AT154545B - Verfahren zur Mehrfachmodulation von Hochfrequenzsendern mit Zwischenträger. - Google Patents

Verfahren zur Mehrfachmodulation von Hochfrequenzsendern mit Zwischenträger.

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AT154545B
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 EMI1.1 
 



   Es ist bekannt, hochfrequente Trägerwellen mehrfach zu modulieren, indem Zwischenträger, die den eigentlichen   Hochfrequenzträger   modulieren, selbst wiederum mit den zu übermittelnden Signalen moduliert sind. Durch die Verwendung der Zwischenträger wird erreicht, dass die einzelnen Signalfrequenzbänder nebeneinanderliegen oder z. B. ein ultrakurzer Träger mehrfach ausgenutzt wird. 



   Die Erfindung   schlägt   vor, zur Modulation der Zwischenträger das Verfahren der sogenannten Trägeranpassung zu verwenden, das bekanntlich darin besteht, den Arbeitspunkt auf der Modulationskennlinie zu verschieben. Dabei wird von den Modulationsströmen eine Gleichspannung abgeleitet, durch welche der Arbeitspunkt in Abhängigkeit vom Mittelwert der Modulationsamplituden so verschoben wird, dass mit möglichst geringen Energieverlusten gearbeitet wird. 



   Das Verfahren, den Arbeitspunkt auf der Modulationskennlinie in Abhängigkeit von dem Mittelwert der Modulationsamplituden zu verschieben, ist an sich bekannt, ist aber noch nicht bei der Mehrfachmodulation angewandt worden. 



   Wird dieses Verfahren der Erfindung gemäss zum Steuern der Zwischenträger bei der Mehrfachmodulation angewendet, so ergeben sich wesentliche Vorteile. Die hohen Modulationsamplituden der verschiedenen zu übermittelnden Signale werden nicht gleichzeitig, sondern zu verschiedenen Zeiten auftreten. Ein Nachteil der Mehrfachmodulation besteht bekanntlich darin, dass der Energieanteil sich auf die verschiedenen zu übermittelnden Zwischenträger verteilt, d. h. je mehr Zwischenträger verwendet werden, was gleichbedeutend ist mit der Zahl der zu übermittelnden Signale, um so geringer ist derjenige Energieanteil des hochfrequenten Trägers, der für den einzelnen Kanal zur Verfügung steht. Verwendet man das Verfahren der Arbeitspunktverschiebung, so kann man sich die erwähnte Tatsache, dass die höchsten Modulationsamplituden nicht zusammenfallen, vorteilhaft zunutze machen.

   Der Energieanteil, der bei den höchsten Modulationsamplituden dem einzelnen Kanal zur Verfügung steht, kann höher gewählt werden, als wenn in jedem Kanal mit dauernd durchlaufendem   Trägermittelwert   gearbeitet wird. Wenn wirklich einmal Höchstspitzen mehrerer Kanäle zur selben Zeit entstehen, schadet dies nichts, da es sich nur um ein kurzes Zusammentreffen handeln kann und die verwendeten Einrichtungen, z. B. die Elektronenröhren, solche kurze Überlastungen ohne weiteres vertragen. 



   Neben der rein energiemässigen Besserung ergibt sich auch noch der Vorteil, dass der Störpegel der einzelnen Kanäle herabgesetzt wird. Denn bei Fehlen der Modulation oder bei geringer Modulationsamplitude wird der Träger ausserordentlich klein und damit auch das den Träger begleitende Störgeräusch geringer. Ausserdem ist die Gefahr der Kreuzmodulation der verschiedenen Kanäle geringer. 



  Die Kreuzmodulation (nicht das   Neben-oder Übersprechen)   kommt bekanntlich dadurch zustande, dass durch irgendwelche nicht linearen Vorgänge Frequenzen höherer Ordnung erzeugt werden, die in den Bereich der Nachbarkanäle fallen und dort dann den Effekt des   Übersprechens   erzeugen. Diese Gefahr wird um so geringer, je geringer die Zwischenträgerenergie ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Mehrfachmodulation von Hochfrequenzsendern mit Zwischenträger, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitspunkte auf den Modulationskennlinien der Zwischenfrequenzeinrichtungen in Abhängigkeit von den Modulationsamplituden verschoben werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT154545D 1936-02-21 1937-02-18 Verfahren zur Mehrfachmodulation von Hochfrequenzsendern mit Zwischenträger. AT154545B (de)

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AT154545D AT154545B (de) 1936-02-21 1937-02-18 Verfahren zur Mehrfachmodulation von Hochfrequenzsendern mit Zwischenträger.

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