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Es ist bekannt, Vakuumschalter kleiner Leistung, wie sie insbesondere für Regelzwecke Verwendung finden, derart auszubilden, dass die Betätigung der Schaltorgane im Innern des Vakuumgefässes durch einen elastischen Teil der Gefässwandung erfolgt. Bei derartigen aus Glas bestehenden Schaltern hat man einen elastischen Wandungsteil dadurch geschaffen, dass man die Glasoberfläche an einer Stelle des Schalters wellblechartig ausbildete. Diese Schalter aus Glas haben indessen den grossen Nachteil, dass sie mechanisch verhältnismässig empfindlich sind, so dass ihre Verwendung in rauhen Betrieben nicht immer die nötige Sicherheit bietet.
Man hat bereits vorgeschlagen, die mechanisch festeren keramischen Baustoffe für Hochleistungsschalter zu verwenden, die ortsfest eingebaut sind und bei weitem nicht so hohen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt sind wie Vakuumschalter nach der Erfindung, die vornehmlich für Regelzwecke bei Haus-und Küchengeräten benutzt werden.
Gemäss der Erfindung ist bei einem Vakuumschalter kleiner Leistung, insbesondere für Regelzwecke, mit einem elastischen Wandungsteil, vermittels dessen die Übertragung der Schaltbewegung von aussen nach innen erfolgt, der vorzugsweise zylinderförmige Isolierteil des Schalters aus einem keramischen Werkstoff hergestellt und an mindestens einer Seite durch eine ebene Metallmembran gasdicht verschlossen.
In der Fig. 1 ist schematisch ein derartiger Vakuumschalter dargestellt.
Der Hohlkörper aus keramischem Material besteht in diesem Falle aus einem Rohr 1, dessen Enden bei 2 und 3 metallisiert sind. Das eine Ende dieses Rohres ist durch eine Metallkappe 4 abgeschlossen, welche bei 3 vakuumdicht aufgelötet ist. Das Auflöten erfolgt in der Weise, dass zunächst in der Kappe ein Ring 5 aus Lotmaterial angebracht wird. Um zu verhindern, dass dieses Lotmaterial nach dem Innern des Vakuumgefässes läuft, ist eine Scheibe 6 vorgesehen, so dass das flüssige Lotmaterial in die Fuge't einlaufen muss. Die Kappe 4 kann gleichzeitig zur Halterung der einen Elektrode 8 dienen. Diese Elektrode 8 oder aber die Gegenelektrode 9 kann zum mindesten zum Teil als Rohr ausgebildet sein und bei dem Herstellungsvorgang als Pumpstutzen dienen.
Das andere Ende des Rohres 1 trägt beispielsweise einen flanschartigen Ansatz 10, an dessen äusserem Rand 11 eine Metallmembran 12 ringförmig angelötet oder angeschweisst ist. In dieser Metallmembran ist die Gegenelektrode 9 befestigt, so dass man durch Bewegen des aussenliegenden Teiles von 9 die Elektroden 8 und 9 bei 13 in Kontakt bringen kann. Selbstverständlich kann sich im Innern auch ein anderer Kontaktmechanismus befinden, welcher durch Bewegen des Teiles 9 betätigt wird. In gewissen Fällen kann es zweckmässig sein, die Membran 12 nicht kreisförmig auszubilden, sondern ihr eine bevorzugte Bewegungsrichtung zu geben, so dass beispielsweise die Bewegung des Teiles 9 nur in der durch die Pfeile gekennzeichneten Richtung in der Zeichnungsebene erfolgen kann.
Zweckmässigerweise bildet man eine der Elektroden als Ring aus, in dessen Innern sich die andere Elektrode befindet. Man erreicht dadurch, dass die bewegliche Elektrode, in jeder Richtung bewegt, richtigen Kontakt gibt. Durch entsprechende Bemessung des äusseren Durchmessers des Ringes kann man dann gleichzeitig die maximale Elongation der beweglichen Elektrode begrenzen. In der Fig. 2 ist ein Schnitt durch einen derartigen Vakuumschalter gezeichnet. Die bewegliche Elektrode 9 trägt einen Ring M, in dessen Innern die feste Elektrode 8 liegt. Unabhängig von der Bewegungsrichtung
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der Elektrode 9 erfolgt Kentakt mit 8. Die maximale Elongation ist dann erreicht. wenn die Aussenkante des Ringes 14 an der Innenwandung von 1 anliegt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vakuumschalter kleiner Leistung, insbesondere für Regelzwfcke. mit einem elnsti. ehrn Wandungsteil, vermittels dessen die Übertragung der Schaltbewegung ven aussen nach innen erfolgt.
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