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Österreichische
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JOHN BOYD DUNLOP UND JOHN BOYD DUNLOP JR. IN DUBLIN.
Karburiervorrichtung für Explosionskraftmaschinen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Karburiervorrichtung für Explosionskraftmaschinen und insbesondere tür Fahrzeuge. Diese Vorrichtung hat den Zweck, die richtige Mischung des Brennstoffes gleichförmig zu erhalten, so dass das Mischungsverhältnis weder durch die Geschwindigkeitsänderungen der Maschine, noch durch sonstige Ursachen beeinflusst werden kann. Mit Karburatoren der gebräuchlichen Art ändert sich die Mischung und deren Zusammensetzung mit der Änderung der Geschwindigkeit der Maschine, da die Menge des bei langsamem Gange mit jedem Hub angesaugten Brennstoffes im Verhältnis zur Luft sehr klein ist, während im entgegengesetzten Falle die Menge des angesaugten Brennstoffes zu gross wird.
Nach dieser Erfindung soll nach einmaliger Einstellung des Mischungsverhältnisses die Natur und die Menge der Mischung unabhängig vom Gange der Maschine oder der Drosselung bleiben.
Zu diesem Zwecke sind in dem Ölrohre oder dem Zuführungsrohr für den Brennstoff, das mit dem Brennstoffbehälter einerseits und mit der Mischkammer andererseits verbunden ist, ein oder mehrere Drosselkörper oder Verteiler angeordnet, welche den Fluss des Brennstoffes mehr oder weniger zu brechen bestimmt sind, je nachdem die Maschine mit hoher oder kleiner Geschwindigkeit läuft.
Die Anordnung ist derart getroffen, dass je nach der Saugkraft des Kolbens die hindernde Wirkung dieser Verteiler verstärkt oder verringert wird, um die Mischungsverhv : tnisse der Luft und des Brennstoffes unter allen
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zur Regelung der Brennstoffzuführung kann eine Vorrichtung zur Regelung der Luftzufuhr vorgesehen sein, welche vorteilhaft aus einem einstellbaren Absperrorgan oder einer ähnlichen Einrichtung besteht und je nach der Saugkraft der Maschine die Eintrittsöffnung für die Luft mehr oder weniger öffnet oder schliesst.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform dieser Vorrichtung wie sie ganz besonders für Fahrzeuge geeignet ist. A ist ein mit einem Schwimmerventil 1', I versehener Ölbehälter. B ist der Verteiler als'Mittel zum Brechen des Ölzuflnsses in der BrennstoSröhre C ; D ist der Mischraum, E die Luftzuführungsröhre und F ein in Form einer Blattfeder ausgebildetes Absperrorgan;
G stellt das Zuführungsrohr für die Mischung zum Motor vor. Das Ölzuführungsrohr C ist wie in der Zeichnung dargestellt vorteilhaft
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erstere C'mit dem unteren Teile des Brennstoffbehälters verbunden ist, während die Öffnung C2 innerhalb des Mischraumes D unter einem Winkel so angeordnet ist, dass ein rasches und verlässliches Mischen von Luft und Brennstoff erfolgt..
In dem oberen Ende des Brennstoffrohres C ist eine Stellschraube H, welche in diesem Rohr ihr Muttergewinde hat und mit einem Drehknopf EI ausgestattet ist. Mit Hilfe dieser Schraube kann die Spritzöffnung oder Düse C4 des Brennstoffrohres C eingestellt werden, um die Menge des in den Mischraum gelangenden Brennstoffes zu regeln. Der den Verteiler aufnehmende Teil des Rohres C ist durch eine Schraubenkappe (' ab- geschlossen, durch deren Entfernung der Brennstoffbehälter A gewünschtenfalls geleert werden kann.
Die Verteiler B zur Drosselung oder Brechung des Brennstoffes in der
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Röhre 0 sind zwischen den Öffnungen C"und C gebettet und können selbstverständlich verschiedene Form haben, die sich je nach der Grösse und den ssauverhältnisson des Apparates richtet. Eine vorteilhafte Form ist in der Zeichnung dargestellt, in welcher die einzelnen Verteilungskörper stabförmig ausgebildet und mit gegen die Stromrichtung gerichteten Zähnen ausgestattet sind, welche den Zweck haben, das gegen dieselben auftreffende Öl in seiner Strömung zu brechen. Jeder Stab ist in das Rohr C so eingeführt, dass er leicht herausgenommen und ausgewechselt worden kann.
Es ist vorteilhaft, den Zufluss des Petroleums in der vorbeschriebenen Weise zu regeln, doch kann ausserdem oder statt desselben die Zufuhr der Luft entsprechend geregelt werden. Zu diesem Zwecke dient ein blattfederförmiges in das Luftzuführungsrohr E eingesetztes Absperrorgan F, welches mittels einer Stellschraube E' so geregelt werden kann, dass der Durchgang durch das Rohr J je nach Bedarf gedrosselt oder gänzlich abgesperrt wird. Durch diese Einrichtung kann demnach sowohl die Brennstoffzufuhr als auch die Luftzufuhr auf beliebige Mischungsverhältnisse eingestellt werden, ohne von dem Gang der Maschine abhängig zu sein. Das Absperrorgan F kann natürlich an einer beliebigen Stelle zwischen Lufteinströmung und Öleintritt untergebracht werden.
Der Brennstoff wird in den Behälter A durch ein Rohr A2 eingeführt und dessen Zufuhr wird durch einen Kork oder einen Schwimmer A' geregelt, um den Flüssigkeitspiegel in diesem Behälter gleich zu erhalten. Der Schwimmer A' sitzt auf einer Spindel l A3, deren Ende ein konisches Ventil bildet, das gegen den abgeschrägten Sitz A4 einspielt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Karburiervorrichtung für Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass in dem für den flüssigen Brennstoff dienenden Zuführungsrohre ein oder mehrere zur Drosselung des Ölzuflusses dienende, vorteilhaft stabförmige Verteiler zwischen Mischkammer und Ölbehälter angeordnet sind, um den Zufluss des Brennstoffes und das Mischungsverhältnis desselben für alle Geschwindigkeiten der Maschine und unabhängig von der Öffnung des
Drosselventiles gleich zu erhalten.