AT153321B - Verfahren zur Herstellung von Verreibungen frischer Pflanzen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Verreibungen frischer Pflanzen.

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  Verfahren zur Herstellung von Verreibungen frischer Pflanzen. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Verreibungen frischer Pflanzen und besteht darin, dass man diese unter Zusatz von Milchzucker homogen verreibt und die Verreibungen sodann mit Luft von nicht über 30  C, deren Feuchtigkeitsgehalt'stetig abnimmt, trocknet. 



   Wie die Verreibung an sich vorgenommen wird, ist dabei gleichgültig, naturgemäss ist es nicht möglich, mit den in der Homöopathie ausschliesslich bislang verwendeten mechanischen Hilfsmitteln, wie des normalen oder des maschinell angetriebenen Mörsers, zu solchen Verreibungen zu gelangen, denn damit ist es nicht möglich, beispielsweise ein Rhizom zu verreiben. Es müssen zur Durchführung des neuen Verfahrens solche Zerkleinerungsvorrichtungen verwandt werden, die auch in der Lage sind, diese faserigen, zähen und holzigen Körper, wie sie die frische Pflanze darstellt, zu zerreiben.

   Wichtig und Gegenstand der Erfindung ist es, bei der Verreibung im Verfolg der homöopathischen Vorschriften jede Temperatursteigerung sicher auszuschliessen und die Trocknung der noch feuchten Verreibung so durchzuführen, dass die Verreibung gleichmässig ihr Wasser abgibt und nicht zunächst am Rande nur stark austrocknet, so dass sich dort eine Haut oder Kruste bildet, durch die dann das Wasser aus dem Innern nach aussen nicht mehr durchdringen kann.

   Die Trocknung muss so vor sich gehen, dass ein gleichmässiger Feuchtigkeitsgehalt von praktisch unter   2%   im ganzen Erzeugnis gleichmässig erhalten wird, was man dadurch erreicht, dass man in erwärmter Luft, deren Temperatur praktisch nicht über   300 steigen   darf, in der Weise langsam trocknet, dass der Feuchtigkeitsgehalt dieser warmen Luft mit ständiger Trocknung der Verreibung ebenfalls abnimmt. Dies ist wesentlich für die Durchführung des Verfahrens, denn trocknet man die mit Milchzucker verriebene Pflanze von Anfang an mit   feuchtig-   keitsarmer Luft, so tritt eine Krustenbildung auf, welche das Erzeugnis unverwendbar macht. 



   Nach der neuen Erfindung gelingt es, Verreibungen zu gewinnen, bei denen ein Fortgang hydrolytischer und fermentativer Umsetzungen, wie sie sonst in einem Pflanzenbrei auftreten, nicht mehr stattfindet. Die nach dem neuen Verfahren gewonnenen Erzeugnisse sind sehr beständig und enthalten praktisch alle in der frischen Pflanze vorkommenden wertvollen Stoffe noch in einem nativem Zustand. 



   Die frischen Pflanzen werden hiebei zweckmässig im Gemisch mit Milchzucker zerkleinert. Man arbeitet dabei beispielsweise mit einem Gemisch frischer Pflanzen im Verhältnis 1 : 1. Die Zerkleinerung der frischen Pflanzen in Gegenwart des Milchzucker ist wesentlich, nicht nur, dass dadurch überhaupt erst die Gewinnung stabiler, sich nicht zersetzender Erzeugnisse erreicht wird, sondern es bewirkt die Gegenwart des Milchzucker auch noch eine bessere, d. h. weitergehendere Zerkleinerung als bei Arbeitsweisen, bei denen die Pflanzen für sich allein zerkleinert werden. Diese Zerkleinerung ist aber eine notwendige Voraussetzung für die nachfolgende erfindungsgemässe Trocknung. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Verreibungen frischer Pflanzen mit Milchzucker, dadurch gekennzeichnet, dass diese Verreibungen mit Luft von nicht über 30 , deren Feuchtigkeitsgehalt stetig abnimmt, getrocknet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT153321D 1934-12-24 1935-10-11 Verfahren zur Herstellung von Verreibungen frischer Pflanzen. AT153321B (de)

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