AT153512B - Verfahren zur Herstellung von flüssigen Reinigungsmitteln mit desinfizierenden Eigenschaften. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von flüssigen Reinigungsmitteln mit desinfizierenden Eigenschaften.

Info

Publication number
AT153512B
AT153512B AT153512DA AT153512B AT 153512 B AT153512 B AT 153512B AT 153512D A AT153512D A AT 153512DA AT 153512 B AT153512 B AT 153512B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
alkali
production
cleaning agents
liquid cleaning
disinfecting properties
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT153512B publication Critical patent/AT153512B/de

Links

Landscapes

  • Detergent Compositions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   bis auf etwa 120 im Liter gesteigert werden kann, wobei man bezüglich des KOH-und des Si02Gehaltes der Lösung nach oben hin praktisch keinen Beschränkungen unterworfen ist. Diese Lösungen zeigen auch bei monatelanger Lagerung bei Raumtemperatur keinerlei Abscheidungen von Metasilikaten und weisen eine gute Haltbarkeit bezüglieh ihres Gehaltes an wirksamem Chlor auf. sie zeiehnen sich vor den bekannten Lösungen ähnlicher'Art, aie nur Natriumverbindungen enthalten, durch einen ganz erheblich geringeren Wasserballast aus, so dass bei ihrer Versendung entsprechende Verpackungs-und Frachtersparnisse erzielt werden. 



  Zur Herstellung von Lösungen gemäss Erfindung verwendet man am einfachsten wasserarmes oder wasserfreies Ealiummetasilikat, das gegebenenfalls auch geringe Mengen freien Kaliumhydroxyds enthalten kann und beispielsweise nach Patent Nr. 148123 hergestellt wird. Dasselbe wird in einer beschränkten Wassermenge gelöst und durch Einleiten von Chlorgas auf den gewünschten Gehalt an wirksamem Chlor von mindestens über 70 9/1 gebracht. Die Temperatur der Lösung während der Chlorierung soll 400 nicht übersteigen und wird zweckmässig unter 300 gehalten, um die Bildung von Chlorid-oder Chloratehlor hintanzuhalten. 



  Es hat sich herausgestellt, dass man einen Teil des als Kalium in den Lösungen vorliegenden Alkalis durch Natrium ersetzen kann, ohne die beschriebenen Eigenschaften der Erzeugnisse gemäss Erfindung zu ändern oder eine teilweise Ausscheidung von Metasilikaten herbeizuführen. 



  Beispiele : 1. 600 g eines nach dem Verfahren gemäss Patent Nr. 148123 hergestellten festen Kaliummetasilikates, bestehend aus 30% Si02 und 70% als KOH berechneten Gesamtalkali, ergeben unter Zugabe   
 EMI2.1 
 



  Die Temperatur der von aussen zu kühlenden Lösung übersteigt nicht 29 . Nach etwa zweistündiger Chlorierung wird ein beständiges Erzeugnis folgender Zusammensetzung erhalten, das zu keinerlei Ausscheidung neigt :
252 g im Liter Alkali, berechnet als   KOH,     86'3 g/Liter   wirksames Chlor,   3'4g/Liter Chloridehlor,  
186-5   g/Liter     Si02.   



   2. In eine Mischung von   46 kg Natron-Wasserglas, 40 kg 50%iger Kalilauge   und 91 Wasser werden nach dem Erkalten auf Zimmertemperatur 5 kg Chlor in langsamem Strome eingeleitet, wobei Sorge getragen wird, dass die Temperatur nicht über   300 steigt. Nach   etwa zweistündiger Chlorierung wird ein beständiges,   ausscheidungsfreies   Erzeugnis folgender Zusammensetzung erhalten :
240 g/Liter Alkali, berechnet als   KOH,  
75   g/Liter   wirksames Chlor, 
 EMI2.2 
 ständen sogar auf etwa 120g/Liter   durch Verlängerung   der Chloreinleitungsdauer, steht nichts im Wege.

   Es hat sich jedoch als zweckmässig erwiesen, mit dem wirksamen Chlorgehalt nicht über 90 g/Liter zu gehen, um den Alkalianteil der Erzeugnisse mit Rücksicht auf die reinigenden Eigenschaften des letzteren nicht zu stark zu vermindern.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von flüssigen Reinigungsmitteln mit desinfizierenden Eigenschaften, bestehend aus einer wässerigen Lösung von Alkalisilikat und Alkalihypochlorit, dadurch gekennzeichnet, dass als Alkali entweder ausschliesslich oder vorwiegend Kalium enthaltende Lösungen von Alkalimetasilikat, die gegebenenfalls auch mässige Mengen freien Ätzalkalis enthalten können, der Chlorierung bis zu einem Gehalt von mindestens 70 g wirksamem Chlor im Liter unterworfen werden.
AT153512D 1936-10-10 1936-12-18 Verfahren zur Herstellung von flüssigen Reinigungsmitteln mit desinfizierenden Eigenschaften. AT153512B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE153512T 1936-10-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT153512B true AT153512B (de) 1938-06-10

Family

ID=29412283

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT153512D AT153512B (de) 1936-10-10 1936-12-18 Verfahren zur Herstellung von flüssigen Reinigungsmitteln mit desinfizierenden Eigenschaften.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT153512B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT153512B (de) Verfahren zur Herstellung von flüssigen Reinigungsmitteln mit desinfizierenden Eigenschaften.
DE477386C (de) Erzeugung von Calciumhypochlorit
DE646109C (de) Herstellung von Kryolith
DE721083C (de) Fluessige, desinfizierende Reinigungsmittel
DE1259345B (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Polyglycerinaethern von Alkylphenolen
CH200962A (de) Flüssiges Reinigungsmittel mit desinfizierenden Eigenschaften und Verfahren zu seiner Herstellung.
AT76780B (de) Verfahren zur Herstellung von Doppelverbindungen von Aluminiumfluorid und Natriumfluorid und zur gleichzeitigen Gewinnung von colloidaler Kieselsäure.
DE753848C (de) Stabilisieren alkalischer Peroxydbleichbaeder
DE498743C (de) Chlorabspaltendes Praeparat
DE499216C (de) Verfahren zur Herstellung eines getruebten Glases
DE705909C (de) Wasserloesliche, haltbare, Perverbindungen enthaltende Gemische
DE720945C (de) Pulverfoermiges, Natriummetasilikat enthaltendes Reinigungsmittel
AT61866B (de) Verfahren zur Herstellung weißer Zirkonemaillen.
DE370380C (de) Verfahren zur Herstellung von Arsensalzen
AT124723B (de) Verfahren zur teilweisen Verseifung von Acetylcellulose.
DE674516C (de) Verfahren zur Herstellung eines wasserloeslichen, festen Gemisches von Alkalisilicaten und Alkaliacetaten
DE706794C (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten
AT202111B (de) Verfahren zur Herstellung von lagerfähigen alkalisilikathaltigen Additionsprodukten von Natriumhypochlorit und Trinatriumphosphat-12-hydrat
DE643105C (de) Verfahren zur Herstellung von Pottasche
CH168978A (de) Festes, in wässeriger Lösung verwendbares Reinigungsmittel mit desinfizierenden Eigenschaften.
AT59165B (de) Verfahren zur Befreiung der in der Seidenbeschwerung verwendeten Phosphatbäder von Zinn und anderen verunreinigenden Metallen.
AT80475B (de) Verfahren zur Darstellung von basischem MagnesiumhVerfahren zur Darstellung von basischem Magnesiumhypochlorit. ypochlorit.
DE1007745B (de) Verfahren zur Gewinnung bestaendiger Loesungen von chloriger Saeure
DE383774C (de) Verfahren zur Herstellung von gelbem Jodquecksilber
AT120573B (de) Verfahren zur Herstellung künstlicher Basenaustauscher.