AT155525B - Verfahren zur Unterdrückung von Peilfehlern. - Google Patents

Verfahren zur Unterdrückung von Peilfehlern.

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AT155525B
AT155525B AT155525DA AT155525B AT 155525 B AT155525 B AT 155525B AT 155525D A AT155525D A AT 155525DA AT 155525 B AT155525 B AT 155525B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   Unterdriickung   von   Peilfehlern.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur   Unterdrückung   von Peilfehlern, die entstehen, wenn eine Kreuzrahmenantenne oder ein   Adcock- oder ähnliches   Richtantennensystem mit Hilfe einer Reihe 
 EMI1.1 
 
Goniometer beruhen. 



   Es ist auf verschiedene Weise versucht worden, diese Rückwirkung unschädlich zu machen. 



  So ist vorgeschlagen worden, symmetrisch zu der Kreuzrahmenanordnung und den Goniometern eine dieser Einrichtung gleichwertige Anordnung, also einen Hilfskreuzrahmen und Hilfsgoniometer vorzusehen, um jene schädlichen Rückwirkungen durch gleich grosse Wirkungen entgegengesetzten Sinnes aufzuheben. Dies hat aber den Nachteil, dass eine für einen grossen Frequenzbereich gültige Rahmen-   hilfsscha1tung   in diesem Falle nicht hergestellt werden kann und teure Doppelgoniometer verwendet werden müssen. 



   Um jene Rückwirkung zu beseitigen, ist auch versucht worden, den Kopplungsgrad zwischen der Suchspule und den Feldspulen der Goniometer sehr klein zu machen. Dieses Verfahren hat aber den sehr schädlichen Nachteil, dass die in den Suchspulen induzierte Spannung sehr gering und daher die   Peilschärfe   mangelhaft ist. 



   Das im folgenden beschriebene Verfahren gestattet, mit einfachen Mitteln jene Rückwirkung zu beseitigen, und verursacht keine Verminderung der Suchspulenspannung, so dass die Peilschärfe ihren normalen Wert   behält.   



   Die Zeichnung ist das Schaltbild einer Anordnung, die zur Ausübung des neuen Verfahrens dient. 



   Die als Beispiel dargestellte Einrichtung hat eine Kreuzrahmenantenne, die aus zwei zueinander 
 EMI1.2 
 Kopplungsgrad so eingestellt, dass er den   auftretenden Rückwirkungsspannungen entspricht.   



   Die Wirkungsweise ist folgende :
Wenn der Peilempfänger 14 auf einen Sender abgestimmt ist, dann wird dessen Richtung durch das Goniometer 8 ermittelt. Es gelangt dann von den Rahmen 1,   l'über   die Übertrager 2,2'eine Hochfrequenzspannung in die Goniometerfeldspulen 5,5', die in der Suchspule eine Spannung 11 induzieren. In Spule 11 fliesst daher ein Strom   i1,   der seiner Grösse und Richtung nach durch einen Pfeil dargestellt ist. Man kann sich zum einfacheren Verständnis vorstellen, dass dieser Strom durch 
 EMI1.3 
 zustande kommt. 



    Der Erfindung gemäss werden die Glieder 17, 18, 19 und ebenso 1"1', 18', 19'so miteinander gekoppelt, dass in den drei Kreisen Ströme fliessen, die dem Rüekwirkungsstrom il entgegengesetzt   

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 gerichtet, ihm aber an Amplitude gleich sind, so dass keine die Goniometer beeinflussenden, schädlichen
Ströme entstehen. Diese Kompensationsströme sind mit   t   bezeichnet und als gestrichelte Pfeile dargestellt. 



    Der Einfachheit halber ist angenommen, dass der Goniometerkreis I, l'auf die Kreise 11, II' 5 und III, III' zurückwirkt. In Wirklichkeit sind die Verhältnisse komplizierter, da jeder Kreis auf   jeden der andern zurückwirkt. Die Vorgänge, die sich dabei abspielen, gründen sich jedoch auf die hier beschriebenen einfacheren Verhältnisse und bedürfen daher keiner besonderen Betrachtung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Unterdrückung von Peilfehlern, die bei Ausnutzung eines Kreuzrahmens oder eines Adcock- oder ähnlichen Richtantennensystem durch mehrere Goniometer durch Rückwirkung entstehen, dadurch gekennzeichnet, dass Kopplungsglieder, welche in die Feldspulenkreise der Gonio- meter eingeschaltet und miteinander gekoppelt sind, in den Goniometerkreisen Spannungen induzieren. welche Ströme zur Folge haben, die den Rückwirkungsstromen an Amplitude gleich, in der Phase aber entgegengesetzt sind. EMI2.1
AT155525D 1937-01-29 1938-01-25 Verfahren zur Unterdrückung von Peilfehlern. AT155525B (de)

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