DE937293C - Abstimmeinrichtung fuer eine Kurzwellenroehre - Google Patents

Abstimmeinrichtung fuer eine Kurzwellenroehre

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DE937293C
DE937293C DET2692D DET0002692D DE937293C DE 937293 C DE937293 C DE 937293C DE T2692 D DET2692 D DE T2692D DE T0002692 D DET0002692 D DE T0002692D DE 937293 C DE937293 C DE 937293C
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DE
Germany
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tube
slide
tuning
tubes
disc
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Expired
Application number
DET2692D
Other languages
English (en)
Inventor
Harry Dr Huber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET2692D priority Critical patent/DE937293C/de
Application granted granted Critical
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/54Amplifiers using transit-time effect in tubes or semiconductor devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Lasers (AREA)

Description

  • Abstimmeinrichtung für eine Kurzwellenröhre Die Erfindung betrifft eine Abstimmeinrichtung für eine elektrische Entladungsröhre für sehr kurze elektrische Wellen, bei der das Vakuumgefäß von wenigstens zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufenden Metallscheiben durchsetzt ist. Bei derartigen Entladungsröhren ist es bekannt, an diese Metallscheiben außerhalb des Vakuumgefäßes einen Schwingungskreis in Form zweier koaxialer rohrförmiger Leiter derart stumpf anzusetzen, daß das äußere Rohr von der einen und das innere Rohr von der anderen Scheibe abgeschlossen wird. Zwischen den beiden Rohren ist bei den bekannten Anordnungen ein kolbenförmiger Abstimmschieber vorgesehen. Bei diesen bekannten Anordnungen besitzt indes der kolbenförmige Abstimmschieber nur eine geringe Länge in Richtung der Rohrachsen, so daß der Schieber sich nur etwa bis zur inneren Scheibe hin bewegen läßt. Dadurch wird der Abstimmbereich dieser bekannten Anordnung relativ eng gehalten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen solchen Schwingungskreis für eine Entladungsröhre mit einer Abstimmeinrichtung zu versehen, die einen wesentlich größeren Frequenzänderungsbereich bei hoher Grenzfrequenz ergibt.
  • Zu diesem Zweck wird ausgehend von einer Abstimmeinrichtung der oben geschilderten Art erfindungsgemäß vorgeschlagen, die axiale Länge des Abstimmschiebers größer als den Abstand zwischen den beiden Scheiben zu wählen und des weiteren sowohl die Rohre als auch den Abstimmschieber derart auszubilden, daß der Schieber sich bis zum Anschlag an die das äußere Rohr ,abschließende Scheibe bewegen läßt.
  • Wird der Abstimmschieber mit der das . äußere Rohr abschließenden Scheibe in Berührung gebracht, so wird der Raum des Schwingungskreises seitlich durch den Schieber mit dem Durchmesser des inneren Rohres abgeschlossen und damit auf den Zwischenraum zwischen den beiden Scheiben beschränkt. Andererseits läßt sich die Eigenwelle des Schwingungskreises sehr stark vergrößern, indem der Schieber über die das innere Rohr abschließende Scheibe hinaus zurückbewegt wird. Da die untere Grenzwelle sehr klein gehalten werden kann, läßt sich eine verhältnismäßig große Frequenzänderung erzielen.
  • Dies soll an Hand der Zeichnung dem Verständnis näher gebracht werden. In der Zeichnung ist als Beispiel für eine Anwendung des Erfindungsgedankens ein Längsschnitt durch eine Spiegeltriftröhre als Entladungsgefäß schematisch dargestellt. Das beispielsweise aus Glasbestehende, Vakuumgefäß i wird von zwei ebenen Metallscheiben 2, 3 durchsetzt, welche in der Mitte mit Öffnungen q, 5 versehen sind, die der Elektronenströmung den Durchgang ermöglichen: Auf der einen Seite des Scheibenpaares befindet sich eine mittelbar geheizte Kathode 6, die zur Bündelung der Elektronenströmung und zur Einstellung der Entlädungsstromstärke von einem Wehnelt-Zylinder 7 umgeben ist. Auf der anderen Seite des Scheibenpaares ist die Reflexionselektrode 8 angeordnet. Die Scheibe 3 ist in der Umgebung der Durchgangsöffnung trichterförmig eingezogen, wodurch die Länge der als Kapazitätsstrecke des Schwingungskreises wirkenden Zwischenraumes zwischen den beiden Scheiben herabgesetzt wird. Der Zwischenkreis besteht aus den koaxialen einander umschließenden Metallrohren 9 und io, welche sich von den Scheiben nach derselben _ Richtung erstrecken und mit den Scheiben derart verbunden sind, daß die untere Metallscheibe 2 das äußere Rohr 9 und die obere Seheibe 3 das innere Rohr io abschließt. In dem Zwischenraum zwischen den beiden Rohren gleitet der Abstimmschieber i i, der als zylindrischer Kolben ausgebildet ist. Die axiale Länge des Kolbens muß größer als der Abstand der äußeren Ränder der beiden Scheiben 2 und 3 sein. Es genügt übrigens, wenn der Kolben aus einer zur Rohrachse senkrechten Stirnfläche und einer auf dem. Kernrohr gleitenden Zylinderfläche besteht. Wenn der Kolben am tiefsten in. den Zwischenraum zwischen den beiden Rohren eintaucht, stößt der vordere Rand der auf dem inneren Rohr gleitenden Seitenfläche des Kolbens an der Scheibe 2 an, so daß der wirksame Raum des Schwingungskreises nur aus dem von'- links unten nach rechts oben schraffierten Zwischenraum zwischen den beiden Scheiben besteht. Zieht man den Abstimmschieber i i zurück, so wird der wirksame Raum des Schwingungskreises größer und hat in der gezeichneten Stellung des Abstiinmschiebers die durch Schraffur von rechts unten nach links oben angedeutete Ausdehnung. Durch besondere Ausbildung des Abstimmschiebers oder des ihr gegenüberstehenden ringförmigen Randteiles der Scheibe :2 kann für die Frequenzänderung in der Nähe der oberen Grenzfrequenz ein vorgesehener Verlauf Hergestellt werden.
  • Die Anwendbarkeit des Erfindungsgedankens beschränkt sich natürlich nicht auf Triftröhren und auch nicht auf Röhren mit nur einem eingebauten Schwingungskreis. Sind zwei Schwingungskreise der beschriebenen Art vorhanden, so läßt man sie zweckmäßig sich nach entgegengesetezten Richtungen erstrecken, um denselben kleinen Innendurchmesser zur Verfügung zu haben. Es ist ferner nicht unbedingt erforderlich, daß beide Scheiben mit Durchgangsöffnungen für die Elektronenströmungen versehen sind. Vielmehr kann eine Scheibe selbst den Abschluß der Entladungsstrecke nach einer Seite darstellen und beispielsweise als Kathode oder Anode ausgebildet sein. Die Durchgangsöffnungen können auch mit Drähten oder Drahtnetzen überzogen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abstimmeinrichtung für eine Kurzwellenröhre, beider das Vakuumgefäß von wenigstens zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufenden Metallscheiben durchsetzt ist, an welche außerhalb des Vakuumgefäßes ein Schwingungskreis in Form zweier koaxialer rohrförmiger Leiter derart stumpf angesetzt ist, daß das äußere Rohr von der einen und das innere Rohr von der anderen Scheibe abgeschlossen wird und zwischen den beiden Rohren ein kolbenförmiger Abstimmschieber vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die -axiale Länge des Abstimmschiebers größer als der Abstand zwischen den beiden Scheiben gewählt ist und daß sowohl die Rohre als auch der Abstimmschieber derart ausgebildet sind, daß der Schieber sich bis zum Anschlag an die das äußere Rohr abschließende Scheibe bewegen läßt. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift.Nr. 226 558.
DET2692D 1944-09-23 1944-09-23 Abstimmeinrichtung fuer eine Kurzwellenroehre Expired DE937293C (de)

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DE937293C true DE937293C (de) 1956-01-05

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038133B (de) * 1956-11-13 1958-09-04 Iapatelholdia Patentverwertung Abstimm- und Koppelanordnung bei einem Trioden-Oszillator fuer Mikrowellen
DE1085616B (de) * 1956-03-14 1960-07-21 Rohde & Schwarz Anordnung mit einer Scheibentriode zur Erzeugung sehr kurzer elektrischer Wellen in einer Gitterbasisschaltung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH226558A (de) * 1943-05-11 1943-04-15 Licentia Gmbh Elektronenröhre, bei der ein in seiner Geschwindigkeit modulierter Elektronenstrahl zur Erregung von Hohlraumresonatoren dient.

Patent Citations (1)

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