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Durch Generatorgas betriebener Kraftwagen.
Die Erfindung betrifft den Bau von Kraftwagen, welche durch Generatorgas betrieben werden, und bezweckt, die Nachteile der bestehenden Bauweisen dieser Art, insbesondere das durch die toten Lasten bedingte grosse Gewicht, den grossen Raumbedarf und die Herabsetzung der Tragfähigkeit des Kraftwagens zu vermeiden.
Dieser Zweck wird der Erfindung gemäss dadurch erreicht, dass das Fahrgestell von Teilen der Generatoranlage derart gebildet wird, dass der Reiniger der üblichen Ausgestaltung der tragenden Bauteile des Fahrgestelles eines Kraftwagens in Form und Abmessung angepasst, den Wagenaufbau trägt, wobei der Generator als Verbindung des Wagenaufbaues mit dem Fahrgestell und zur Abstützung desselben gegenüber letzterem herangezogen wird.
Es wurde bereits vorgeschlagen, bei Kraftwagen, welche durch einen Sauggasmotor betrieben werden, den Rahmen des Fahrgestelles aus Rohren herzustellen, in welchen das im Generator erzeugte Gas dem Motor zugeleitet wird.
Diese Bauweise hat aber den Nachteil, dass insbesondere für moderne, grosse Kraftwagen, welche einerseits mit hoher Geschwindigkeit fahren und anderseits oft dazu bestimmt sind, schwere Lasten zu befördern, ein Fahrgestell aus Zuleitungsrohren für das Gas nicht diesen Anforderungen entsprechen könnte. Demgegenüber werden gemäss der Erfindung im wesentlichen andere Bauteile des Generators, wie z. B. der Reiniger selbst, in entsprechender Formgebung den normalen tragenden Bauteilen des Fahrgestelles angepasst, verwendet, die auf diese Weise ein den hohen Beanspruchungen des Fahrgestelles moderner Kraftwagen entsprechendes Fahrgestell ergeben. Durch die Verbindung und Abstützung des Wagenaufbaues gegenüber dem Fahrgestell durch Teile der Generatoranlage, wie z.
B. den Generator selbst, ist eine durch die Festigkeit der Bauteile gewährleistete versteifte Konstruktion ermöglicht.
Die Zeichnung zeigt in einer beispielsweisen Ausführungsform einen Kraftwagen mit einer Generatorgasanlage schematisch im Aufriss.
Der Generator 1 ist am hinteren Ende des Kraftwagens angeordnet, wobei die Längsteile 2 des Fahrgestelles gegebenenfalls auch Querteile desselben als Reinigungsanlage oder als Gaszuleitung ausgebildet sind. Am Vorderende des Kraftwagens sind der Gassammler oder die Feinreinigungsanlage 3 und der Motor 4 der Generatorgasanlage angebracht. Der Generator 1 bzw. der Gassammler 3 oder andere Teile der Anlage können hiebei derart mit den Längsteilen 2 des Fahrgestelles verbunden sein, dass diese Teile der Anlage als Versteifungen des Fahrgestelles dienen und andere Querversteifungen ganz oder zum Teil entfallen können. Auch können gegebenenfalls Teile des Wagenaufbaues 5 allein oder mit Teilen des Fahrgestelles zu Teilen der Generatorgasanlage ausgebildet sein.
Der Generator, der fest angebaute Kühler und andere Bauteile der Anlage können als Stützpunkte des Wagenaufbaues verwendet werden.
Durch diese Bauweise wird gegenüber den bekannten Anordnungen fahrbarer Generatorgasanlagen der Vorteil eines wesentlich verbilligten Wagens erreicht, da Teile des Fahrgestelles bzw. des Wagenaufbaues durch Teile der Generatoranlage ersetzt werden, sohin besondere Bauteile erspart werden, wodurch die tote Last verringert und der verfügbare Raum vergrössert wird, wobei durch den erfindungsgemässen Zusammenbau eine sachgemässe Versteifung des Fahrgestelles durch die Teile desselben bildenden Teile der Generatoranlage gewährleistet ist.