AT152843B - Umdruckverfahren. - Google Patents

Umdruckverfahren.

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Hanns Kohlrausch
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  Umdruckverfahren. 



   Es ist bereits bekannt von Flachdruckformen direkt, ohne Verwendung von   Umdruekpapier,   auf Metall oder Stein zu drucken, um Druckformen herzustellen. Es wird z. B. auf dünne, blanke Zinkoder Aluminiumplatten mittels Kopierverfahren, lithographischer Zeichnung usw. ein Druckbild aufgebracht und dieses dann direkt auf die Maschinenplatte oder den   Maschinenstein   übertragen, um auf diese Weise masshaltige, ein gutes Passen gewährleistende Umdruck zu erzielen. Dieses Verfahren leidet hauptsächlich daran, dass Zink oder Aluminium an der Luft oxydiert und dadurch beim späteren Einwalzen mit Umdruckfarbe an den bildfreien Stellen Ton ansetzt.

   Ausserdem muss die Metallplatte vor dem Aufbringen eines Druckbildes angerauht oder gekörnt werden und vor dem Einwalzen mit Umdruekfarbe mit einer der gebräuchlichen   Flachdruckätzen   behandelt werden. Durch Körnen und Ätzen auf der Originalplatte wird die   Schärfe und   Naturgetreuheit des Druckbildes nachteilig beeinflusst. Ersteres stört die gleichmässige   Flächendeckung,   letzteres beeinträchtigt die Schärfe und Klarheit der Konturen von Rasterpunkten und Linien. Da der Umdruck verhältnismässig langsam und sorgfältig durchgeführt werden muss, ist es unvermeidlich, dass die Platten zwischendurch trocknen. 



  Da man ausserdem zur Erzielung eines satt gedeckten Umdruckes nur wenig feuchten darf, ist es trotz stärksten Ätzens unvermeidlich, dass die Platte an den bildfreien Stellen Ton ansetzt und dadurch die Erzielung eines sauberen Umdruckes unmöglich macht. 



   Diese Mängel lassen sich gemäss vorliegender Erfindung dadurch vermeiden, dass man an Stelle von gewöhnlichen blanken Zink-oder Aluminiumplatten'solche mit einer durch elektrolytische Oxydation erzeugten   Oberflächenschiehte   verwendet.   Metalle'mit solchen Oberflächenschichten   (besonders Aluminium) werden zu den verschiedensten Zwecken, wie Korrosionsschutz,   Anfärbe-und Lackierungs-   grundlage usw., verwendet. Auch ist durch das österr.   Patent Nr. 14073   ein Verfahren zur Herstellung einer für Flach-und Offsetdruckplatten geeigneten Oberflächenschichte bekannt. Diese Schichten sind glatt,   oxydatiqnsbeständig,   nehmen Druckfarbe und Kopierschichten willig an und werden durch Wasser und die gebräuchlichen Feuchtungsmittel gut benetzt.

   Die Verwendung solcher beschichteter Metalle wurde jedoch bisher für Umdruckzwecke weder vorgeschlagen noch durchgeführt. 



   Die Arbeitsweise gemäss vorliegender Erfindung gestaltet sich folgendermassen : Auf die durch elektrolytische Oxydation mit einer   Oberflächenschiehte   versehene Metallfolie unter   O'l   mm Dicke wird nach sorgfältigem Entfetten, mittels Kopierverfahren, lithographischer Zeichnung   (Tusche, Kreide,   gewöhnlicher Graphitstift) oder Buchdruck das Druckbild aufgebracht, mit säurefreiem Gummi dünn gummiert, mit Umdruckfarbe satt eingewalzt, auf den Maschinenstein oder die   Maschinenplatte   gelegt und durch die Umdruckpresse gezogen. Da die elektrolytische Oxydation im Gegensatz zum Schleifen oder Körnen auch die Bearbeitung von sehr dünnen Metallfolien (z.

   B.   0-02 mm   stark) gestattet, ist durch die Schmiegsamkeit ein einwandfreies   Umdrucken   auch von grossflächigen Bildern ohne weiteres durchführbar. 



   Dieses Verfahren bietet folgende Vorteile :
1. Die Umdruck sind absolut masshaltig und   vorlagengetreu.   



   2. Gutes Passen bei   Mehrfarbendrucken.   



   3. Die Bildelemente behalten scharfe Konturen. 



   4. Gute Flächendeckung infolge der glatten Oberfläche. 



   5. Durch Entfall des Anrauhens oder Ätzens und den Entfall der Verwendung des Umdruckpapieres sehr verkürzte Arbeitsdauer und einfache Manipulation. 



   6. Kein Oxydieren der feuchten   Umdruekfolie,   daher klare, tonfreie Umdruck. 



   7. Beliebig oft einfärbbar und zu neuerlichem Umdrucke verwendbar. 



   8. Leichtes Aufbewahren der billigen, wenig Platz beanspruchenden Metallfolien ; dadurch Freiwerden der kostspieligen Originalsteine und Maschinenplatten. 



   9. Ebenso leicht wie Papier in der Buchdruckpresse   bedruckbar.   



   10. Gutes Anschmiegen bei Kontaktkopien, keine Hohlkopien, kein Zerspringen von Glasnegativen bzw. Glasdiapositiven im Kopierrahmen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Umdrucken ohne Verwendung von Umdruekpapier, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch Kopie, Lithographie, Buchdruck u. dgl. mit einem Druckbilde versehene unter 0. 1 mm starke, schmiegsame, in an sich bekannterweise elektrolytisch oxydierte Zink- oder Aluminiumfolie oder eine solche aus Legierungen dieser Metalle direkt auf den Maschinendruckträger umgedruekt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT152843D 1936-12-21 1936-12-21 Umdruckverfahren. AT152843B (de)

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