DE438752C - Elektrische Bogenlampe mit leuchtenden Daempfen - Google Patents

Elektrische Bogenlampe mit leuchtenden Daempfen

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DE438752C
DE438752C DES50462A DE438752DA DE438752C DE 438752 C DE438752 C DE 438752C DE S50462 A DES50462 A DE S50462A DE 438752D A DE438752D A DE 438752DA DE 438752 C DE438752 C DE 438752C
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DE
Germany
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arc lamp
luminous
lamp according
alkaline earth
electric arc
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Expired
Application number
DES50462A
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English (en)
Inventor
Dr Emil Podszus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/02Details
    • H05B31/06Electrodes
    • H05B31/065Electrodes for flame arc lamps

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Elektrische Bogenlampe mit leuchtenden Dämpfen. Zusatz zum Patent 436359. In dem Patent 436359 ist eine Einrichtung zur Lichterzeugung durch Hindurchleiten eines Stromes durch leuchtfähige Dämpfe beschrieben, bei welcher als Fassung der die Strombahn bildenden Dampfsäule ein Rohr, zweckmäßig ein Kohlerohr, verwendet wird, in dessen Innenraum der Dampf eingeführt oder auch erzeugt werden kann. Zu diesem Zweck soll das Innere der Fassung mit verdampfbaren Stoffen angefüllt oder au der Innenwand des Rohres eine Drahtspirale angeordnet sein, die allmählich mit fortschreitender Abnutzung des Rohres verdampft.
  • Nach der vorliegenden Erfindung werden zur Verdampfung die Erdalkalimetalle, und zwar vorzugsweise Calcium und Strontium, benutzt, weil sie sich als besonders geeignet zur Erzeugung des Leuchtdawpfes erweisen. Auch wird bei Verwendung dieser Metalle der Spannungsabfall in der Nähe der Anode und damit der gesamte Spannungsabfall der Lampe verringert, die Wirtschaftlichkeit also heraufsetzt. Die Metalle können zweckmäßig in Form von Drahtspiralen verwendet und mit einer dünnen Schicht von Asphalt an der Innenwand des Fassungsrohres befestigt werden. Man kann auch mehrere Drahtspiralen, unter Umständen aus verschiedenem Material, z. B. aus Calcium, Strontium, Cerium, nebeneinander verwenden. Die jeweilige Auswahl der verschiedenen Metalle gestattet eine weitgehende Beeinflussung der spektralen Energieverteilung; verwendet man dabei jedes Metall für sich in einem besonderen Spiraldraht, so behält man den Vorteil der hohen Schmelzpunkte bei, den die reinen Metalle im Gegensatz zu den Legierungen gewährleisten. Wählt man die Steighöhe der Windungen groß, so wird eine hohe Längsleitfähigkeit der Spiralen erzielt, so daß man die Leitfähigkeit des Mantelrohres noch mehr als bisher herabsetzen kann.
  • Es hat sich weiter als zweckmäßig erwiesen, der Asphaltschicht Zusätze von Alkalifluoriden oder Alkalisalzen zu geben oder diese Zusätze irgendwie im Innern des Fassungsrohres aufzutragen. Hierdurch wird die Leuchtfähigkeit und die Leitfähigkeit des Dampfes erhöht und der Schmelzpunkt des reinen Erdalkalimetalles beibehalten, wogegen die Verwendung von Legierungen der Zusätze mit den Erdalkalien den Schmelzpunkt herabsetzen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Bogenlampe mit leuchtenden Dämpfen nach Patent 436359, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des Leuchtdampfes die Erdalkalimetalle, besonders Calcium und Strontium, verwendet werden. z. Bogenlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem als Stromführung dienenden Rohr eine oder mehrere Spiralen aus Erdalkalimetallen angeordnet sind.-3. Bogenlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Spiralen aus verschiedenen Erdalkalimetallen bestehen. q.. Bogenlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtspiralen mittels einer dünnen Schicht Asphalt an der Innenwand des Rohres befestigt wird. 5. Bogenlampe nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch das Aufbringen von Zusätzen von Alkalifluoriden oder Alkalisalzen im Innern des Rohres. 6. Bogenlampe nach Anspruch q., gekennzeichnet durch einen Zusatz von Al--. kalifluoriden oder Alkalisalzen zu der Asphaltschicht.
DES50462A 1918-07-27 1919-06-27 Elektrische Bogenlampe mit leuchtenden Daempfen Expired DE438752C (de)

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DE438752T 1919-06-27

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