AT152837B - Verfahren zur Darstellung von 2.4-Dioxo-3.3-dialkyl-1.2.3.4-tatrahydropyridinen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 2.4-Dioxo-3.3-dialkyl-1.2.3.4-tatrahydropyridinen.

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  Verfahren zur Darstellung von   S.   4-Dioxo-3.   3-dialkyl-1. 2. 3 A-tetrahydropyridinen.   
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Es ist bekannt, 2.4-Dioxo-1. 2.3. 4-tetrahydropyridine durch   Ringschluss   aus beispielsweise Acetamidocrotonsäureester,   Acetanthranilsäureester,     Acetamidoisophthalsäureester   mittels Natrium oder Natriumalkoholat herzustellen (deutsche Patentschrift Nr. 102894). Nach diesem Verfahren konnten jedoch nicht 3. 3-Dialkylderivate des 2. 4-Dioxo-1. 2. 3. 4-tetrahydropyridins hergestellt werden. 



    Die 2.4-Dioxo-3. 3-dialkyl-1. 2.3. 4-tetrahydropyridine lösen sich leicht in organischen Lösungsmitteln. Kalte, verdünnte Alkalilauge löst sie mit schwach gelber Farbe ; sie können aus der alkalischen   

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 Lösung mit Säuren, selbst mit Kohlensäure, wieder unverändert abgeschieden werden. Durch Einwirkung von Methylierungsmitteln-entstehen N-Methylderivate. Bei der Hydrierung erhält man die entsprechenden Piperidinderivate. 
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Die neuen Verbindungen sollen als Arzneimittel Verwendung finden, da ihnen eine starke sehlafmachende Wirkung zukommt. 
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 man erkalten und destilliert den Alkohol im Vakuum möglichst vollständig ab. Der feste Rückstand wird in Eiswasser gelöst und mit verdünnter Salzsäure neutralisiert.

   Das sich abscheidende feste Rohprodukt wird durch Filtration von der Flüssigkeit getrennt und durch Vakuumdestillation und Kristallisation aus Benzol unter Zusatz von Petroläther gereinigt. 



   Das so erhaltene 2.4-Dioxo-3. 3-diäthyl-1.2. 3. 4-tetrahydropyridin bildet farblose Kristalle (F =   98-99    ;   KpI4     = 187-189 ),   die sich in warmem Wasser leicht, in kaltem wenig lösen. In den üblichen organischen Lösungsmitteln, mit Ausnahme. von Petroläther, ist die Verbindung sehr leicht löslich. Durch katalytische Hydrierung gelangt man zu dem entsprechenden Piperidinderivat. Mit Pyrazolonderivaten, z. B. mit   1-Phenyl-2. 3-dimethyl-4-dimethylaminopyrazolon- (5)   oder mit   1-Phenyl-   2.   3-dimethyl-4-isopropylpyrazolon- (5),   vereinigt es sich in molekularem Verhältnis zu gut kristallisierenden beständigen Verbindungen (F   == 69-70  bzw. 93 ).   



   Beispiel 2 : 238   Gewichtsteile Y'Oxymethylen-a. a-diallylacetessigester   (hergestellt aus a.    < x-DiaIlylaeetessigester undAmeisensäuremethylester)   werden in 500 Gewichtsteilen Methanol gelöst und unter Kühlung mit Eis 70 Gewichtsteile trockenes Ammoniak eingeleitet. Die Lösung wird darauf im geschlossenen Gefäss 6 Stunden auf   1500 erhitzt.   Nach dem Erkalten entfernt man das Lösungsmittel und das   überschüssige   Ammoniak durch Destillation. Durch Reinigung und Aufarbeitung des Rückstandes in gleicher Weise wie in Beispiel 1 erhält man das 2. 4-Dioxo-3. 3-diallyl-1. 2.3. 4-tetrahydropyridin ; F = 8182 ,   KpI4     =   208 und   210 .   



   Beispiel 3 : 242   Gewichtsteile &gamma;-Oxymethylen-&alpha;.&alpha;-dipropylacetessigester (Kp14=135-137 )   werden in 250 Gewichtsteilen absolutem Alkohol gelöst und in die Lösung unter Kühlung 20 Gewichtsteile Ammoniakgas eingeleitet. Nach kurzem Erwärmen bis zum beginnenden Sieden werden 280 Gewichtsteile   alkoholischer Natriumäthylatlosung, entsprechend   23 Gewichtsteilen Natrium, zugefügt und zur sicheren Vollendung der Umsetzung   noch 1/2   Stunde am Rückfluss zum Sieden erwärmt. Darauf wird das Lösungsmittel, zweckmässig unter vermindertem Druck, vollständig abdestilliert.

   Der verbleibende Rückstand wird nach Erkalten in 500 Gewichtsteilen eiskaltem Wasser gelöst und das Reaktionsprodukt durch Ansäuern mit verdünnter Salzsäure gefällt ; zur völligen Reinigung kann der Niederschlag nach. dem Trocknen aus Petroläther umkristallisiert werden. Das so erhaltene 2. 4-Dioxo-3. 3-dipropyl-1.2.   3. 4-tetrahydropyridin   bildet farblose Nadeln vom F =   92-93 .   Durch 
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 salzes   der y-Oxymethylenverbindung   wird mit 70 Gewichtsteilen Ammoniumchlorid versetzt und darauf 1 Stunde auf   80-85 .   erwärmt. Der sich   abscheidende &gamma;-Aminomethylen-&alpha;.&alpha;-diäthylacet-   essigester wird nach Verdünnen mit Äther von der wässerigen Lösung getrennt und vom Lösungsmittel durch Destillation befreit.

   Dann wird der   Rückstand   in 250 Gewichtsteilen Alkohol gelöst und die Lösung mit 120 Gewichtsteilen wässeriger Kalilauge   (50%)   versetzt, wobei sich die Lösung erwärmt ; man hält ihre Temperatur noch 1/4 Stunde auf   50 .   Zur Gewinnung des Reaktionsproduktes destilliert man den Alkohol im luftverdünnten Raum ab, löst den Rückstand in kaltem Wasser und säuert mit verdünnter Schwefelsäure an. Das so erhaltene Produkt ist identisch mit dem nach Beispiel 1 gewonnenen. 



   Beispiel5 :   256 Gewichtsteile &gamma;-Oxymethylen-&alpha;-propyl-&alpha;-butylacetessigester (Kp14=151-154 )   werden in 256 Gewichtsteilen absolutem Alkohol gelöst und 20 Gewichtsteile Ammoniak unter Kühlung eingeleitet. Dann erwärmt man bis zum beginnenden Sieden, setzt 256 Gewichtsteile alkoholische   Natriumäthylatlosung, entsprechend   23 Gewichtsteilen Natrium, zu und destilliert den Alkohol ab. 



  Der erkaltete Rückstand wird in 600 Gewichtsteilen kaltem Wasser gelöst und Kohlensäure eingeleitet, bis die Abscheidung vollständig ist. Hat man vor dem Einleiten der Kohlensäure die alkalische   Losung filtriert, so ist das abgeschiedene Produkt nahezu rein. Durch Umlosen aus Petroläther gewinnt   

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 man das 2. 4-Dioxo-3-propyl-3-butyl-1. 2.3. 4-tetrahydropyridin in farblosen Kristallen vom F = 101-1020. 



   Beispiel 6 : 242   Gewichtsteile &gamma;-Oxymethylen-&alpha;-äthyl-&alpha;-butylacetessigester   werden in 400 Gewichtsteilen absolutem Alkohol gelöst. Die Lösung wird, nachdem man 20 Gewichtsteile Ammoniakgas eingeleitet hat, eine halbe Stunde auf   50-60'erwärmt. Darauf   fügt man eine Natriumäthylatlösung zu, die gesondert aus 23 Gewichtsteilen Natrium und 260 Gewichtsteilen absolutem Alkohol bereitet wurde, und kocht kurze Zeit unter Rückfluss. Die Aufarbeitung kann, wie in Beispiel 3 beschieben, erfolgen. Das 2.4-Dioxo-3-äthyl-3-butyl-1. 2. 3. 4-tetrahydropyridin schmilzt bei 86 . 



   Beispiel 7 : In eine eisgekühlte Lösung von 242   Gewichtsteilen &gamma;-Oxymethylen-&alpha;-propyl-     a-isopropylacetessigester   (hergestellt aus   a-Propyl- < x-isopropylacetessigester   und Ameisensäuremethylester mit Natrium in Toluol ;   Kip"= 129-133')   in 320 Gewichtsteilen Methanol werden 20 Gewichtsteile Ammoniakgas eingeleitet. Die Lösung wird sodann bis zum beginnenden Sieden erwärmt. Hierauf gibt man eine Lösung von 60 Gewichtsteilen Kaliumhydroxyd in 240 Gewichtsteilen Methanol zu und erwärmt noch   1/2   Stunde bis zum beginnenden Sieden am Rückflusskühler.

   Nach dem Abdampfen des Lösungsmittels wird das entstandene Kaliumsalz in kaltem Wasser gelöst und daraus das 2. 4-Dioxo-   3-propyl-3-isopropyl-1.   2.   3. 4-tetrahydropyridin   mit Säuren gefällt, das, aus verdünntem Alkohol umkristallisiert, bei   131-1320 schmilzt.   



   Beispiel   8 : 326 Gewichtsteile Y-0xymethylen-a. a-dihexylacetessigester   (in üblicher Weise aus a. a-Dihexylacetessigester und Ameisensäuremethylester gewonnen) werden in 400 Gewichtsteilen absolutem Alkohol gelöst und, wie in Beispiel 6 beschrieben, mit Ammoniak und Natriumäthylat behandelt. Das so erhaltene 2.   4-Dioxo-3.   3-dihexyl-1.2. 3.4-tetrahydropyridin schmilzt bei 125 .

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von 2. 4-Dioxo-3. 3-dialkyl-1.2. 3.4-tetrahydropyridinen, dadurch gekennzeichnet, dass man auf &gamma;-Aminomethylen-&alpha;.&alpha;-dialkylacetessigester, die durch Umsetzung von Y-Oxymethylen-K. K-dialkylacetessigester mit Ammoniak in bekannter Weise gewonnen wurden, alkalische Kondensationsmittel einwirken lässt.
AT152837D 1935-06-17 1936-05-23 Verfahren zur Darstellung von 2.4-Dioxo-3.3-dialkyl-1.2.3.4-tatrahydropyridinen. AT152837B (de)

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