AT126485B - Regulierbarer Transformator. - Google Patents

Regulierbarer Transformator.

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AT126485B
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Robert Strohschneider
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Robert Strohschneider
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Regulierbarer Transformator. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   An den Klemmen 6 und 7 der Sekundärwicklung S können nun je nach der Lage des Joches A gegenüber dem Kern K alle Spannungen innerhalb eines vorher gewählten Spannungsintervalls, z. B. zwischen 4 und 24 Volt abgenommen werden. 



   Bei der Mittelstellung des   Jochs J. gemäss   Fig. 1 herrschen folgende Spannungsverhältnisse : Das Übersetzungsverhältnis zwischen der   Primärwicklung   P und dem feststehenden Teil s 1 der Sekundärwicklung S soll so gewählt sein, dass bei einer gegebenen Netzspannung in der   Sekundärfestspule s   eine Spannung von 14 Volt erzeugt wird. Die strichpunktiert angegebenen 
 EMI2.1 
 eine Spannung von 5 Volt. Da aber der am unteren Ende des Schenkels 2 sich teilende Kraftlinienstrom die gleichgewickelten Windungen s. 2 und s 3 in entgegengesetzten Richtungen durchschneidet, so werden in der Wicklung s 2 und in der Wicklung s 3 Potentiale erzeugt, die gleichgross, aber entgegengerichtet sind, d. h. deren allgebraische Summe den Wert Null ergibt, so dass an den Klemmen 6, 7 der Spannungsunterschied von 15 Volt herrscht.

   Wird das Joch nach links verschoben (Fig.   2),   so induziert der in den Schenkeln   1,   2 fliessende Kraftlinienstrom in den   Wicklungen 82, 8 3 die   sich summierenden Spannungen von je   5   Volt, also 10 Volt, die zu der induzierten Spannung von 14 Volt hinzukommen, so dass sich an den Klemmen 6, 7 eine Spannung von 24 Volt ergibt. Wird jedoch das Joch nach rechts verschoben (Fig. 3), so erzeugt der in den Schenkeln 2, 3 fliessende Kraftlinienstrom in den Wicklungen s.   2,   s 3 eine elektromotorische Kraft von zusammen 10 Volt, die entgegengesetzt der in der Wicklung s. 1 induzierten Spannung von 14 Volt ist, so dass die Spannung an den 
 EMI2.2 
 Kraftlinienströmen mehr oder weniger senkrecht durchschnittenen Windungen. 



   Die Verschiebung des Ankers kann beispielsweise mittels eines Zahnstangengetriebes erfolgen, auf dessen Ritzel ein Handrad mit Skala sitzt, die den jeweils eingestellten Spannungswert erkennen lässt. 



   An Stelle des in diesem Ausführungsbeispiel beschriebenen verschiebbaren Jochs kann auch ein drehbarer Anker vorgesehen sein. In allen Fällen bleibt der Kraftlinienfluss bezüglich seiner Leistung völlig unverändert, er wird weder gedrosselt noch vernichtet. Es ist daher die Entnahme der gesamten Transformatorleistung in jeder Stellung möglich. Damit ergibt sich auch für diesen regelbaren Transformator ein bisher nicht erreichter, ausserordentlich hoher Wirkungsgrad. 



  Die Spannungsintervalle lassen sich durch diese Anordnung in beliebigen Grenzen und in der denkbar feinsten Abstufung erzielen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Regelbarer Transformator für Niederspannungsapparate, dadurch gekennzeichnet, dass die   Primärwicklung   auf dem mittleren Schenkel eines E-förmigen Kerns sitzt, und dass die   Sekundärwicklung   aus zwei hintereinander geschalteten Wicklungen besteht, von denen die eine Wicklung ebenfalls auf diesem mittleren Schenkel, die andere aber auf einen längsverschiebbaren, den Transformatorkern völlig schliessenden Anker oder   Jochstück   sitzt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Transformators nach Anspruch 1 mit E-förmigem Kern, dadurch gekennzeichnet, dass seine Sekundärwicklung (s) aus drei hintereinander geschalteten Wicklungsteilen (81, 83, 82) besteht. von denen der erste (s auf dem mittleren Schenkel (2) des E-förmigen Kerns, auf dem auch die Primärwicklung (P) angeordnet ist, wogegen der zweite (s 3) und der dritte Wicklungsteil (s 2) räumlich getrennt auf einem verschiebbaren Jochteil (A) sitzen (Fig. 1-3).
    3. Regelbarer Transformator nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden auf dem verschiebbaren Jochteil (. A) des Transformators sitzenden Wicklungs- EMI2.3 dass die Gesamtbreite der Wicklungen und ihres Abstandes voneinander grösser oder höchstens gleich der Breite des mittleren Schenkels des E-förmigen Kerns (11) ist.
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