AT155408B - Verfahren zum Betrieb einer Quecksilberdampfentladungsröhre. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb einer Quecksilberdampfentladungsröhre.

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  Verfahren zum Betrieb einer   Queclísilberdampfentladungsröhre.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betriebe einer Quecksilberdampfentladungsröhre.
Gemäss der Erfindung soll die Röhre mit einer Belastung betrieben werden, die einen hohen   Quecksilberdampfdruck (etwa mehr als 6 Atm. ) und eine Oberflächenhelligkeit der eingeschnürten  
Entladung von mehr als 1500 int. Kerzen pro Quadratzentimeter (d. i. eine grössere   Oberflächen-   helligkeit als die einer Wolfram-Projektionsglühlampe) ergibt. 



   Es wurde gefunden, dass die beispielsweise aus Quarz bestehende Innenwand derartiger Ent- ladungsgefässe während des Betriebes einer Ätzung unterliegen kann. Diese Ätzung würde bewirken, dass die zunächst durch die Wand des Entladungsgefässes genau begrenzt sichtbare Entladungsbahn nicht mehr erkennbar ist und dass die durch die eingeschnürte zwischen den Elektroden übergehende
Entladung ausgesandten Strahlen durch die Entladungsgefässwand diffus durchgelassen werden, so dass das Entladungsgefäss selbst die scheinbare Lichtquelle geworden ist.

   Da die   Oberflächenhelligkeit   in Kerzen pro Quadratzentimeter berechnet wird, der Querschnitt aber als solcher grösser geworden ist, wird die   Oberflächenhelligkeit   durch die Ätzung und die dadurch bedingte diffuse Zerstreuung des Lichtes durch die Gefässwand um einen wesentlichen Betrag herabgesetzt. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, die Ätzung zu vermeiden, um den günstigen Wert der Oberflächenhelligkeit beizubehalten. Erreicht wird dies gemäss der Erfindung dadurch, dass die Quecksilberdampf- entladungsröhre so stark gekühlt wird, dass die Innenseite der Entladungsgefässwandung eine unterhalb   Hellrot-Glühtemperatur   liegende Temperatur aufweist. Es hat sich   nämlich   herausgestellt, dass die Temperatur der Gefässinnenwandung für die Ätzung eine grosse Rolle spielt und bei Beachtung der hier gegebenen Regel diese sich im geschilderten Sinne so nachteilig auswirkende Erscheinung vermieden werden kann. 



   Wenn durch die hier gegebene Regel diese   Quecksilberdampfentladungsröhre,   deren die Entladungsbahn umgebende Wandung etwa die Form eines geraden Zylinders haben kann, bei entsprechend langer Betriebsdauer vielleicht auch nicht vollkommen von der Ätzung freibleibt, so wird doch auf alle Fälle hiedurch die Ätzung mindestens verzögert, wodurch die nützliche Lebensdauer der Röhre erhöht wird. 



   Zweckmässige Anwendungsgebiete von Röhren in der   erfindungsgemässen   Betriebsweise sind alle jene optischen Einrichtungen, bei denen eine Lichtquelle von besonders grosser Flächenhelligkeit erforderlich ist, beispielsweise Scheinwerfer. 



   Ein geeignetes Mittel, um die erfindungsgemäss niedrige Temperatur der Innenwandung zu erzielen, ist z. B. energische Kühlung der Aussenwandung mit strömendem Wasser. Es ist aber auch wichtig, dass die Gefässwand selbst nicht allzu dick ist, um den grossen Wärmestrom bei verhältnismässig niedrigem Temperaturgefälle durchtreten zu lassen. Bei Verwendung von Quarz hat sich je nach dem angewendeten Betriebsdruck eine Wandstärke von 1 bis   3 ? ? ? (vorzugsweise 2 m)   als zweckmässig erwiesen. 



   Um trotz des hohen Druckes und der verhältnismässig geringen Wandstärke eine Explosion des Entladungsgefässes zu vermeiden, darf der Innendurchmesser nicht zu gross gewählt werden. Gut bewährt haben sich zylindrische Quarzröhrehen mit einem Innendurchmesser von weniger als   3-5 mm,   vorzugsweise 2 mm. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Betrieb einer Quecksilberdampfentladungsröhre, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Röhre, die eine nicht mehr als 3 mm betragende Dicke der Aussenwand aufweist und einen Innendurchmesser unter 3'5 1mn hat, bei einer Belastung, die einen Queeksilberdampfdruck von mehr als 6 Atm. und eine Oberflächenhelligkeit der eingeschnürten Entladung von mehr als 1500 int. Kerzen pro Quadratzentimeter ergibt, die Aussenwand derart stark gekühlt wird, dass die Innenseite der Entladungsgefässwandung eine Temperatur unterhalb Hellrot-Glühtemperatur annimmt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT155408D 1935-03-22 1936-03-17 Verfahren zum Betrieb einer Quecksilberdampfentladungsröhre. AT155408B (de)

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