AT156743B - Schaltungsanordnung zur Auswahl von an einer gemeinsamen Leitung liegenden Anschlußstellen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Auswahl von an einer gemeinsamen Leitung liegenden Anschlußstellen.

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AT156743B
AT156743B AT156743DA AT156743B AT 156743 B AT156743 B AT 156743B AT 156743D A AT156743D A AT 156743DA AT 156743 B AT156743 B AT 156743B
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  Schaltungsanordnung zur Auswahl von an einer   gemeinsamen Leitung liegenden Anschlussstellen.   
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 bei der Anschlussstelle Al zur Wirkung, wodurch die Stelle gewählt wird. In   ähnlicher   Weise können auch die Sendestellen II bzw. III und die Anschlussstellen   A   2 bzw. A 3 gewählt werden. 



   Bei der beschriebenen Anordnung werden bei der Auswahl alle Selektivorgane der drei Anschlussstellen durch Wechselstrom einer einzigen Frequenz von der Vermittlungsstelle aus betätigt. 



   Durch eine Erweiterung der Sendestellungen   7-777   in der Vermittlungsstelle um weitere drei, jedoch mit einer Selektiv-Wechselstromquelle SW anderer Frequenz, kann die Anzahl der Stellen auf derselben Leitung ebenfalls um drei weitere erhöht werden. 



   Fig. 2 zeigt eine Schaltung für vier   Anschlussstellen.   Sie ist gekennzeichnet durch drei Relais A, B, C pro   Anschlussstelle,   die durch Wechselstrom von der Vermittlungsstelle, je nach Wahl der Anschluss- 
 EMI2.2 
 elektrischen Mittelpunkt M geerdet ist. 



   Das Relais C jeder dieser Brücken ist als Differentialrelais ausgebildet. Es wird durch den von der Vermittlungsstelle ohne Erde über die beiden Leitungsäste La,   Lb   gesendeten Selektiv-Wechselstrom (Stellung   IV)   nicht betätigt, wird jedoch durch den parallel über beide Äste und Erde gesendeten Wechselstrom erregt. Auch diese Anordnung besitzt in jeder   Anschlussstelle     A     7-.   4 einen durch die Lokalbatterie Lo gespeisten Anreizstromkreis. 
 EMI2.3 
 und A 4) oder gleichartig (in der Stelle A 3) beeinflusst. In der Vermittlungsstelle sind ähnlieh wie in Fig. 1   Sehaltmittel   t 1-t 7 vorgesehen.

   Sie senden fallweise je nach der Wahl der Anschlussstelle entweder auf jedem Leitungsast einzeln (I,   II)   oder auf beiden Ästen (III, IV), in Verbindung mit Erde (1,   Il,   III) oder ohne Erde (IV), Wechselstrom SW zu den Relais A, B, C aus. 



   Soll bei dieser Ausführung von der Vermittlungsstelle die Anschlussstelle Al gewählt werden, so gelangt die Sendestellung I zur Anwendung, wodurch in allen   Anschlussstellen   sowohl die Relais J als auch die Relais C (diese über eine halbe Wicklung) durch den gesendeten Wechselstrom erregt werden über :   Erde-SIV-tI-La-alle   an La liegende   Brückenhälften   (Relais A und C) -Erde. 



   Die Relais A, C betätigen ihre Kontakte. Da bei dieser Wahl auf dem Leitungsast Lb kein Wechselstrom ausgesendet wird, bleiben die Relais B der   Anschlussstellen   in Ruhe und deren Kola- 
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   Die Auswahl der Anschlussstellen über beide Leitungsäste erfolgt demnach so, dass der Wechselstrom entweder parallel über beide Äste und Erde oder in Schleife ohne Erde geleitet wird. Auch hier kann mit einer Selektiv-Wechselstrom quelle anderer Frequenz die Anzahl der Stellen um vier weitere erhöht werden. 



   Bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 ist sowohl die Schaltung der Stellen   Al-A. 3 narh   Fig. 1 als auch die der Stellen   A l-A 4 nach   Fig.   2-im   folgenden als Wechselstrom-Grundschaltungen bezeichnet (in bezug auf die Selektiv-Wechselstromkreise) - weiter ausgebildet. In Fig. 3 ist dabei nur gezeichnet, wie beispielsweise die Wechselstrom-Grundschaltung der Stelle   A 1   von Fig. 1 zu ergänzen ist. Bei dieser Schaltungsanordnung wird den in den einzelnen   Anschlussstellen   angeordneten Relais A, B (Fig. 1) bzw. A, C, B (Fig. 2) ein neutrales Gleichstromrelais W beigeordnet, welches fallweise an den einen oder andern Leitungsast La, Lb angeschlossen wird. 



   Soll die Anschlussstelle   A     1/1   gewählt werden, so gelangt die Sendestellung   I   zur Anwendung, wodurch in allen Anschlussstellen die Relais   A   durch den gesendeten Wechselstrom erregt werden über :   Erde-SW-t     7-La-alle   Relais A-K 1-M-Erde. 



   Alle Relais A betätigen ihre Kontakte a 1. Da bei dieser Wahl auf dem Leitungsast   Lb   kein Wechselstrom ausgesendet wird, bleiben die Relais B aller Anschlussstellen in Ruhe. Es wird jedoch in der Vermittlungsstelle auf den Leitungsast Lb die geerdete   Gleichstrom-Rufbatterie   Ba über Kontakt t 2 angelegt. Dadurch gelangt der Anreizkreis für das den Relais A, B zugeordnete Relais W in Stelle   A 1/1   zur Wirkung über :
Erde-Ba-t   @-t2-Lb-W (A1/1)-b1-a1-Erde.   



   Somit ist die Stelle   A 1/1   gewählt. Das Relais W kann in bekannter Weise entweder einen   Gloekenkreis   oder die Anschaltung einer Sprechgarnitur od. dgl. besorgen. 



   In der zweiten Anschlussstelle A1/II bleibt das Gleichstromrelais W, obwohl die den Anreizkreis betreffenden Kontakte vollkommen der Stelle A   1/1   entsprechen, in Ruhe, da   die Wicklung W   am Leitungsast La angeschlossen ist und hier bei dieser Wahl kein Gleichstrom fliesst. Soll jedoch bei dieser Schaltungsanordnung von der Vermittlungsstelle die   Anschlussstelle a 1/11   gewählt werden, 

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Claims (1)

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    4. Anordnung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Brücke jeder Anschlussstelle ein drittes Relais (C) angeordnet ist, das nur durch den über beide Leitungsäste parallel gesendeten Wechselstrom erregt wird.
    5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der an einer gemeinsamen Leitung liegenden Anschlussstellen mit einer bestimmten Grundschaltung dadurch verdoppelt wird, dass je zwei Anschlussstellen in der gleichen Grundschaltung ausgebildet werden.
    6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Kondensatoren in den Brücken so angeordnet sind, dass die Selektivorgane durch Gleichstrom nicht beeinflusst werden, wobei diese Kondensatoren überdies dazu benutzt werden können, um die Selektivorgane auf den SelektivWechselstrom abzustimmen.
    7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der an einer gemeinsamen Leitung liegenden Anschlussstellen dadurch vervielfacht wird, dass je vier Anschlussstellen in der gleichen Grundschaltung ausgebildet werden.
    8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterscheidung dieser gleichartigen Anschlussstellen bei der Auswahl einerseits durch Erregung je zweier Anreizkreise mit Gleichstrom über den einen oder über den andern Leitungsast und anderseits bei den am gleichen Leitungsast angeschalteten Anreizkreisen mit polarisierten Schaltmittel durch Umkehrung des auf diesem Leitungs- ast fliessenden Stromes erfolgt.
    9. Schaltungsanordnung zur Auswahl von an einer gemeinsamen Leitung liegenden Anschlussstellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswahl einer Anzahl der Anschlussstellen mittels einer bestimmten Frequenz in einer Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 9 erfolgt, während die Auswahl einer Anzahl anderer Anschlussstellen mittels einer andern Frequenz bewirkt wird.
    10. Fernsprechanlage nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswahl der an einer gemeinsamen Leitung liegenden Anschlussstellen mit Relais als Selektivorganen über die Sprechleitungsäste erfolgt, wobei zur Auswahl bis zu vier Anschlussstellen lediglich Wechselstrom einer einzigen Frequenz von der Vermittlungsstelle ausgesendet wird, während zur Auswahl einer grösseren Zahl von Anschlussstellen von der Vermittlungsstelle überdies entweder Gleichstrom und/oder Wechselstrom anderer Frequenz ausgesendet wird.
AT156743D 1936-02-26 1936-02-26 Schaltungsanordnung zur Auswahl von an einer gemeinsamen Leitung liegenden Anschlußstellen. AT156743B (de)

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