AT152886B - Kraftfahrzeug. - Google Patents

Kraftfahrzeug.

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AT152886B
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bearings
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central
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Progres Tech Soc D
Bela Von Barenyi
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  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kraftfahrzeug. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Kraftfahrzeuge mit in drei Teile unterteilter Karosserie und bezweckt, eine weitgehende Isolierung des die Insassen aufnehmenden Mittelteiles vom übrigen Fahrzeugkörper gegen die Übertragung von Schwingungen und Lärm zu erzielen. 



   Gemäss der Erfindung wird dies im wesentlichen dadurch erreicht, dass der Vorderteil und der Hinterteil der Karosserie durch zwei seitliche Fahrgestellängsträger verbunden sind und der die Insassen aufnehmende Mittelteil zweckmässig an den benachbarten Abschnitten aufgehängt oder auf den Längsträgern abgestützt ist, wobei er mit seinem unteren Teil zwischen die Längsträger hineinragt. Durch diese Art der Unterstützung kann der Mittelteil von dem übrigen Fahrzeugkörper durch Luftspalte getrennt sein, so dass er bei elastischer Lagerung und noch mehr bei schwenkbarer Lagerung an zwei in der Symmetrieebene des Fahrzeuges gelegenen Stellen durch von der Fahrbahn herrührende Stösse kaum beeinflusst werden kann. Dieser Schutz des Mittelteiles gegen wesentliche Beanspruchungen gestattet es, dessen   Dacke   ganz aus durchsichtigem Material herzustellen.

   Die Schutzmassnahmen können teils durch feuersichere Ausbildung des den Motor enthaltenden Abschnittes oder wenigstens der angrenzenden Wände, aber auch durch geeignete Ausbildung des Längsträgers des Fahrgestelles erhöht werden. Dar Schwerpunkt des Mittelteiles kommt bei der Bauart gemäss der Erfindung sehr tief zu liegen, so dass eine grosse Sicherheit gegenüber der Wirkung von Fliehkräften erzielt wird, die gegebenenfalls durch möglichst hohe Anordnung einzelner Lagerstellen noch gesteigert werden kann. 



  Da der Mittelteil zur Versteifung des Fahrgestelles nichts beizutragen hat, kann er aus leichtem, vorteilhaft aus schallisolierendem Baustoff hergestellt sein. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei baispielsweisen   Ausführungsfojmen   schematisch dargestellt. Die Fig. 1 und 2 bzw. 3 und 4 zeigen je ein Ausführungsbeispiel in Ansicht und Querschnitt. 



   Die Karosserie besteht aus drei Teilen, nämlich dem Vorderteil A, dem Mittelteil B und dem Hinterteil C, der im vorliegenden Fall den Motor enthält. Die Teile A und C sind durch die beiden   Fahrgestellängsträger   verbunden, die sämtliche statischen und von der Fahrbahn herkommenden   B3anspruchungen   aufzunehmen haben. Der Mittelteil B ist an den Teilen A und C bei 2 und 3 aufgehängt und ragt mit seinem unteren Teil zwischen die beiden Längsträger 1 hinein (Fig. 1 und 2). 



  Die Lagerstellen 2 und 3 liegen auf gleicher Höhe in der Symmetrieebene des Fahrzeuges. Die höchste in Betracht kommende Lage des Schwerpunktes des Teiles B ist bei S angedeutet. Die Luftspalte ist durchwegs mit 5 bezeichnet. Die Aufhängung des Teiles B an zwei Stellen ermöglicht eine sehr einfache Bauart und gestattet es, diesen Teil vor Verwindungen zu bewahren. 



   Wenn der Teil B um die Achse 4 schwenkbar gelagert wird, so können ihn von der Fahrbahn herrührende Stösse nur zu einer Verdrehung gegenüber dem übrigen Fahrzeugkörper veranlassen, die aber den Insassen nicht fühlbar wird, da der Mittelteil infolge seiner Trägheit meist in Ruhe bleiben, zumindest aber den unmittelbaren Stoss gar nicht aufnehmen wird. Wenn der Schwerpunkt nahe bei der Achse 4 liegt, so können seitliche Kräfte, wie Fliehkräfte, in der Kurve nur eine unwesentliche Verdrehung und Neigung des Mittelteiles hervorrufen. Die Längsträger   1   sind, wie ersichtlich, dem Profil der Karosserie angepasst und liegen innerhalb der Umrisslinien desselben, vom Kasten durch Luftspalte 5 getrennt. 



   Die Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von der eben beschriebenen durch die Art der Lagerung des Mittelteiles B und die Ausbildung der Längsträger. Der Teil B ist vorne bei 6 und 7, hinten bei 8 gelagert. Die vorderen Lager liegen tief, das hintere Lager möglichst 

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 hoch, wodurch eine Aufhängung auch bei höher gelegenem Schwerpunkt   8'möglich   ist. Bei der Dreipunktlagerung kann der Schwerpunkt übrigens auch noch höher liegen, da die weit auseinanderliegenden Lagerstellen 6, 7 eine genügende Standfestigkeit des Abschnittes gewährleisten. Die Längsträger 9 ragen aus dem Profil des Kastens hervor, wodurch dieser gegen Beschädigungen bei Zusammenstössen besser geschützt ist. Die Lager sind vorteilhaft elastisch ausgebildet und bestehen z. B. aus an Metallplatten vulkanisierten Gummipolstern.

   Hiedurch kann eine beinahe vollkommene Isolierung der Insassenzelle gegen Stösse, Schwingungen und Lärm erzielt werden, die vom Fahrzeugkörper ausgehen. 



   Neben den bereits erwähnten Vorteilen der erfindungsgemässen Bauart ist noch die leichte Austauschbarkeit des Mittelteiles zu erwähnen, ferner der Umstand, dass dessen Innenraum von gegebenenfalls giftigen Abgasen des Motors vollkommen verschont bleibt. Der den Motor aufnehmende Karosserieabschnitt kann feuersicher gebaut werden oder es wird nur die dem Teil B zugekehrte Wand gegebenenfalls dessen Wand selbst aus feuersichere Stoff hergestellt oder mit einem solchen verkleidet. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Kraftfahrzeug mit in drei Teile unterteilter Karosserie, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderteil (A) und der Hinterteil (C) durch zwei seitliche Fahrgestellängsträger (1,   9)   verbunden sind und der die Insassen aufnehmende Mittelteil (B) unmittelbar an den andern beiden Abschnitten (A und C) oder auf den Fahrgestellängsträgern abgestützt ist, wobei er mit seinem unteren Teil zwischen die Längsträger hineinragt.

Claims (1)

  1. 2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil (B) an zwei in der Symmetrieebene des Fahrzeuges liegenden Stellen aufgehängt ist (Fig. 1 und 2).
    3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager als Schwenklager ausgebildet sind.
    4. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil (B) an mehr als zwei Stellen aufgehängt ist, z. B. an zwei vorne im B3reich der Längsträger gelegenen Stellen und hinten an einer hochgelegenen Stelle in der Symmetrieebene (Fig. 3 und 4).
    5. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager des Mittelabschnittes (B) elastisch ausgebildet sind (Fig. 3 und 4).
    6. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager des Mittelabschnittes . B) annähernd in einer durch seinen Schwerpunkt (8, S) gehenden Ebene angeordnet sind.
    7. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den Mittelteil (B) unten einschliessenden Fahrgestellängsträger (1) innerhalb der normalen Umrisslinien des Fahrzeugquerschnittes liegen (Fig. 2).
    8. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den Mittelteil (B) unten einschliessenden Fahrgestellängsträger (9) in bezug auf die Umrisslinien des Fahrzeugquerschnittes zum Schutz des Mittelteiles gegen Beschädigungen hervortreten (Fig. 4).
    9. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Hälfte oder zumindest die Decke des Mittelteiles (B) aus durchsichtigem Material, wie nicht splitterndem Glas, Cellon od. dgl., hergestellt ist. EMI2.1
AT152886D 1937-01-19 1937-01-19 Kraftfahrzeug. AT152886B (de)

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AT152886T 1937-01-19

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AT152886B true AT152886B (de) 1938-03-25

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ID=3647313

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AT152886D AT152886B (de) 1937-01-19 1937-01-19 Kraftfahrzeug.

Country Status (1)

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AT (1) AT152886B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764934C (de) * 1939-03-12 1953-01-26 Daimler Benz Ag Federnde Lagerung des Kraftwagenkastens auf dem Untergestell
US2678231A (en) * 1948-12-23 1954-05-11 Barenyi Bela Connecting sleeve for attaching separable vehicle units together
DE957451C (de) * 1951-05-07 1957-01-31 Daimler Benz Ag Personenkraftfahrzeug mit windschnittigem Aufbau
DE1106616B (de) * 1956-10-06 1961-05-10 Daimler Benz Ag Kraftfahrzeug, insbesondere Personenwagen, mit geschlossenem Aufsatz und einem annaehernd ebenen Dach

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DE957451C (de) * 1951-05-07 1957-01-31 Daimler Benz Ag Personenkraftfahrzeug mit windschnittigem Aufbau
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