DE443141C - Vorrichtung zum photographischen Aufzeichnen von Toenen - Google Patents

Vorrichtung zum photographischen Aufzeichnen von Toenen

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DE443141C
DE443141C DEA46984D DEA0046984D DE443141C DE 443141 C DE443141 C DE 443141C DE A46984 D DEA46984 D DE A46984D DE A0046984 D DEA0046984 D DE A0046984D DE 443141 C DE443141 C DE 443141C
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sounds
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EDMUND EDWARD FOURNIER D ALBE
HILGER Ltd ADAM
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EDMUND EDWARD FOURNIER D ALBE
HILGER Ltd ADAM
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum photographischen Aufzeichnen von Tönen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum photographischen Aufzeichnen von Tönen mittels mehrerer Spiegel, die gegebenenfalls durch eine gemeinsame Schallquelle bewegt werden und die an Körpern mit verschiedenen Eigenschwingungen angeordnet sind, auf einen lichtempfindlichen Träger, Film o. dgl. Die Neuerung beruht gemäß der Erfindung darin, daß die Spiegel auf getrennten Zungen befestigt sind, von denen jede vor einem Resonator zugehöriger Eigenschwingung derart angeordnet ist, daß unter Schallanalvse mehrere Schallaufzeichnungen nebeneinander auf einem gemeinsamen lichtempfindlichen Träger, Film o. dgl. aufgezeichnet werden.
  • Es ist bekannt, abgestimmte Membrane vor einem nicht abgestimmten Resonatorbehälter anzubringen, um Aufzeichnungen von Tönen hervorzubringen. Eine Analyse der Töne findet hierdurch aber nicht statt. Ferner ist die Verwendung von Spiegeln auf Membranen zum Hervorbringen von Tönen bekannt, und man hat auch schön Resonatoren angewendet, um elektrische Kontakte zu betätigen. Gemäß der Erfindung sollen aber Tonwellen aus einem Gemisch von Tonwellen heraus Veranlassung dazu geben, daß eine entsprechende Anzahl von Lichtquellen für eine gewisse Zeit schwingt, die gleich der Dauer der Schallwelle ist. Diese Lichtschwingungen werden aus dem Gemisch durch hohle wiedertönende Gebilde ausgewählt, von denen jedes einem musikalischen Tone entspricht, und mit einer Zunge versehen ist, welche auf dieselbe oder den Grundton des hohlen Gebildes abgestimmt ist.
  • Durch diese Anordnung ist jede Zunge an ihre eigene natürliche Schwingungsperiode mehr gebunden als ohne einen entsprechenden Resonato.r. Das Reagieren der Zunge auf die zugehörige Frequenz wird hierdurch also vergrößert und gleichzeitig das Reagieren auf Frequenzen, welche von der Grundfrequenz der Zunge und des Resonators abweichen, vermindert, da die Zunge und das hohle Gefäß nicht dieselben natürlichen Obertöne haben. Hierdurch wird eine hohe Auswahlmöglichkeit gesichert, welche im Bereich eines Vierteltones und in den höheren Oktaven in einem noch kleineren Bereiche liegt. Die nach diesen Grundsätzen gemachten Schallaufzeichnungen können für Tonwiedergabevorrichtungen verwendet werden, bei denen der die Schallaufzeichnungen tragende Film zwischen einer Lichtquelle und einer lichtelektrischen Zelle, Selenzellenanordnung o. dgl. angeordnet ist, indem man gemäß der Erfindung zwischen der Lichtquelle und dem Film einen sich drehenden Körper,-Scheibe, Walze o. dgl. anordnet,- der mit Öffnungen oder lichtdurchlässigen Stellen derart versehen ist, daß die getrennten -Schallaüfzeichnungen der analysierten Töne durch unterbrochene Beleuchtungen (Lichtblitze)- durchleuchtet werden. _" Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an Ausführungsbeispielen, und zwar: Abb. i ist eine schaubildliche Ansicht der Aufzeichenvorrichtung mit fünf Resonatoren, Abb.- z eine schaubildliche Ansicht der Wiedergabevorrichtung und Abb. 3 und 4 zwei Formen des Resonators. In Abb. i wird angenommen, daß der Ton aus einem Trichter a austritt und auf fünf Resönatören b trifft, -welche versilberte, abgetönte Zungen haben, z. B. entsprechend den Noten A, B,. C, _D und _U..
  • Die "Strahlen d.einer -Lichtquelle c fallen auf die Zungen b1 (Abb. 3 und 4) - der Resonatoren b. Die vorn -den- Zungen b1 reflektierten Strahlen e treffen auf einen lichtempfindlichen Film f, der hinter einem durchlochten Schirmg angeordnet ist. Der Film f ist über eine Trommel lz geführt und bewegt sich in Rich-=tung des in Abb. i dargestellten Pfeiles. Die auf -den Film auftreffenden Strahlen e erzeugen in- an sich bekannter Weise die photographische . Schallaufzeichnung.
  • Wenn eine Zunge durch einen Ton in -Schwingung gerät, wird ihr Lichtstrahl e abgelenkt. Er trifft den Schirm und hat wenig oder keine Einwirkung auf den Film.
  • Es kommt also eine photographische Aufzeichnung in Form von parallelen Linien zustande, deren jede einen besonderen Ton darstellt. Die Stärke dieser Aufzeichnung ist davon abhängig, ob die zugehörige Zunge b1 in Ruhe ist oder schwingt.
  • Der !belichtete und entwickelte Film wird zur Tonwiedergabe in die Vorrichtung nach Abb. ä gebracht. Hier ist der Film f zwischen einem bei j mit Schlitz versehenen Schirm i und einer Selenzel,le k angeordnet. Vor dem Schirm befindet sich eineLichtunterbrechungsvorrichtung, die aus einer undurchsichtigen Scheibe l mit konzentrisch angeordneten Durchlochungen besteht. Eine Lichtquelle n 1 wirft ihre Strahlen auf eine Linse o, so daß sie parallel auf die durchlochte Scheibe treffen und durch die Lochungen gehen, wenn die Scheibe in Umdrehung versetzt wird. Alle durch die Scheibe gehenden Strahlen werden durch eine zweite Linse p proj eziert lind nach vorn auf den Schirm i geworfen. Der Schlitz j läBt nur bestimmte Strahlen, -von-denen jeder einem andern musikalischen Tone entspricht, hindurchtreten und durch die durchsichtigen Teile des Films f auf die Zelle k treffen, welche hierdurch entsprechend beeinflußt wird.
  • In Abb. 3 hat der die Zunge b1 tragende Resonator b rechteckigen Querschnitt. In Abb. 4 ist er rund und befindet sich in einem Träger r, in welchem. er in jedem beliebigen Winkel eingestellt werden kann.
  • Den Schirm g (Abb. i) kann man auch fortlassen; in diesem Fall wird die Schallaufzeichnungslinie auf dem Film f verbreitert, wenn der Lichtstrahl e schwingt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum photographischen Aufzeichnen von Tönen mittels mehrerer gegebenenfalls durch eine gemeinsame Schallwelle bewegter Spiegel, die an Körpern mit verschiedenen Eigenschwingungen angeordnet sind, auf einen lichtempfindlichen Träger, Film o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegel auf getrennten Zungen (b1, Abb.4) befestigt sind, die vor auf verschiedene Grundtöne ansprechenden Resonatoren (A `bis E, Abb.- i), und zwar jede Zunge (b1) vor dem Resonator von zugehöriger Eigenschwingung, derart angeordnet sind, daß unter Schallanalyse mehrere Schallaufzeichnungen nebeneinander auf einem gemeinsamen lichtempfindlichen Träger, Film o. dgl. aufgezeichnet werden. a. Tonwiedergabevorrichtung,bei der der die Schallaufzeichnungen tragende Film zwischen einer Lichtquelle und einer lichtelektrischen Zelle, Selenzellenanordnung o. dgl. angeordnet ist für die Wiedergabe von Schallaufzeichnungen, die mit der Vorrichtung nach Anspruch i gemacht sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Lichtquelle (n) und dem Film (f) ein sich drehender Körper, Scheibe (l), Walze o. dgl. angeordnet ist, der mit Öffnungen oder lichtdurchlässigen Stellen (m) derart versehen ist, daß die getrennten Schallaufzeichnungen der analysierten Töne durch unterbrocheneBeleuchtungen (Lichtblitze) durchleuchtet werden.
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