AT155361B - Verfahren zur Herstellung grundgeräuschfreier photographischer Tonaufzeichnungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung grundgeräuschfreier photographischer Tonaufzeichnungen.

Info

Publication number
AT155361B
AT155361B AT155361DA AT155361B AT 155361 B AT155361 B AT 155361B AT 155361D A AT155361D A AT 155361DA AT 155361 B AT155361 B AT 155361B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
mirror
rhythm
tones
background noise
sound recordings
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Klangfilm Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Klangfilm Gmbh filed Critical Klangfilm Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT155361B publication Critical patent/AT155361B/de

Links

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung   grundgeräuschfreier     photogritphiseher     Tonaufzeichnungen.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung   grundgeräusrhfreier   photographischer   Tonaufzeichnungen.   Diese Tonaufzeichnungen sollen. wie das bekannt ist, Vorführfilme liefern, deren mittlere   Schwärzung   an den Stellen kleiner   Amplituden grösser ist als an   den Stellen   grösserer Amplituden.   



   Solche Tonaufzeichnungen hat man bislang dadurch hergestellt, dass man die Töne in elektrische
Ströme, beispielsweise durch ein Mikrophon, umwandelt,   diese gleichrichtete   und den gleichgerichteten
Strom zum Antrieb einer Blende oder zur Verlagerung der Nullinie eines Aufzeichnungsorganes benutzte. Für diese bekannten Verfahren waren somit Gleichrichter und Verstärker nötig. Von besonderem Nachteil war diese bekannte Anordnung bei derartigen Aufnahmeeinrichtungen, bei denen die Töne direkt über einen   Sehallempfänger aufgezeichnet   wurden. Bei diesen   Schallempfängern   werden die Druckamplituden der Schallwellen über eine Membran auf ein Spiegelehen oder ein anderes Lichtsteuerorgan übertragen.

   Da man in diesem Fall gar keine elektrischen Einrichtungen benutzt, ist es natürlich besonders   nachteilig,   wenn man   zur Herstellung grundgeräuschfreier photographischer Tonauf-   zeichnungen noch einen elektrischen Strom im   Rhythmus   der Umhüllenden der Tonströme erzeugen muss. 



   Nach der Erfindung wird ein Verfahren angegeben, das es gestattet, Gleichrichter und Verstärker, wie auch alle sonstigen elektrischen Einrichtungen zur Steuerung der Reintonblcnde oder zur Verlagerung der Nullinie zu vermeiden. Der Tonkreis selbst kann dabei elektrisch oder durch die
Schallamplituden direkt gesteuert werden. 



   Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, dass ein im Rhythmus der Töne schwingende Element ein zweites Element mechanisch so anregt, dass dieses sich im Rhythmus der Umhüllenden der Töne bewegt. Für die Erfindung ist es gleichgültig, ob das im Rhythmus der Töne schwingende   Element ein Band, Spiegel oder eine Saite ist. Ebenfalls ist es gleichgültig, ob dieses Element von den Tönen, d. h. den Druckamplituden, selbst angetrieben wird oder ob es von Strömen bewegt wird,   die den Tönen entsprechen. Erforderlich ist nur, dass dieses erste Element ein zweites Element in jeder Periode so anstösst, dass dieses zweite Element sich im Rhythmus   der Umhüllenden   der Töne bewegt. 



  Dieses zweite Element, das sich im Rhythmus der Umhüllenden der Töne bewegt, ist vorzugsweise ein Element mit ziemlich grosser Dämpfung. Es wird ebenfalls vorteilhaft sehr leicht ausgeführt. Wird dieses zweite Element von dem im Rhythmus der Töne schwingenden Element in jeder Periode einmal angestossen, beispielsweise in dem Moment, wo die Amplitude ihr Maximum erreicht, so wird dieses Element zurückgestossen. Durch die grosse Dämpfung   des zweiten mechanischen Elementes   kann dieses Element nicht so schnell in seine frühere   Lage zurückweichen   und kann also den Tonamplituden nur entsprechend der Umhüllenden folgen. 



   An Hand der Figuren sollen mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung   beschritben   werden. 



   In der Fig. 1 ist mit 1 der   Aufnahmespalt   bezeichnet ; 2 stellt das im Rhythmus der Töne schwingende Aufzeichnungsband dar. Dieses Band kann sich beispielsweise in einem starken Magnetfeld befinden und dadurch bewegt werden, dass der Tonstrom durch dieses Band geschickt wird. Es   schwingt dann in Richtung des Doppelpfeiles Z. Gegenüber dem Band 2ist ein zweites Bandangeordnet,   das in Richtung des Pfeiles 11 im Rhythmus der Umhüllenden der Tonströme schwingt. Dieses Element ist beispielsweise ein sehr dünnes   Häutchen   aus Polystyrol oder Stabol, das schwarz lackiert ist oder an sich schon eine schwarze Färbung besitzt.

   Das Häutchen wird in jeder Periode einmal von dem im Rhythmus der Töne schwingenden Band 2   angestossen.   Da die Dämpfungskonstante dieses 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Materials, z.   B. Stabol, sehr gross ist, geht das Häutchen J in Gegenrichtung des Pfeiles Il nur sehr   langsam zurück und folgt somit   der Umhüllenden der   Tonaufzeichnung. Das Bändchen J kann dabei   an den Seiten eingespannt sein. Es ist aber auch möglich, das   Bändchen. 3 aus   einer sehr dünnen Folie von einigen   u.   Stärke zu machen und es auf einer Flüssigkeit, beispielsweise Öl, schwimmen zu lassen. 



  Dadurch, dass das   Bändchen 3   von dem   Bändchen   2 angestossen wird, wird es Wellenform annehmen, wodurch sich die Kante 4 des   Bändchens. 3   in Richtung des Pfeiles 11 bewegt. Die nötige Dämpfung   wird dadurch erzielt ; dass sich   das Bändchen auf der Flüssigkeit nur langsam wieder glatt ausdehnt. 



  Es lassen sich zweifellos auch noch viele andere Anordnungen treffen, um dem Erfindungsgedanken zu genügen. 



   Durch ein Verfahren nach der Fig. 1 wird, wie das ohne weiteres ersichtlich ist, ein   Einackenfilm   mit Abdeckung nach   der Umhüllenden   entstehen. 



   Mit derselben Anordnung kann man auch eine Sprossenschrift aufzeichnen, wenn man die Bändchen nach der Fig. 2 senkrecht zur   Filmlaufrichtung   anordnet. Der Spalt 1 wird dabei durch den Abstand der Kanten 4 und   5   der   Bändchen.   3 und 2 gebildet. Auf diese Art und Weise entsteht ein 
 EMI2.1 
 besitzt als bei grösseren Amplituden. 



   In Fig. 3 ist gezeigt, dass die zur Steuerung einer   grundgeräuschfreien     Aufzeichnung   nötigen Elemente nach der Erfindung nicht nur   Bändchen,   sondern auch Spiegel bekannter Art sein können. Es soll beispielsweise in Richtung des Pfeiles L das Licht von der Tonlampe herkommen und durch die Blende 6 einmal auf den Spiegel 7 und das anderemal auf den Spiegel 8, die beide als Drehspiegel aus-   gebildet sind, gewoden werden. Der Spiegel 7 schwingt dabei im Rhythmus der Töne und der Spiegel 8   soll, wie das später in der Fig. 4 erläutert wird, durch mechanisches Anstossen von dem Spiegel 7   ans   im Rhythmus der Umhüllenden der Töne bewegt werden.

   Der Spiegel 7 wirft das Spaltbild 6 an die Stelle 6'auf den Spalt   1.   Durch den Spiegel 8 wird das Spaltbild unter nochmaliger Spiegelung an dem Spiegel 9 an die Stelle 6"abgebildet. Dabei sind die Spiegel als   Hohl-oder Linsenspiegel aus-   geführt zu denken. Bei Planspiegeln sind anderweitige abbildende Mittel zwischen 1 und 6 angeordnet. 



  Die beiden Blendenbilder arbeiten jetzt auf dem Spalt 1 so zusammen, dass ein Negativ entsteht, das nach der photographischen Ausarbeitung sofort wiedergabefertig ist, d. h. dieses Negativ besitzt an den Stellen kleiner Amplituden eine grössere   Schwärzung   als an den Stellen grosser   Amplituden. Von   dem Spiegel 1 fällt das Licht in Richtung des Pfeiles   7''auf   den Film. In der Fig. 3 sind die in der Technik bekannten Mittel zur Abbildung nicht miteingezeichnet. Es bildet jedoch für den Fachmann keine Schwierigkeit, Objektive, Kondensoren und andere   Lichtleitmittel   an den entsprechenden Stellen anzuordnen. 



   Die Fig. 4 soll zeigen, wie beispielsweise die beiden Spiegel 7 und 8 nach der Fig. 3   zusammen   
 EMI2.2 
 kleines   Stück   über das   Plättchen   10 über. Es wird also in jeder Periode der Schwingung des Elementes 10 einmal in Richtung des Pfeiles   IV   angetrieben. Dadurch bewegt sich das Bild   6"in   Fig. 3 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles. Je grösser die Amplituden des   Schwingelementes   10 werden, desto weiter entfernt sich das Bild 6" (Fig. 3) in Richtung des Pfeiles.

   Es muss nun dafür gesorgt werden, dass das Schwingelement 14 möglichst stark gedämpft ist, so dass es nur sehr langsam in   Gegenrichtung   des Pfeiles   IV     zurückschwingt.   Das kann auf irgendeine bekannte Art und Weise gemacht werden. beispielsweise so, wie das bereits an Hand der Fig. 1 und 2 beschrieben wurde, oder dadurch, wie das   später noch   in Fig. 6   erläutert   wird. Es gibt zweifellos auch noch viele andere Möglichkeiten, um diese Dämpfung zu erzielen. In der Ruhelage ist das   Plättchen   14 gegenüber dem   Plättchen   10 um einen gewissen kleinen Winkel geneigt. Diese Neigung des Winkels muss so gross sein, dass das Bild 6 der Blende über den   Spiegel   an die Stelle 6"geworfen wird. 



   In der Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel nach der Erfindung gezeichnet, durch welches wiederum ein nach der photographischen Ausarbeitung wiedergabefertiger Negativfilm mit Klartoneffekt erhalten wird. In dem Fall der Fig. 5 wird ein Einzackenfilm, der entsprechend der Umhüllenden abgedeckt ist, hergestellt, die beiden Lichtflecke 16 und 17 werden über die   Drehspiegel18   und 19 an die Stelle 16'und 17'über den Spalt 1 abgebildet. In Richtung des Pfeiles L fällt das Licht 
 EMI2.3 
 und 17 richtig zueinander auf den Spalt 1 gelegen sind. Das   Schwingelement   18 schwingt im Rhythmus der Töne und nimmt mechanisch   das Schwingelement 19   in jeder Periode einmal mit, so dass dieses sich im Rhythmus der Umhüllenden der Töne bewegt. 



   Die Fig. 6 veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform der Schwingspiegela nordnung 18. 



  19 der Fig.   a.   Der   Schwingspiegel18   ist beispielsweise mit einer vorstehenden Kante 20 versehen. die bei jeder Periode   einmal auf den   Spiegel 19 schlägt, so dass der Spiegel sich gegen eine Riiekstell- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 kraft 21 in   Richtung   des Pfeiles bewegt. Diese Rückstellkraft versucht den Spiegel 19 wieder in seine   ursprüngliche Lage zurückzudrehen und wird durch irgendeine Dämpfungseinrichtung 22 darin gehindert diese sehr schnell zu tun. Der Spiegel 19 bewegt sich deswegen im Rhythmus der Umhüllenden der $Töne.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI3.1 Vorführfilme an den Stellen kleiner Amplituden eine grössere mittlere Schwärzung besitzen als an den Stellen grösserer Amplituden, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Rhythmus der Töne schwingendes EMI3.2 EMI3.3
AT155361D 1936-10-28 1937-10-21 Verfahren zur Herstellung grundgeräuschfreier photographischer Tonaufzeichnungen. AT155361B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE155361X 1936-10-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT155361B true AT155361B (de) 1939-01-10

Family

ID=5676970

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT155361D AT155361B (de) 1936-10-28 1937-10-21 Verfahren zur Herstellung grundgeräuschfreier photographischer Tonaufzeichnungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT155361B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT155361B (de) Verfahren zur Herstellung grundgeräuschfreier photographischer Tonaufzeichnungen.
DE2752886C2 (de) Belichtungskopf für ein Bildwiedergabegerät
DE1070216B (de) Faksimile-Sender
DE20116576U1 (de) Bilderrahmenartiger Lautsprecher
DE677802C (de) Verfahren zur Herstellung grundgeraeuschfreier photographischer Tonaufzeichnungen
DE741332C (de) Vorrichtung zum Herausschneiden einer optisch wiederzugebenden Schwingungsaufzeichnung aus einem Traeger
CH198988A (de) Verfahren zur Herstellung grundgeräuschfreier photographischer Tonaufzeichnungen.
AT144556B (de) Tonfilm und Verfahren zu dessen Herstellung.
DE619410C (de) Verfahren zum Aufzeichnen von Toenen
DE714507C (de) Verfahren zur Herstellung einer bei der Wiedergabe grundgeraeuscharmen Lichttonaufzeichnung
AT128058B (de) Anordnung zur lichtelektrischen Tonwiedergabe.
DE539045C (de) Verfahren zur Herstellung von Tonfilmkopien
AT15533B (de) Apparat zur Aufzeichnung von Schallwellen auf photographischem Wege.
AT151744B (de) Klartonaufzeichnung.
DE564713C (de) Elektromagnetischer Tonabnehmer
AT145291B (de) Verfahren zur Herstellung einer optisch-elektrisch wiederzugebenden Tonaufzeichnung.
DE904599C (de) Aufnahme von Gegentakttonaufzeichnungen
DE130509C (de)
AT114148B (de) Verfahren und Anordnungen zur Herstellung und Wiedergabe von Tonfilmen.
DE586289C (de) Einrichtung zur Aufzeichnung akustischer Darbietungen
DE585453C (de) Tonaufzeichnungsverfahren
DE751441C (de) Verfahren und Einrichtung zum Herstellen einer grundgeraeuscharmen Lichttonaufzeichnung in Sprossenschrift
AT141596B (de) Verfahren zur Herstellung photographischer Schallaufzeichnungen.
DE716005C (de) Tonfilm in Gegentaktschrift sowie Verfahren und Einrichtung zu seiner Herstellung
DE443141C (de) Vorrichtung zum photographischen Aufzeichnen von Toenen