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JOSEFKRIPPNERINPRAG.
Schiffshebewerk.
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Ausführungsform des Hebewerkes im Grundriss.
Bei den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsformen des Hebewerkes ist von der oberen und unteren Haltung ausgehend je ein Geleise angeordnet, von denen jedes das andere um die Wagenbreite überragt. Dadurch werden zwei Geleisstränge gebildet, auf welchem sich je ein Wagen bis zur Begegnung mit dem anderen Wagen aufund abbewegt und wobei dieselben in der gleichen Zeit nur den halben Weg des Hebe- werkes zurücklegen. Diese beiden Wagen sind gegenseitig ihrem Gewichte nach ausgeglichen, weshalb die Verwendung besonderer Gegengewichte samt dem dazu nötigen Geleise vermieden wird.
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Toren A abgeschlossen werden kann. Diese Schleuse hat die normale Länge, aber eine solche Breite, dass zwei Schiffsschlitten Platz finden.
Der Boden dieser Schleuse ist um die Konstruktionshöhe des Schlittens e tiefer als die Sohle des Kanales C. Auf dem gemauerten Schlousenboden sind ebenfalls in sec's Reihen versenkte Laufräder i angeordnet wie auf dem Hebewerkswagen b, auf welchen sich zwei Schlitten bewegen können, während unterhalb der Räder'Schlitze ausgespart sind, welche mit Kanälen in Verbindung stehen, durch welche die Schleuson von unten gefuDt oder entleert werden können.
In das Traggorüste des Schlittens e ist eine wasserdichte Kammer eingebaut, welche den Schlitten befähigt, in unbelastetem Zustande zu schiwmmen. Diese Kammer hat an ihrem Boden entsprechende Löcher, durch welche bei Füllung der Schleuse etwas Wasser
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vom Schlitten abgeschwommen ist, wird in die Schlittenkammer Luft eingepumpt, das Wasser verdrängt und der Schlitten zum Schwimmen gebracht. Mit Seilen wird der Schlitten von einer Schlousenabteilung in die andere gezogen und durch Ablassen der Luft auf die Laufräder gesenkt. In dieser Lage ist der Schlitten wieder zur Aufnahme eines Bootes geeignet. Nachdem über der neuen Stellung des Sehiffschlittens ein Boot eingeholt ist, wird die Schleusenkammer entleert, das Boot setzt sich auf den Schlitten und derselbe kann auf das Hebewerk überstellt werden.
Bei der zweiten Form des Kanalabschlusses nach den Fig. 3 und 4 ohne Hattungs- tore sind die Kanalhaltungen O und U gegen das Hebewerk b mit einer vollen Mauer k abgeschlossen, welche den Wasserspiegel des Kanales nur so viel überragt, dass kein Überfliessen während der Überstellung der Schiffe stattfinden kann. Von dieser Abschlussmauer k ist die Kanalsohle in der Kanalrichtung im Gefälle von etwa 100/0 geneigt. Die Sohle
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von gleicher Konstruktion wie beim Hebewerke, aber von der doppelten Breite bewegt werden kann. Am anderen Ende ist diese Rampe l durch eine Brustmauer n abgeschlossen, welche nur bis zur Sohle des frei anschliessenden Kanales reicht. Der durch diese Rampe
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Hierauf wird der Schlitten e wie vorher erwähnt, im schwimmenden Zustande auf das zweite Geleise des Rampenwagens m geschleppt, dieser auf der Rampe gegen das Hebewerk gezogen, wobei sich ein zweites Boot auf den Schlitten aufsetzt und mitbefördert wird.
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Die in Fig. 5 dargestellte Ausführungsform des Hebewerkes unterscheidet sich von den bisher beschriebenen dadurch, dass nur ein Geleise a in der Mitte der Bahn in einer Richtung von der oberen zur unteren Haltung führt. Diese Einrichtung macht die An-
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Schiffschlitten mittels besonderer Wechselwagen erfolgt, welche auf der Sohle der Becken Z fahrbar eingerichtet sind.
PATENT-ANSPRÜCHE: t. Schiffshebewerk, dadurch gekennzeichnet, dass von der oberen und unteren Haltung aus je eine Geleisestrecke nur so weit gelegt ist, dass sich die Hebewerkswagen bis zur Begegnung bewegen können, so dass in dieser Stellung die Auswechslung der Boote auf den Heboworkswagen und sodann die Rückführung der letzteren in die Ausgangshaltung erfolgen kann.