30 in eine zylindrische Wand 1. 33 fort, die in einer Schrägfläche 133'endet, wodurch eine schräge Führung entsteht, die den Spulenfaden unter den gebogenen Arm 737 leitet, damit man ihn in der oben beschriebenen Weise einfädeln kann. Die Zylinderwand 133 hat gegenüber der Nase 132'"einen Zahn 1. 34. Dieser greift in einen Ausschnitt 141 des unteren Armes des Maschinengehäuses ein und dadurch wird der Spulenträger festgehalten. Dieser ist im übrigen hohl mit einer zylindrischen Vertiefung 135 und flachem Boden und in seiner Wand sind zur Gewichtsverminderung mehrere Löcher 136 angebracht.
Aus der Mitte des Bodens dieser Vertiefung erhebt sich ein zylindrischer Zapfen 137, auf den die Spule 138 aufgesteckt ist. Am oberen Ende des Zapfens 137 ist mit einem Gelenk eine Zunge 739 angesetzt, deren aufgerichtete und niedergeklappte Stellung durch eine in dem Zapfen untergebrachte Feder 140 gesichert wird. Diese Zunge 1 : 39 dient dazu, die Spule 138 in ihrem Lager, jedoch frei drehbar, festzuhalten. Um sie herauszunehmen, führt man bei aufgerichteter Zunge 139 den Nagel des Zeigefingers in die Aussparung 123 ein und hebt die Spule an der Unterseite ihres oberen Flansches aus.
Der Greifer arbeitet folgendermassen : Wenn der Nadelfaden und der Spulenfaden richtig eingefädelt sind, fasst bei der Tätigkeit der Maschine jedesmal, wenn die Nadel etwa 3 mm ihres Hubes zurückgelegt hat, die Spitze 123'des von der Achse 41 aus in Umdrehung gesetzten Greiferkörpers den Nadelfaden und nimmt ihn mit, indem sie zwei Schläge bildet (Fig. 4) :
einen unteren Schlag, der durch die Aussparungen 123 des Greiferkörpers 117 und des Flansches 128 und die Aussparung 127' des Spulenträgers 126 durchgeht und einen oberen Schlag, der an der Leiste 124 entlang gleitet, weil er von dem Anschlag 125"'der Zunge 125 mitgenommen und so gezwungen wird, längs des konisehen Aufsatzes 1, 30 aufzusteigen und frei über den Spulenträger 126 wegzugehen, wie in Fig. 4 dargestellt. In dieser Figur ist die bewickelte Spule nicht dargestellt.
Bei der in dieser Figur gezeigten Stellung fängt der Fadenführer der Maschine, der den Durchgang der grössten Fadenlänge zwecks Bildung der entsprechenden Schleife begünstigt hatte, an, die Schleife anzuziehen und sie zu verkürzen und zwingt sie dadurch, sieh von dem Zahn 134 des Spulenträgers 126 und dem Ausschnitt 141 des unteren Armes des Maschinengehäuses frei zu machen.
Diese Einrichtungen verhindern die vollständige Umdrehung dieses Teiles, belassen ihm aber ein geringes Spiel, welches dank des geringfügigen Gewichtes des Spulenträgers den vollständigen Durchtritt der Schleife in dem Augenblick, wo sie vollständig von dem Greifer freikommt, begünstigt, da ja infolge der Drehung desselben die oben erwähnten Aussparungen, die dem unteren Schlag des Fadens den Eintritt ermöglicht hatten, zur Deckung kommen und ihm den Austritt ermöglichen.
Wenn die Spitze 123'des Greiferkörpers eine vollständige Umdrehung von dem Punkt an, wo sie die Fadenschleife an der Nadel gefasst hatte, zurückgelegt hat, zieht der Fadenführer der Maschine am Ende seines Aufwärtshubes den Faden der Schleife an, durch die der von der Zunge 132 gespannte
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