DE838331C - Breitbandverstaerker-Schaltung - Google Patents

Breitbandverstaerker-Schaltung

Info

Publication number
DE838331C
DE838331C DEE306A DEE0000306A DE838331C DE 838331 C DE838331 C DE 838331C DE E306 A DEE306 A DE E306A DE E0000306 A DEE0000306 A DE E0000306A DE 838331 C DE838331 C DE 838331C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
earth
inductance
anode
grid
capacitance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE306A
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Mcphail Leyton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMI Ltd
Original Assignee
EMI Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EMI Ltd filed Critical EMI Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE838331C publication Critical patent/DE838331C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/42Modifications of amplifiers to extend the bandwidth
    • H03F1/48Modifications of amplifiers to extend the bandwidth of aperiodic amplifiers
    • H03F1/50Modifications of amplifiers to extend the bandwidth of aperiodic amplifiers with tubes only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Microwave Amplifiers (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 8. MAI 1952
E 306 Villa/2ia*
ist in Anspruch genommen
sich auf Breitbandinsbesondere, jedoch Breitband-Rundfunk-
Diese Erfindung bezieht
verstärker-Schaltungen und
nicht ausschließlich, auf
frequenz-Verstärker.
Eine bei Breitbandverstärker-Schaltungen auftretende Schwierigkeit ist die Bandbreitenbegrenzung, die durch im Kreis enthaltene Kapazität hervorgerufen wird. Zum Beispiel enthält eine bekannte Ausführung eines Hochleistungis-Rundfunkf requenz-Verstärkers zwei Verstärkerröhren, die im Gegentakt gesteuert sind, und besitzt einen abgestimmten Anodenkreis, an welchem der Ausgang abgegriffen ist, wobei der Anodenkreis Induktivitäten enthält, die durch die Streu- und Eigenkapazität des Anodenkreises auf I'arallelresonanz abgestimmt sind. Wenn die Röhren kathodengesteuert sind, liefert die Anodensteuergitterkapazität der Röhren und die Streukapazität der Röhren gegen Erde den wichtigsten Anteil der Kapazität des Anodenkreises, wobei die Induktivitäten und diese Kapazität im aiii- ao gemeinen ausreichend ist, die Durchlaßbandbreite des Verstärkers bemerkenswert zu begrenzen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Breitbandverstärker-Schaltung im Hinblick auf die Verminderung der as Bandbreitenbegrenzung, die durch eine Kapazität im Kreise bewirkt wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Breitbandverstärker-Schaltung vorgesehen mit einer Verstärkerröhre mit geerdetem Gitter und mit ab-
gestimmtem Ausgangskreis, bei dem die Eingangsspannung an die Kathode der erwähnten Röhre angelegt wird, wobei die Induktivität des Ausgangskreises nicht nur .zwischen Anode und Erde liegt, sondern auch zwischen Gitter und Erde derart, daß das Verhältnis der Induktivität zwischen Anode und Erde zu der zwischen Gitter und Erde etwa gleich dem Verhältnis der Kapazität zwischen Gitter und Erde und zwischen Anode und Erde ist, wobei ίο ferner die Induktivität zwischen Gitter und Erde als Abschirmung für den Eingangskreis gegenüber dem Ausgangskreis ausgebildet ist.
Durch die Aufteilung der Induktivität des abgestimmten Kreises in zwei Teile, die mit der Anode bzw. dem Steuergitter der Röhre verbunden sind, ändert sich die Spannung am Anodenende des ersten Teiles der Induktivität und diejenige am Steuergitterende des anderen Teiles der Induktivität mit entgegengesetzter Phasenlage, wobei die Amplitude der Spannungsänderung an der Anode oder am Steuergitter geringer ist in bezug auf Erde als diejenige, die an der Anode auftreten würde, wenn die gesamte Induktivität des Ausgangskreises mit der Anode verbunden wäre. Deshalb ist die Spannung, die die Streukapazität gegen Erde hat, in Verbindung mit jedem Teil der Induktivitäten geringer, als sie an der Streukapazität gegen Erde auftreten würde, wenn die gesamte Induktivität mit der Anode der Röhre verbunden wäre. Die Bandbreiten- !«grenzung, die durch die Kapazität hervorgerufen wird, ist abhängig von der in der Kapazität gespeicherten Energie und deshalb vom Quadrat der Spannung, die an der Kapazität anliegt, so daß es möglich ist, in Übereinstimmung mit der Erfindung eine bemerkenswerte Verminderung in der Wirksamkeit der Kapazität des abgestimmten Kreises zu erzielen und so die Bandbreite zu vergrößern, obgleich der wirksame Wert der Kapazität nicht vermindert werden kann, und tatsächlich vergrößert sein kann.
Um die vorliegende Erfindung nun klar verständlich zu machen und um sie praktisch verwirklichen zu können, wird diesellx; nun ausführlicher 1>eschrieben mit Bezug auf die Zeichnung, in der ein Beispiel eines Hochleistungs-Breitband-Rundfunkfrequenz-Verstärkers in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung diagrammatisch dargestellt ist.
Mit Bezug auf die Zeichnung enthält der Verstärker zwei Verstärkerröhren τ und 2, welche al* Trioden dargestellt sind, wobei die zu verstärkenden Schwingungen i!m Gegentakt den Kathoden der Röhren 1 und2 aus einer Quelle 3 zugeführt werden, und der Verstärker vorgesehen ist für B- oder C-Betrieb. Die Steuergitter der Röhren 1 bzw. 2 sind mit Erde verbunden über die Induktivitäten 4 bzw. 5, während die Anoden ebenfalls über die Induktivitäten 6 bzw. 7 mit Erde verbunden sind.
Die Röhren 1 und 2 können z. B. ACT.-26-Röhren sein, wie sie von M. O. Valve Company Limited hergestellt werden. Bei solchen Röhren und anderen brauchbaren Hodhleistungsröhren besteht die Steuergitteranschlußleitung aus einem äußeren leitenden Flansch, wobei die Induktivitäten 4 und 5 jede aus leitenden Rohren gebildet sind, welche den Steuergitterflansch der Röhre mit der Bodenfläche des Kreises, welcher den Eingangs- vom Ausgangskreis der Röhre abschirmt, verbinden, wobei die Bodenfläche mit der Bezugsnummer 15 versehen ist. Die Induktivitäten 6 und 7 sind in ähnlicher Weise aus einem einfachen leitenden Rohr aufgebaut, dessen Mittelpunkt für Rundfunkfrequenzschwingungen über einen Blockkondensator 8 geerdet ist, und über eine Hochfrequenzdrossel 10 mit einer positive« Spannungsquelle, die als Pfeil 9 dargestellt ist, verbunden ist. Die mit punktierten Linien bei 11 dargestellte Kapazität stellt die gesamte Streukapazität zwischen den Steuergittern der Röhren 1 und 2 dar; dies ist die Resultierende der gesamten Streukapazität gegen Erde der Induktivitäten 4 und 5 und die der Steuergitter. In ähnlicher Weise stellt die Kapazität 12 die gesamte Streukapazität zwischen den Anoden der Röhren 1 und 2 dar. Die Kapazitäten 11 und 12, die Induktivitäten 4 Ims 7 und weiterhin die Kapazität zwischen der Anode und dem Steuergitter einer jeden der Röhren 1 und 2 dient dazu, einen angemessen abgestimmten Ausgangskreis für den Verstärker zu schäften, wol>ei ein Gegentaktausgang von brauchbarer Spitzenamplitude, z. B. an den Anzapfungen 13, 14, erziielt werden kann. Dadurch, daß man die Induktivitäten zwischen den Steuergittern der Röhren 1 und 2 und Erde in Form von leitenden Rohren, die sich über die Bodenfläche 15, wie angedeutet, erstrecken, ist der Ausgangskreis der Röhre effektiv vom Eingangskreis abgeschirmt und eine Rückkopplung vom Ausgangskreis zum Eingangskreis ist im wesentlichen verhindert, so daß trotz der Anwesenheit der Induktivitäten 4 und 5 der dargestellte Kreis den Vortöill eines sog. Verstärkers mit geerdetem Gitter hat, bei dem der 'Eingangskreis im wesentlichen vom Ausgangskreis abgeschirmt ist. In Abwesenheit eimer solchen Abschirmung würde vom Ausgangs- zum Eingangskreis im wesentlichen positive Rückkopplung' auftreten, und dies würde dazu führen, daß der Bandbreitenvergrößerung, welche durch die Aufteilung der Induktivität des abgestimmten Ausgangskreises möglich ist, entgegengearbeitet wird.
Um die Wirkung, die durch Verbindung eines Teiles der Induktivität des abgestimmten Ausgangskreises mit den Steuergittern und eines Teilles mit der Anode einer jeden der Röhren 1 und1 2 entsteht, darzustellen, wird angenommen, daß die Induktivitäten 4 bis 7 alle gleich sind, daß die Kapazitäten 11 und 12 einander gleich sind und gleich der Gesamtkapazität, welche zwischen den Anoden existieren würde, wenn die gesamte Induktivität des Ausgangskreises mit den Anoden verbunden wäre, wobei diese Kapazitäten groß sind im Vergleich mit der Kapazität zwischen Anode und Steuergitter einer jeden Röhre. Bei einer Aufteilung der Induktivität, wie angenommen, ist die an Kapazität 11 anliegende Spannung und in ähnlliciher Weise die an Kapazität 12 anliegende Spannung ungefähr halb so groß wie diejenige, welche angelegt sein würde, wenn die gesamte Induktivität mit den
838
Anoden verbunden wäre, wodurch die in jeder der Kapazität ii, 12 aufgespeicherte Energie deshalb nur ein Viertel von dem Wert beträgt, als es sonst der Fall wäre. Die begrenzende Wirkung eines jeden Kondensators auf das Frequenzband, welches vom Verstärker mit einer Verminderung, die 3 decibel der Amplitude nicht ül^rsteigt, bei maximaler Ansprechfrequenz des Verstärkers übertragbar ist, ist deshalb nur ungefähr ein Viertel desjenigen Wertes, der in dem bezogenen Vergleiehsfall auftreten würde. Da nun jedoch zwei Kapazitäten 11 und 12 an Stelle einer im Vergleichsfall vorhanden sind, ist der Nettoeffekt der Kapazität im Ausgangskreis in bezug auf die Begrenzung der Bandbreite ungefähr die Hälfte von dem, was sonst der Fall sein würde.
Die Induktivität des Ausgangskreises braucht
natürlich nicht gleichmäßig, wie oben angenommen, aufgeteilt zu sein. Die günstigsten Resultate werden erzielt, wenn das Verhältnis der Induktivität zwisehen Anode und Erde zu der zwischen Steuergitter und Erde einer jeden Röhre gleich ist dem Verhältnis der Kapazität zwischen dem Steuergitter und Erde und der zwischen Anode und Erde. Dieser Bedingung wird in dem Fall des dargestellten Kreises genügt, da
Induktivität 6 Kapazität 11
Induktivität 4 Kapazität 12.
Nichtsdestoweniger kann eine wesentliche Verminderung in der Wirkung der Kapazität in bezug auf die Begrenzung der Bandbreite erzielt werden, selbst wenn die mit dem Steuergitter verbundene Induktivität von derjenigen, die optimale Resultate bringen würde, abweicht, wol>ei praktisch braucTl·- bare Grenzen für die mit dem Steuergitter verbundene Induktivität zwischen 20 bis 8o°/o der Gesamtiuduktivität liegen. Es muß natürlich noch erwähnt werden, daß bei Hochleistungsverstärkerröhren der Elektrodenaufbau solcher Art ist, daß eine gewisse zufällige Induktivität im allgemeinen mit dem Steuergitter verquickt ist, und1 es versteht sich, daß die vorliegende Erfindung sich auf Fälle beschränkt, in weichen solche zufällige Induktivität künstlich vergrößert wird. Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich daher von Kreisen, die eine für Verstärker mit geerdetem Gitter vorgesehene Röhre, enthalten, bei der bei solchen Kreisen das Steuergitter der Rohre mit der Bodenfläche so verbunden ist, daß die Impedanz zwischen Steuergitter und Erde ein Minimum wird. Weiterhin, wo in dieser- Beschreibung und in den Ansprüchen auf Erde bezogen wird, ist zu verstehen, daß hier ein Punkt gemeint ist, an dem bei Hochfrequenzschwimgungen im wesentlichen die Amplitude Null ist, wobei nich{ unbedingt ein Nullpunkt für Gleichstrompotential eingeschlossen ist.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Breitbandverstärker-Schältung mit einer Verstärkerröhre mit geerdetem Gitter und mit abgestimmtem Ausgangskreis, bei dem die Eingangsvspannung an die Kathode der erwähnten Röhre angelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität des Ausgangskreises nicht nur zwischen Anode und Erde liegt, sondern auch zwischen Gitter und Erde derart, daß das Verhältnis der Induktivität zwischen Anode und Erde zu der zwischen Gitter und Erde etwa gleich dem Verhältnis der Kapazität zwischen Gitter und Erde und zwischen Anode und Erde ist.
2. Breitbandverstärker-Schältung nach Atir spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität zwischen Gitter und Erde als Abschirmung für den Eingangskreis gegenüber dem Ausgangskreis ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5115 4.
DEE306A 1948-11-25 1949-11-26 Breitbandverstaerker-Schaltung Expired DE838331C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB3058848A GB656760A (en) 1948-11-25 1948-11-25 Improvements relating to wide band thermionic valve circuits

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE838331C true DE838331C (de) 1952-05-08

Family

ID=10309984

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE306A Expired DE838331C (de) 1948-11-25 1949-11-26 Breitbandverstaerker-Schaltung

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE838331C (de)
FR (1) FR1002673A (de)
GB (1) GB656760A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2803710A (en) * 1953-04-21 1957-08-20 Itt Tuned high frequency amplifier

Also Published As

Publication number Publication date
GB656760A (en) 1951-08-29
FR1002673A (fr) 1952-03-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE927157C (de) Anordnung zur Ausuebung eines Verfahrens zur Aufrechterhaltung einer im wesentlichenkonstanten Ausgangsleistung bei Ultrakurzwellenroehren
DE1078639B (de) Schaltanordnung zur UEbertragung elektrischer Schwingungen
DE914397C (de) UEberlagerungsempfangsschaltung fuer Ultrakurzwellen
DE2160082C2 (de) Höchstfrequenz-Tretrode
DE838331C (de) Breitbandverstaerker-Schaltung
CH166025A (de) Empfangsschaltung zur Erzeugung einer Schwebungsfrequenz.
DE645177C (de) Rueckkopplungsschaltung fuer Hochfrequenzanordnungen
DE888263C (de) Elektrische Steuerschaltung
DE704421C (de) Anordnung fuer Hochfrequenzverstaerker mit Schirmgitterroehren
AT165847B (de) Schaltung zur Übertragung oder Erzeugung von elektrischen Ultrahochfrequenzschwingungen
DE1041111B (de) Schaltungsanordnung zur Unterdrueckung der bei der Demodulation amplituden-modulierter Hochfrequenzsignale mittels Gleichrichter auftretenden Oberwellen
DE971670C (de) Schaltung zur gleichzeitigen Schwingungserzeugung und Modulation in einer Roehre mitmindestens drei zwischen Kathode und Anode angeordneten Gitterelektroden
DE581836C (de) Rueckkopplungsschaltung
AT149760B (de) Einrichtung zur gleichzeitigen Schwingungserzeugung und Modulation in einer einzigen Röhre.
AT160311B (de) Kopplungsschaltung zur bevorzugten Verwendung als Rückkopplungsschaltung in einem Schwingungsgenerator mit einem mittels einer veränderlichen Induktivität abstimmbaren Schwingungskreis.
DE612824C (de) Roehrenempfangsschaltung mit Rueckkopplung
AT141015B (de) Empfangsschaltung zur Erzeugung einer Schwebungsfrequenz.
DE809079C (de) Schaltung zur Erzeugung oder Verstaerkung von elektrischen Ultrahochfrequenzschwingungen
DE1029887B (de) Hochfrequenzverstaerker mit einem Neutralisierungskreis
DE653606C (de) Mischroehre
DE807961C (de) Schaltung zur UEbertragung bzw. Erzeugung elektrischer Ultrahochfrequenzschwingungen
DE862784C (de) Pendelrueckkopplungsempfangsschaltung, bei der die Pendelfrequenz in der gleichen Roehre erzeugt wird
DE841471C (de) Mischstufe fuer Traegerschwingungen sehr hoher Frequenz
DE3045282C2 (de)
DE620175C (de) Kaskadenverstaerker