AT155180B - Anordnung zur Modulation hochfrequenter Schwingungen, insbesondere ultrakurzer Wellen. - Google Patents

Anordnung zur Modulation hochfrequenter Schwingungen, insbesondere ultrakurzer Wellen.

Info

Publication number
AT155180B
AT155180B AT155180DA AT155180B AT 155180 B AT155180 B AT 155180B AT 155180D A AT155180D A AT 155180DA AT 155180 B AT155180 B AT 155180B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
circuit
coupled
arrangement according
tube
modulation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Lorenz C Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lorenz C Ag filed Critical Lorenz C Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT155180B publication Critical patent/AT155180B/de

Links

Landscapes

  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zur Modulation hochfrequenter Schwingungen, insbesondere ultrakurzer Wellen. 



   Zur Modulation hochfrequenter Schwingungen, insbesondere ultrakurzer Wellen, sind besondere Massnahmen erforderlich, weil die Schwingungserzeuger sehr dazu neigen, bei der Modulation die Frequenz zu ändern. Es ist vorgeschlagen worden, eine Modulation durch Ändern der Ableitung in einem Lechersystem zu bewirken, doch ist der hiebei ohne Frequenzmodulation zu erzeugende Modulationsgrad sehr gering. Es ist ferner vorgeschlagen worden, zum Ändern der Ableitung sogenannte Habannröhren zu verwenden, bei denen eine Röhre mit geteilten Anoden zwischen den Lecherdrähten liegt und der Entladungsraum unter Einwirkung eines Magnetfeldes steht. Hiebei ist jedoch die Modulation stark abhängig von der Anodenspannung und der Stärke des Magnetfeldes, ausserdem ist der Leistungsaufwand sehr gross.

   Es ist auch vorgeschlagen worden, zur Modulation ultrakurzer Wellen das Strahlungsfeld durch Dipole zu beeinflussen, in denen Vakuumröhren zur Änderung der absorbierten Energie verwendet werden. Dies aber hat den Nachteil, dass die Modulationstiefe ungenügend ist. 



   Der Erfindung zufolge werden die geschilderten Nachteile dadurch vermieden, dass an den Sehwingungserzeuger ausser dem Nutzkreis ein Saugkreis angekoppelt wird, dessen Dämpfung durch Ändern des Innenwiderstandes einer Glühkathodenröhre geändert wird. Versuche mit einer Anordnung dieser Art haben einen sehr hohen Modulationsgrad ergeben, ohne dass eine messbare Frequenzmodulation vorhanden gewesen ist. 



   Fig. 1 ist das Schaltbild eines Beispiels der neuen Anordnung, Fig. 2 ein Schema zur Erläuterung der Wirkungsweise der Einrichtung nach Fig. 1. Fig. 3 ist das Schaltbild eines zweiten Beispiels, Fig. 4 zeigt eine der neuen Anordnung erzielte Modulationskurve. 



   Die Einrichtung nach Fig. 1 hat eine Habannröhre   1,   die an einen Schwingkreis 2 angeschlossen ist, dessen Kapazität die   Röhrenkapazität   ist. Die Röhre 1 steht unter Wirkung eines Magnetfeldes" das von Magneten M erzeugt wird und längs ihrer Kathode 3 und der zweiteiligen Anode 4 wirkt. Die Magnete M sind um 90  zu ihrer wirklichen Lage versetzt gezeichnet. In dieser an sich bekannten Anordnung werden ultrakurze Schwingungen, z. B. solche von 50 cm Wellenlänge, erzeugt, die induktiv auf ein Lechersystem 5 übertragen werden, an welches ein Strahldipol 6 angeschlossen ist. In Serie zu diesem Dipol, der den Belastungswiderstand des Senders darstellt, ist ein Resonanzkreis 7 induktiv angekoppelt.

   Dieser besteht aus einem Drahtbügel 8 als Induktivität und einer Elektronenröhre 9, deren Anode 10 aus zwei Teilen gebildet ist, die als Kapazität des Kreises 7 wirken. Die Röhre hat ein Gitter   11,   das konzentrisch um die Kathode 12 angeordnet ist. Dem Gitter 11 werden von einem Teil 13, der z. B. ein Tongenerator, ein Mikrophon od. dgl. ist, die Modulationswechselspannungen zugeführt. 



   Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 1 sei an Fig. 2 erläutert. An das Lechersystem   5,   Fig. 2, das dem in Fig. 1 gezeigten System 5 entspricht, ist der Nutzwiderstand Ra angeschlossen, der dem Strahlungswiderstand des Dipols 6 entspricht. Ferner ist der Schwingungskreis 7 angekoppelt, dessen Induktivität mit L und dessen Ohmscher Widerstand mit Ro bezeichnet ist. Die Kapazität C des Kreises 7 entspricht im wesentlichen der inneren Kapazität der Röhre 9. Parallel zu dieser inneren Röhrenkapazität liegt der innere Widerstand Ri. Dieser wird, sobald dem Gitter 11 eine   Modulations- L.   spannung zugeführt wird, in Abhängigkeit von der Modulation geändert. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Gesamtwiderstand des Kreises 7, der infolge seiner Kopplung in Reihe zu dem Widerstand Ra liegt, ist bestimmt durch folgende Formel : 
 EMI2.1 
 In dieser bedeutet   R,   den Belastungswiderstand, den der Kreis 7 bildet,   CI)   die Kreisfrequenz der 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 zufolge auch der in Reihe mit dem Nutzwiderstand liegende Belastungswiderstand   jss.   Durch die Änderung des Innenwiderstandes der Röhre 9 wird so die Dämpfung des angekoppelten Saugkreises 7 geändert, so dass der Nutzkreis entsprechend dieser Dämpfung belastet wird. 



   In der Einrichtung nach Fig. 3 ist der Saugkreis 7 im Symmetriepunkt des Lechersystems 5 angekoppelt. In diesem Fall ergibt sich eine symmetrische Belastung des Strahlungswiderstandes Ra. 



   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Saugkreis 7 an den eigentlichen Schwingkreis 2 angekoppelt sein oder eine Ankopplung des Saugkreises über einen zwischen Schwingungskreis und Saugkreis liegenden Tertiärkreis erfolgen. 



   In Fig. 4, in welcher eine mit der neuen Anordnung erzielte Modulationskurve A gezeigt ist, ist die am Dipol herrschende Ausgangsleistung   N   in Abhängigkeit von der dem Gitter 11 zugeführten Modulationsspannung Eg aufgetragen. Durch geeignete Wahl des Radius dieses Gitters lässt sich erreichen, dass der Ruhepunkt E gerade bei der Gitterspannung   0   vorhanden ist. Eine Modulation wird vorzugsweise im Bereiche des geradlinigen Teiles der Modulationskennlinie A vorgenommen. 



  Die Linie B zeigt den Wert der Antennenausgangsleistung, der ohne Saugkreis vorhanden ist. Sie zeigt, dass ein wesentlicher Leistungsabfall, wie er bei den bekannten Modulationsverfahren stattfindet, nicht erfolgt. 



   Durch Verwendung eines angekoppelten Saugkreises ergibt sich ferner der Vorteil, dass sowohl die Kathode 12 der Röhre 9 als auch die Mitte der Induktivität 8 geerdet werden kann. Durch die Symmetrie, die so geschaffen ist, wird erreicht, dass die Strahlung des angekoppelten Kreises sehr klein ist und die Steuerelemente an neutralen Punkten liegen. Die neue Anordnung zeigt gegenüber den bekannten Anordnungen den wesentlichen Unterschied, dass, während bei diesen die zu vernichtende Energie von der Modulationsröhre aufgenommen werden muss, bei der neuen Anordnung im wesentlichen keine solche Energieaufnahme der Modulationsröhre 9 erfolgt. Die angegebene Formel zeigt, dass bei Erhöhung des inneren Röhrenwiderstandes eine Verkleinerung der Energieaufnahme im Kreise erfolgt, während bei Verringerung des Röhrenwiderstandes eine Erhöhung dieser Energieaufnahme stattfindet.

   Diese Energievernichtung erfolgt in dem Ohmschen Widerstand Ra des Kreises 2. Die 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 widerstandes      eintritt, so dass praktisch für jeden Belastungswiderstand ein günstiger Modulationswiderstand hergestellt werden kann. 



  Die Verwendung eines Gitters in der Röhre 9 ist nicht notwendig, es kann auch eine Anodenspannungsmodulation dieser Röhre erfolgen. Auch die Art der Kopplung des Saugkreises ist unwesentlich ; sie kann kapazitiv oder induktiv sein. Die Verwendung einer Röhre 9 mit geteilter Anode ohne Magnetfeld ist zweckmässig, jedoch lässt sich auch eine Röhre mit Magnetfeld oder eine Diode oder
Triode verwenden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Modulation hochfrequenter Schwingungen, insbesondere Ultrakurzer Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass an den Schwingungserzeuger ausser dem Nutzkreis ein als Belastungs- widerstand wirkender Saugkreis angekoppelt ist, dessen Dämpfung durch Ändern des Innenwider- standes einer Glühkathodenröhre geändert wird.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Nutzwiderstand ein als veränderlicher Belastungswiderstand wirkender Resonanzkreis angekoppelt ist.
    3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem angekoppelten Schwingungskreise eine Röhre mit symmetrisch angeordneten Anodenteilen liegt, die ein Gitter besitzt, dem die Modulationsspannung zugeführt wird.
    4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode und der Symmetriepunkt der Induktivität des angekoppelten Kreises geerdet sind. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkreis im Symmetriepunkt eines Lechersystems (Antennenspeiseleitung) angekoppelt ist.
    6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkreis an den eigentlichen Sendeschwingungskreis angekoppelt ist.
    7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankopplung des Saugkreises über einen Tertiärkreis bewirkt ist. EMI3.1
AT155180D 1936-12-23 1937-12-20 Anordnung zur Modulation hochfrequenter Schwingungen, insbesondere ultrakurzer Wellen. AT155180B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE155180X 1936-12-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT155180B true AT155180B (de) 1938-12-10

Family

ID=5676838

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT155180D AT155180B (de) 1936-12-23 1937-12-20 Anordnung zur Modulation hochfrequenter Schwingungen, insbesondere ultrakurzer Wellen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT155180B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT155180B (de) Anordnung zur Modulation hochfrequenter Schwingungen, insbesondere ultrakurzer Wellen.
DE623879C (de) Superregenerativempfaenger in Gegentaktschaltung
AT160311B (de) Kopplungsschaltung zur bevorzugten Verwendung als Rückkopplungsschaltung in einem Schwingungsgenerator mit einem mittels einer veränderlichen Induktivität abstimmbaren Schwingungskreis.
DE969314C (de) Additive Mischschaltung
AT156433B (de) Generatorschaltung.
DE1075211B (de) Schwingkreis fur Hochfrequenz Indu stricgeneratoren
DE928179C (de) UEberlagerungsempfaenger mit selbstschwingender Mehrgittermischroehre
DE838331C (de) Breitbandverstaerker-Schaltung
DE879999C (de) Als Blindwiderstand wirkende Roehrenschaltung fuer sehr kurze elektrische Wellen
AT223234B (de) Schaltungsanordnung mit einer negative Widerstandscharakteristik zeigenden Diode
DE614374C (de) Ultrakurzwellensende- und -empfangsanordnung
AT138525B (de) Hochfrequenzverstärker.
AT137789B (de) Einrichtung zum Empfang elektromagnetischer Schwingungen.
AT123166B (de) Einrichtung zur Erzeugung hoher Frequenzen.
DE712497C (de) Anordnung zur Amplitudenmodulation von sehr hohen Frequenzen
DE681280C (de) Einrichtung zum Regeln der Frequenz eines Schwingungssystems mittels einer mit dem Schwingungssystem gekoppelten elektrischen Entladungsroehre, deren Innenwiderstand beeinflusst wird
DE887249C (de) Elektronenroehre
AT149760B (de) Einrichtung zur gleichzeitigen Schwingungserzeugung und Modulation in einer einzigen Röhre.
AT154541B (de) Anordnung zur Verstärkung kurzer, insbesondere ultrakurzer Wellen großer Leistung.
AT90084B (de) Schaltungseinrichtung für eine Elektronenröhre zur Erzeugung elektrischer Schwingungen.
AT166415B (de) Schaltung zur Übertragung elektrischer, insbesondere ultrahochfrequenter Schwingungen
AT147615B (de) Hochfrequenzkopplungssystem.
AT114686B (de) Generatorschaltung zur Unterdrückung der Oberwellen.
DE524647C (de) Kopplungsanordnung von neutralisierten Hochfrequenzverstaerkern
AT88604B (de) Schaltung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen mittels Kathodenstrahlröhren.