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Propellerantrieb für Fahrzeuge, insbesondere Wasserfahrzeuge.
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eingeschoben und am Zylinder 2 festgelegt. Wie ersichtlich, haben hiebei die Lamellen die Bestimmung, den Einbau des Zahnstangenantriebes zu ermöglichen. Durch den Antrieb der Schnecke 13 können ebenso wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1-3 die Flügel des Propellers um ihre Achse verdreht werden. Statt des Zahnstangenantriebes können auch am Flügeldrehzapfen 6 oder bei der Antriebsscheibe j ! ss Zug-und Druckstangen gemäss den Fig. 1-3 angeordnet werden.
Um die Nuten 3 möglichst schmal bemessen zu können, kann man die in die Zahnstangen eingreifenden Zähne aus Welle 40 und Zapfen 6, die dann entsprechend stärker im Durchmesser sein müssen, herausfräsen, in welchem Falle die Zahnräder 36, 42 entfallen.
Bei den genannten Ausführungsbeispielen ist für jeden Propellerflügel eine Antriebsschnecke 13 vorgesehen. Die Fig. 7 zeigt den Antrieb für einen dreiflügeligen Propeller. Hiebei ist jedoch nur die Antriebsschnecke für den oberen der drei Flügel dargestellt, wogegen der Antrieb für die beiden andern Flügel, der in bzw. vor den Nuten 3 Platz zu finden hätte, der Deutlichkeit halber nicht dargestellt ist. Die Schnecke 13 erhält ihren Antrieb über die am Zylinder 2 gelagerten Zahnräder 17, 18 und 21 von dem Zahnrad 27, das auf dem auf der Welle 1 lose drehbaren Zylinder 27 a sitzt. Der gleiche Antrieb 17, 18, 21 ist für jede der beiden nicht dargestellten Schnecken vorgesehen. Es sind sonach drei Zahnräder 21 vorgesehen, welche alle in das Zahnrad 27 eingreifen.
Die mit dem Zahnrad 27 verbundene Trommel 27 a kann sich zwischen den Stellringen 28, 28a auf der Welle 1 lose drehen, sie wird sich jedoch wegen der zwischen ihr und der Welle 1 vorhandenen Reibung sowie wegen des Eingriffes der drei Zahnräder 21 mit der rotierenden Welle 1 zunächst mitdrehen. Die Trommel 27 a besitzt eine Absetzung 29 für ein Bremsband 30, das mit dem Bremshebel31 von Hand oder durch Maschinenkraft betätigt werden kann (Fig. 6,7).
Wird nun durch Betätigen der Bandbremse 30, 31 die Trommel 27a mit dem Zahnrad 27 abgebremst bzw. zum Stehen gebracht, so rollen die drei Zahnräder 21, die am Zylinderkopf 2 gelagert sind und daher die Drehung der Welle 1 mitmachen, auf dem Zahnrad 27 ab und müssen nun eine Drehung um ihre eigene Achse 19 ausführen. Angenommen die Welle 1 drehe sich im Uhrzeigersinn, so werden, wenn das Zahnrad 27 abgebremst oder zum Stehen gebracht wird, die Zahnräder 21 gleichfalls eine Drehung im Sinne des Uhrzeigers ausführen. Die Drehung der Zahnräder 21 wird auf die Schnecken 13 übertragen und damit die Verstellung der Propellerflügel bewirkt.
Es kann daher durch einfaches Betätigen der Bandbremse 30, 31 die Verstellung der Propellerflügel bewirkt werden, wobei bei dieser Ausführungsform der Erfindung der Antrieb von der Drehung der Hauptwelle 1 selbst hergeleitet wird. Der Antrieb für die Flügelverstellung kann aber auch von einer von der Hauptwelle 1 unabhängigen Kraftquelle abgeleitet werden, wodurch die Flügelverstellung auch bei stillstehender Hauptwelle 1 bewerkstelligt werden kann. Zu diesem Zwecke wird gemäss der Fig. 5 die Trommel 27 a an ihrem linken Ende an Stelle der Bandbremse 30, 31 mit einem Zahnrad 27b od. dgl. versehen, in welches das Ritzel 27 e eines Elektromotors od. dgl. eingreift.
Je nach der Drehrichtung des Motors werden sodann die Propellerflügel auf Vorwärts-oder Rück- wärtsfahrt eingestellt. Schliesslich ist es auch möglich, jeden Flügel mit Hilfe einer besonderen Kraftquelle zu verstellen, indem beispielsweise jede der Schnecken 13 durch einen eigenen Elektromotor angetrieben wird.
Gemäss Fig. 10 können die zwischen dem Antriebsorgan 27 und der Antriebsscheibe 10 vorgesehenen Übertragungsglieder auch auf der Mantelfläche des die Welle 1 umgebenden Zylinders 2 angeordnet sein. Durch die Anordnung gemäss der Fig. 10 wird in der Umfangsrichtung soviel Raum gewonnen, dass vier Antriebe für vierflügelige Propeller untergebracht werden können. Ausserdem hat diese Anordnung den Vorteil, dass die Übertragungsglieder 39, 39a sehr nahe an die Welle 1 heran verlegt werden können, wodurch der Durchmesser des Zylinders 2 und damit die Öffnung im Heck des Schiffes zum Durchführen der Welle kleinere Abmessungen erhalten kann.
Die Propellerflügel werden in den beiden Endstellungen für Rückwärts-bzw. Vorwärtsfahrt durch ein auslösbares Sperrwerk festgelegt. Zu diesem Zweck sind auf der Welle der Schnecke 13 entgegengesetzt gezahnte Sperräder 14, 14a aufgekeilt, in die auf einer gemeinsamen Nabe 16 sitzende Sperrklinken 15, 15a eingreifen (Fig. 7,9, 10). Die Sperrklinken tragen Anschläge 15', 15a', auf die ein im Raum fester und lediglich gleichlaufend zur Welle 1 verstellbarer Anschlag 32 einwirkt, der nahe der Welle 1, zweckmässig unter ihr angeordnet, in Fig. 10 jedoch der Deutlichkeit halber über der Welle 1 gezeichnet ist.
Je nachdem der feste Anschlag 32 in die Bahn der mit der Welle 1 sich mitdrehenden Anschläge 15'oder 15a'geschoben wird, wird entweder der Anschlag 15'oder 15a' betätigt. Angenommen Welle 1 drehe sich von links betrachtet im Uhrzeigersinn, so geschieht die
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Betätigen der Bandbremse bewerkstelligt.
Sobald die Propellerflügel in ihre Endlage für Rückwärts- fahrt gelangt sind-die Drehung der Flügel wird durch den Keil 33 und die Rasten 34, 35 begrenzt (Fig. 8)-, beginnt das Bremsband 30 auf der Trommel 27 a zu schleifen und kann nun freigegeben werden, da bei Ausklinken der Klinke 15 die Klinke 15a in das entgegengesetzt gezahnte Sperrad 14a eingeklinkt wurde (strichlierte Stellung in Fig. 10) und ein unbeabsichtigtes Zurückdrehen verhindert.
Das Verdrehen der Flügel auf Vorwärtsfahrt geschieht, indem der Anschlag 32 in die Bahn des
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Anschlages 15a'der Klinke 15a geschoben wird. Die Klinken werden nun in umgekehrter Weise wie oben beschrieben wirken und das Verdrehen auf Vorwärtsfahrt ermöglichen. Für die Ausführung- beispiele nach den Fig. 1-3 und 4-8 haben die Klinken die aus Fig. 9 ersichtliche Form.
Um das Zurückdrehen der Flügel aus der Stellung für Riickwärtsfahrt auf Vorwärtsfahrt ohne
Zuhilfenahme einer besonderen Kraftquelle wie Elektromotor od. dgl. zu ermöglichen, wird eine starke
Spiralfeder 23 angeordnet, die während der Verstellung des Flügels auf Rückwärtsfahrt gespannt wird und nach Ausklinken der die Flügel in der Endstellung für Rückwärtsfahrt festhaltenden Klinke 15a zur Wirkung kommt und das Zurückdrehen der Flügel in die Vorwärtsstellung bewerkstelligt. Diese Feder eignet sich insbesondere für kleine Propeller von Motorbooten u. dgl. Gemäss den Fig. 4 und 6 ist die Feder 23 einerseits an dem im Schlitz 25 des Rahmens 26 beweglichen Stein 24 befestigt und anderseits mittels Schwalbenschwanz 22a mit der mit Zahnrad 21 gekuppelten Nabe 22 verbunden.
Die Achse 19 für die Nabe 22 und das Zahnrad 21 ist mittels Konsole 20 am Zylinder 2 gelagert. Für jeden Propellerflügel ist ein Schneckenantrieb samt Sperrwerk und Feder erforderlich.
Ist ein besonderer Hilfsmotor mit Antrieb gemäss Fig. 5 vorgesehen, so erfolgt das Zurückdrehen der Flügel durch Umsteuern des Motors.
Die Fig. 11 zeigt eine Ausführungsform für Propellerwellen mit grossem Durchmesser. Durch diese Anordnung ist es möglich, dass der Zylinder an jener Stelle, wo er aus dem Heck des Schiffes austritt, im Durchmesser möglichst klein gehalten werden kann und somit auch die Öffnung im Heck.
Anderseits kann auch der Propellerkopf ohne weiteres so gross im Durchmesser bemessen werden, dass die Schwächung durch die Kanäle für das Übertragungsgestänge nicht beeinträchtigt. Zu diesem Zweck ist der Antrieb für die Propellerflügel abgesetzt, wodurch erzielt wird, dass die Übertragungsglieder möglichst nahe an der Welle 1 angeordnet werden können. Der Propellerkopf weist die Ausnehmungen 3 für die Zahnstangen 39, 39a auf, die einerseits mit Zahnrad 42 des Schneckenantriebes 10, 13 und anderseits mit dem Zahnrad 43 zusammen wirken. An dieser Stelle ist der Antrieb abgesetzt und findet über Welle 44 und Zahnstangenantrieb 45, 46, 46a, 47, der in den Nuten 3 des Propellerkopfes 4 gelagert ist, seine Fortsetzung zum Flügelzapfen 6.
Der Zahnstangenantrieb kann mit Zugund Druckstange kombiniert werden oder auch dadurch ersetzt werden. Bei dem in Fig. 11 dargestellten Beispiel gelangen nur Zahnstangen zur Verwendung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Propellerantrieb für Fahrzeuge, insbesondere Wasserfahrzeuge, bei welchem die Flügel des Propellers um ihre Längsachse verdrehbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Flügel tragender und in Kanälen die zu den Flügeln führenden Verstellorgane aufnehmender, die Welle umgebender zylindrischer Körper (2, 4) sich bis in das Innere des Fahrzeuges erstreckt, so dass er einen nach aussen geschlossenen Behälter bildet, wogegen die Kanäle gegen das Fahrzeuginnere hin offen sind zum Zwecke des Antriebes der Verstellorgane.