AT94603B - Brennstoff-Einblasevorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Brennstoff-Einblasevorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

Info

Publication number
AT94603B
AT94603B AT94603DA AT94603B AT 94603 B AT94603 B AT 94603B AT 94603D A AT94603D A AT 94603DA AT 94603 B AT94603 B AT 94603B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
injection device
valve
fuel injection
fuel
atomizer
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Alpenlaendische Drahtindustrie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alpenlaendische Drahtindustrie filed Critical Alpenlaendische Drahtindustrie
Application granted granted Critical
Publication of AT94603B publication Critical patent/AT94603B/de

Links

Landscapes

  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Brennstoff- Einblasevorrichtung fÜr Verbrennungskraftmaschinen.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Brennstoffeinblasevorriehtung für Verbrennungskraftmaschinen, bei der die ungelochte Zerstäuberabschlussplatte unter dem Einflusse des Reglers verstellbar ist, so dass mit ihrer Hilfe der zur Aufnahme des jeweils einzublasenden Brennstoffes dienende Raum des Zerstäubers geregelt werden kann. Um den Durchgangswiderstand zwischen sämtlichen in den Brennstofflagerraum eingebauten gelochten Zerstäuberplatten gleichmässig zu gestalten, sind diese gleichfalls verstellbar und in ihrer Stellung vom Regler derart abhängig, dass immer die Zwischenräume zwischen den einzelnen Platten untereinander gleich gross sind.

   Zu diesem Zwecke können die Platten gegen Drehung   gesicheri   sein und auf einer drehbaren Gewindehülse sitzen, wobei jede einzelne Platte mittels eines Gewindes von anderer Steigung mit einem entsprechenden Gewindestück der Gewindehülse in Eingriff steht, so dass bei einer Verdrehung der letzteren um einen bestimmten Winkel verschiedene Verstellungen der Platten erzielt werden und diese sich in gleichem Masse einander nähern oder voneinander entfernen. Die Brennstoffeinblasevorrichtung steht bei geschlossenem Brennstoffventil mit der Brennstoffleitung derart in Verbindung, dass der Brennstoff von unten nach oben steigend die Bohrungen der Platten durchdringt und die Zwischenräume zwischen den Platten ausfüllt.

   Demgegenüber steht die Einblaseluftkammer der Brennstoffeinblasevorrichtung mit den Räumen für die Spül-und Ladeluft derart in Verbindung, dass die Einblaseluft, die vor dem Niedergehen des Ventils mittels eines Kolbens weiter verdichtet werden kann, von oben nach unten, also in entgegengesetzter Richtung zur Durchflussrichtung des Brennstoffes, die Einblasevorrichtung durchströmt. 



   Um bei Maschinen mit   Brennstoffkapsel einen   die Verbrennung einleitenden Zündtropfen zu eizielen, ist der den   Zerstäubenaum   bei geschlossenem Brennstoffventil mit der Biennstoffzuleitung verbindende Kanal mit einer am Ventilsitz ausmündenden Abzweigung versehen, in der sich ein Teil des Brennstoffes, ohne sich mit Luft zu vermengen, vorlagert, so dass er in unzerstäubtem Zustand in Tropfenform austritt. Der Kolbenschaft, der Ventilschaft und die Gewindehülse sind ineinander in der Längsrichtung verschiebbar, aber gegen Verdrehung gegeneinander gesichert. Der Ventilschaft, der vom Kolbenschaft 
 EMI1.1 
 und das Einblasen des Brennstoffes erfolgt. 



   Diese Brennstoffeinblasevorrichtung hat den Vorteil, dass die bei schnell laufenden, leichten Maschinen in Frage kommenden, geringen Brennstoffmengen mit grosser Genauigkeit geregelt werden können, so dass auch bei verminderter Arbeitsleistung, selbst beim Leerlauf, noch ein brennbares Gemisch erzielt wird. Dabei wird sowohl im Zweitakt, als auch im Viertakt eine genügende Zeit für die Gemischbildung erübrigt, da die Einführung und Vorlagerung des Brennstoffes   flüh   erfolgen kann. 



   Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform. Fig. 1 zeigt einen lotrechten Schnitt durch die Brennstoffeinblasevorrichtung. Fig. 2 stellt einen Schnitt durch den Ventilschaft und das   Gewindestück   nach der Linie A-B in Fig. 1 dar, Fig. 3 veranschaulich einen ähnlichen Schnitt nach der Linie C-D und Fig. 4 einen Schnitt durch die Büchse der Brennstoffeinblasevorrichtung nach der Linie   E-F   in Fig. 1. Fig. 5 zeigt eine der Zerstäuberplatten in der Draufsicht. 



   Eine ungelochte Zerstäuberabschlussplatte 1 und zwei mit feinen Bohrungen versehene Zerstäuberplatten 2 können in der in den Zylinderkopf 3 eingesetzten Büchse 4 axial verschoben werden und sind 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 verschoben werden und dadurch einander genähert bzw. voneinander entfernt werden können. Die Gewindehülse 6 greift mittels eines Gewindes in den Boden der   Büchse-   ein, wo sie in entsprechenden Muttergewinden eine Führung   iindet,   und weist oben   Führungsschlitze 7   auf, in denen die Flügel 8 des Ventilschaftes 9 in axialer Richtung geführt sind.

   Eine Ringnut 10 des Ventilschaftes verbindet bei geschlossenem Ventil 11 die Brennstoffzuleitung 72 mit einem Raume   18,   der mittels eines Kanals 14 mit dem inneren des Zerstäubers in Verbindung steht, während ein zweiter Kanal 15 zum Ventilsitz geführt ist. Die Gewindehülse 6 ist in einer gelochten Trennungswand 16 der Büchse 4 geführt und weist zwei Reihen   übereinander     liegender Wandöffnungen 17   auf, die beim Öffnen des Ventils mittels Nuten 18 des Ventilschaftes 9 in Verbindung gebracht werden können. Der Ventilschaft 9, den eine gegen einen Flansch desselben wirkende Feder 20 stets in der Geschlossenstellung zu erhalten trachtet, hat eine Bohrung 21 von viereckigem Querschnitt, in der die vierkantige Stange   22 eines   Kolbens   23 längsversehieb-   bar ist.

   Ein unter der Einwirkung eines Reglers stehender Hebel 24 dient zur Verdrehung der Stange 22, die vermittels des Ventilschaftes 9 die Gewindehülse 6 mitdreht. Der Kolben 23 steht unter der Einwirkung einer Feder 25, die ihn ständig aufwärts drückt und die schwächer ist, als die Feder 20. Die Ab-   wärtsbewegung   des Kolbens 23 und das Öffnen des Ventils erfolgt mittels eines von einer Nockenwelle normal gesteuerten Hebels   26,   der mit einer Stellschraube 27 auf das Ende der Stange 22 einwirkt. Zur Zuführung der Druckluft, die bei der Verdichtung oder mittels einer besonderen Pumpe gewonnen werden kann, dient die Druckluftleitung   28, deren Ausströmquerschnitt   mittels eines Nadelventils 29 eingestellt werden kann. 



   Die Wirkungsweise der   Brennstoffeinblasevorrichtung   ist die folgende : Bei geschlossenem Ventil 11 
 EMI2.2 
 nicht mehr Platz findet. Drückt nun infolge Einwirkung des Steuerdaumens die   Stellschraube   27 des Hebels 26 auf das obere Ende der vierkantigen Stange 22, so wird diese abwärtsbewegt, wobei sie den Kolben 23 unter Überwindung des Druckes der Feder 25 in die zylindrische Bohrung der Büchse 4 hineindrückt. Hiebei wird zuerst die Druckluftzuleitung 28 abgeschlossen und dann die unter dem Kolben befindliche Luft verdichtet. Gegen Ende der Abwärtsbewegung des Kolbens 23 stösst die vierkantige Stange 22, die anfangs in der Vierkantbohrung 21 des Ventilsehaftes 9 ungehindert niedergeht, gegen die Bodenfläche derselben und öffnet das Ventil 11.

   Gleichzeitig mit dem Öffnen des Ventils verbinden die Nuten 18 je   zwei Wandöffnungen 17   der Gewindehülse 6 miteinander, so dass die durch den Kolben 23 auf etwa die doppelte Spannung verdichtete Druckluft unter die Abschlussplatte 1 gelangen und den zwischen den Zerstäuberplatten angesammelten Brennstoff zerstäuben und ausblasen kann. Gleichzeitig wird der im   Raum   13 und im Kanal 15 vorgelagerte Brennstoff in unzerstäubtem Zustand in die Kapsel 30 ausgeblasen, wo er den Zündtropfen bildet und zur Verbrennung gelangt. Geht der Hebel 26 wieder aufwärts, so geht auch der Kolben 23 unter der Einwirkung der Feder 25 wieder in die Höhe und das Ventil 11 wird durch die Feder 20 geschlossen. 



   Ändert sich die Geschwindigkeit der Maschine, so kommt der Regler zur   Wirkung   und der Hebel 24 verdreht die Stange 22. Diese nimmt den Ventilschaft 9 mit und dieser dreht die   Gewindehülse   6 mit. 



  Dadurch werden aber die Zerstäuberabschlussplatte 1 und die Zerstäuberplatten 2 einander genähert bzw. voneinander entfernt, so dass eine genaue Regelung des Brennstoffes erzielt wird, auch wenn er in den kleinsten Mengen verbraucht wird. Mittels des Nadelventils 29 kann der Druck der Einblaseluft der jeweils erforderlichen Brennstoffmenge angepasst werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Brennstoffeinblasevorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die   ungelochte   Zerstäuberabschlussplatte (1) durch den Regler verstellbar ist,   um   die Menge des einzublasenden Brennstoffes durch Veränderung des zur Aufnahme dieses Brennstoffes dienenden Raumes des Zerstäubers zu regeln.

Claims (1)

  1. 2. Brennstoffeinblasevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand der im Zerstäuber vorgesehenen gelochten Platten (2) durch den Regler veränderbar ist, EMI2.3
    3. Brennstoffeinblasevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in axialer Richtung verschiebbaren Platten (1 und 2) gegen Drehung gesichert sind und auf einer dreh- <Desc/Clms Page number 3> baren Gewindehülse (6) sitzen, wobei jede einzelne Platte mittels eines Gewindes von anderer Steigung mit einem entsprechenden Gewindstück der Gewindhülse in Eingrif steht, so dass bei einer Verdrehung der letzteren um einen bestimmten Winkel die einzelnen Platten derart verschieden verstellt werden, dass in jeder Stellung die Zwischenräume zwischen den einzelnen Platten untereinander gleich sind.
    4. Brennstoffeinblasevorrichtung nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Brenn- stoffzuleitung (12) beigeschlossenem Brennstoffventil (11) mittels einer Ringnut (10) des Ventilschaftes und eines Kanals (14) mit dem Inneren des Zerstäubers in Verbindung steht, so dass der Brennstoff im Zerstäuber von unten nach oben steigt, während das Ausblasen von oben nach unten stattfindet.
    5. Brennstoffeinblasevorrichtung nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die bei geschlossenem Ventil die Verbindung mit der Brennstoffzuleitung herstellende Ringnut (10) mit einem Raum (13) in Verbindung steht, von dem ein Kanal (15) zum Ventilsitz führt, damit der in diesem Kanal vorgelagerte Brennstoff beim Öffnen des Ventils als Zündtropfen unzerstäubt in die Kapsel (30) gelangt.
    5. Brennstoffeinblasevorrichtung nach den Ansprüchen 1-5, gekennzeichnet durch einen unter der Einwirkung eines von einer Nockenwelle gesteuerten Hebels (26) stehenden Kolben (23), dessen Stange (22) längsverschiebbar, jedoch in bezug auf gegenseitige Drehung gesichert, mit dem Ventilschaft (9) verbunden ist, wobei der Hub des bei seiner Abwärtsbewegung zuerst die Druckluftzuleitung abschliessenden und dann die unter ihm befindliche Luft verdichtenden Kolbens derart eingestellt ist, dass seine Stange kurz vor der Erreichung seiner tiefsten Lage gegen den Ventilschaft (9) stösst und dadurch die Ventileröffnung bewirkt.
    7. Brennstoffeinblasevorrichtung nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (22) des Kolbens unter der Einwirkung eines vom Regler beeinflussten Hebels (24) steht und mittels des Ventilschaftes mit der Gewindebüchse (6) längsverschiebbar, jedoch gegen Verdrehung gesichert gekuppelt ist, um die Abstände der Zerstäuberplatten (2) verändern zu können.
    8. Brennstoffeinblasevorrichtung nach den Ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindehülse (6) übereinander liegende Wandöffnungen (17) aufweist, die beim Öffnen des Ventils mittels Nuten (18) des Ventilschaftes (9) in Verbindung gebracht werden. EMI3.1
AT94603D 1919-10-21 1919-10-21 Brennstoff-Einblasevorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. AT94603B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT94603T 1919-10-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT94603B true AT94603B (de) 1923-10-25

Family

ID=3614330

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT94603D AT94603B (de) 1919-10-21 1919-10-21 Brennstoff-Einblasevorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT94603B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2711393C2 (de)
DE2703685A1 (de) Kraftstoffeinspritzpumpe
AT94603B (de) Brennstoff-Einblasevorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.
DE3125224C2 (de)
DE2609963C2 (de) Kolbenbrennkraftmaschine zum Betrieb mit einem staubförmigen Brennstoff
DE513709C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff in Verbrennungskraftmaschinen
DE802968C (de) Einspritzduese fuer Brennkraftmaschinen
DE958440C (de) Vorrichtung zur Einstellung und Steuerung fuer Brennkraftkolbenmaschinen-Einspritzgeraete
DE2610887C3 (de) Brennstoffdüse zum Einbringen von staubförmigen Brennstoffen
DE403354C (de) Brennstoffpumpe fuer Verbrennungsmaschinen in Verbindung mit einem Luftventil
DE652523C (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE357715C (de) Verbrennungskraftmaschine mit Kuehlung der Spuelluft
DE877981C (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen
DE587857C (de) Einspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen
DE1231482B (de) Vorrichtung zum Einbringen des Brennstoffes bei schnellaufenden Einspritzbrennkraftmaschinen, insbesondere mit Gemischverdichtung und Fremdzuendung
DE562451C (de) Spritzvergaser
DE818708C (de) Brennkraftmaschine mit Selbstzuendung
DE705404C (de) Brennkraftmaschine mit besonderer Brennkammer
DE1247066B (de) Kraftstoff-Einspritzventil fuer fremdgezuendete Brennkraftmaschinen
DE702259C (de) Vorrichtung zur Zufuehrung von Wasser zum Brenngemisch bei Brennkraftmaschinen
DE488218C (de) Brennstoffeinblasevorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE673416C (de) Verbrennungskraftmaschine
DE501136C (de) Vorrichtung zum Zufuehren von Zusatzluft zum Brennstoffgemisch von Explosionsmotoren
AT149144B (de) Einspritzvorrichtung für Brennkraftmaschinen.
AT15595B (de) Karburiervorrichtung für Explosionskraftmaschinen.