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Strassen- bzw. Schienenmotorfahrzeug.
In dem Patente Nr. 152030 ist unter Schutz gestellt, dass der Motor, insbesondere ein Motor mit sternförmig angeordneten Zylindern, oberhalb des Daches des Fahrzeuges, zweckmässig unter einer Haube, angeordnet ist.
Gemäss der vorliegenden Erfindung soll der Motor an einer vorderen oder hinteren Stirnfläche des Fahrzeuges, ebenfalls ausserhalb des Fahrzeugkastens untergebracht und mit der Antriebsvorrichtung der Achsen bzw. dem im Fahrgestell angeordneten Schaltgetriebe durch eine Verbindungswelle verbunden werden, die in einem sie umschliessenden Rohr gelagert ist, das vorzugsweise das Motorgewicht ganz oder teilweise trägt. Die Motorwelle kann durch ein Kegelradgetriebe od. dgl. mit einer senkrechten Welle zusammenwirken, die die Bewegung der Motorwelle weiterleitet. Diese senkrechte Welle fällt bei Drehgestellen vorzugsweise mit der Drehachse des Drehgestelles zusammen.
Der Motordeckel oder ein Teil des Motordeckels kann so umklappbar gestaltet werden, dass er bei der Arbeit am Motor als Hilfsarbeitsfläche, gegebenenfalls während der Fahrt als Standfläche für den Monteur dienen kann. Im letzteren Fall ist zweckmässig in der Wand des Fahrzeuges eine Tür od. dgl. vorgesehen, die das Öffnen des Deckels und den Zutritt zu der Fläche während der Fahrt ermöglicht.
In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei verschiedenen Ausführungsformen veranschaulicht.
Es bedeutet 1 ein Rohrchassis bzw. ein Drehgestell, 2 und 3 sind hintere Treibachsen, 4 ist ein Schaltgetriebe, das in Fig. 1 schräg nach hinten verlaufend, in Fig. 2 im Drehgestell angeordnet ist.
5 ist ein vom Schaltgetriebekasten ausgehendes, in Fig. 1 schräg nach hinten verlaufendes, in Fig. 2 senkrecht nach oben verlaufendes Rohr, in dem eine Welle 6 gelagert ist. 7 in Fig. 2 sind Kegelräder, die die Welle 6 mit der Motorwelle 8 verbinden. 9 in Fig. 2 ist ein Verbindungsstück zwischen dem Rohre 5 und einem weiteren Rohre 10, das die Motorwelle 8 umgibt. 11 ist ein Sternmotor, der ausserhalb des Wagenkastens in Fig. 1 beispielsweise unterhalb einer Kappe 12, 13 liegt, von der der Teil 13 in die gestrichelte Lage umzuklappen ist. In Fig. 2 ist 14 eine Kappe, von der der obere Teil ebenfalls in die gestrichelte Lage umklappbar ist. Der Teil 13 der Kappe in Fig. 1 dient in der gestrichelten Lage als Hilfsmontierfläche bei der Arbeit am Motor.
Die ganze Kappe 12, 13 ist der Form der Karosserie 15 angepasst.
Die Einrichtung nach Fig. 1 betrifft einen Motorwagen, die nach Fig. 2 ein Schienenfahrzeug, insbesondere ein Eisenbahnfahrzeug. Die Welle 6 in Fig. 2 ist in der Drehachse des Drehgestelles 1 angeordnet, u. zw. geht im Ausführungsbeispiele die Welle 6 durch den hohlen Drehzapfen des Drehgestelles. Bei der Einrichtung nach Fig. 2 sind vorzugsweise in der Fahrzeugwand nicht dargestellte Einrichtungen, wie Türen, Deckel od. dgl. vorgesehen, die den Zugang zu dem aufgeklappten Teil der Kappe 14 ermöglichen.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Strassen- bzw. Schienenmotorfahrzeug, bei dem ein Motor, insbesondere ein Sternmotor, an der Oberwandung des Wagenkastens angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor an einem schräg nach unten abfallenden und gleichzeitig eine Endwand des Wagenkastens bildenden Abschnitt der Wagenkastenoberwandung angeordnet ist.
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