AT152678B - Einrichtung an Webschützenspindeln. - Google Patents

Einrichtung an Webschützenspindeln.

Info

Publication number
AT152678B
AT152678B AT152678DA AT152678B AT 152678 B AT152678 B AT 152678B AT 152678D A AT152678D A AT 152678DA AT 152678 B AT152678 B AT 152678B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
spindle
spring
sleeve
helical spring
abutment
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Haemmerle Fa F M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Haemmerle Fa F M filed Critical Haemmerle Fa F M
Application granted granted Critical
Publication of AT152678B publication Critical patent/AT152678B/de

Links

Landscapes

  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung an   Webschützenspindeln.   



   Die Erfindung betrifft eine   Webschützenspindel,   welche in bekannter Weise mit einer als Brems- körper wirkenden Schraubenfeder ausgestattet ist. 



   Gemäss der Erfindung besteht die Schraubenfeder aus einem gegen den Spindelfuss reichenden, enggewickelten, ausgebauchten, für die Hülsenfesthaltung dienenden Teil und einen sich gegen die
Spindelspitze erstreckenden, mit Zwischenräumen zwischen den einzelnen Windungen gewickelten und eine Längsverschiebung des Kopses an der Spindel unter Dämpfung der Bewegung des Schuss-   fadenkörpers   (Bremsung des Kopses) zulassenden Teil. Hiebei stützt sich die Schraubenfeder mit einem Ende unter Sicherung gegen Verdrehung am Spindelfuss und mit dem andern Ende an einem mit der Spindel durch Fixierungsmittel verbundenen Widerlager ab. Dieses ist als eine auf die Spindel aufgesehraubte, von der Schraubenfeder getrennte Mutter ausgebildet. 



   Die Erfindung ermöglicht eine Abfederung des   Schützel1schlages   in jener Richtung, in welcher der Schützen mit der Spindelspitze voran in den Kasten gelangt. In diesem Falle besteht die Gefahr, dass bei einem harten Anprall die Garnmenge in der Richtung der Verjüngung der Spindel von der konischen Hülse abgeschlagen wird, verlorengeht und für den Webvorgang unbrauchbar wird. Bei der entgegengesetzten Flugrichtung, wobei der starke Teil der Spindel in der Flugrichtung voraus liegt, kann ein Ablösen der Garnmenge beim Aufschlag infolge der konischen Erweiterung der Hülse gar nicht eintreten. Es ist daher eine Dämpfung des Aufschlages in dieser Richtung nicht nötig. Die Form der Feder gewährleistet einen festen Sitz des Kopses. Schliesslich wird ein rasches Aufstecken der Hülse und leichtes Auswechseln der Feder ermöglicht. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einigen möglichen Ausführungsbeispielen in Ansichten dargestellt. Um die Spindel 1 ist die bei den Ausführungsbeispielen sowohl den Hülsenspannkörper als auch den Bremskörper bildende Schraubenfeder 2 angeordnet. Diese stützt sich einerseits am Spindelfuss 3 und anderseits an einem auf der Spindel   1,   z. B. durch Versplintung 4, Verschraubung 5 od. dgl. befestigten Widerlager 6 ab. Die Schraubenfeder ist hiebei so ausgebildet und zwischen den Teilen 3 und 6 derart angeordnet, dass sie in ihrer   Längsrichtung   zusammengedrückt werden kann.

   Das im Bereich des Spindelfusses 3 gelegene Federende ist hiebei durch eine Kerbe, einen Anschlag 7 oder eine Bohrung 8 am Spindelfuss gegen Verdrehung um die   Spindelaehse   gesichert, jedoch an einer Bewegung in der Spindelrichtung in keiner Weise gehindert. Daher wird der in der Endstellung auf den Schützen wirkende Stoss in eine Bewegung umgewandelt, welche der Hülse 9 in der Richtung des Pfeiles 10 gegen die Spindelspitze 11 zu erteilt wird. Durch die Federwirkung erfolgt eine Abbremsung bis zum Stillstand und eine sofort darauffolgende   Rückführung   in die Normallage des Kopses. Die Wirkung des Axialstosses infolge des Schützenansehlages kann somit auf die Garnmenge 12 des Kopses keinen nachteiligen Einfluss mehr zur Folge haben. 



   In Fig. 2 ist eine besonders vorteilhafte Ausbildung der Schraubenfeder 2 veranschaulicht. Die entsprechend der Spindelform konisch verjüngte Feder 2 ist gegen den Spindelfuss 3 zu mit einer Aus-   bauchung   13 versehen und weist in diesem Teile vorzugsweise eng aneinanderliegende Windungen auf. Dieser Teil dient zum Festhalten der Hülse 9 und hat vor Aufschieben derselben einen etwas grösseren Durchmesser als das Innere der Hülse. Das Aufbringen der Hülse erfolgt unter entsprechendem Verdrehen, wobei die am Spindelfuss 3 gegen Verdrehung gesicherte, am Widerlager 6 jedoch völlig freie Feder 2 eine Verkleinerung des Durchmessers erfährt ; die elastisch erfolgende Wiedereinnahme des Normaldurehmessers bewirkt die Anpressung des Federteiles 13 an den Innenmantel der Hülse 9 und somit deren Festhaltung auf der Spindel 1.

   Diese Festhaltung lässt jedoch eine beschränkte Axialverschiebung der Hülse 9 längs der Spindel 1 zu, indem der gegen das Widerlager 6 reichende Feder- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 teil 14 mit grösserer Schraubensteigung ausgeführt ist, so dass Zwischenräume zwischen den einzelnen Federlagen entstehen. Die Summe dieser Zwischenräume ergibt das Mass der grösstmöglichen Axialverschiebung der Hülse an der Spindel. Das Widerlager 6 ist vorteilhaft als von der Feder 2 völlig getrennte Schraubenmutter ausgebildet, wodurch ein sehr rasches Auswechseln von Federn erfolgen kann. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in mannigfache Weise ausführbar, ohne dass dabei der Rahmen der Erfindung verlassen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an   Websehützenspindeln   mit einer als elastischer Bremskörper wirkenden Schraubenfeder, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfeder   (2)   aus einem gegen den Spindelfuss   (3)   reichenden,   enggewickelten,   ausgebauchten, für die Hülsenfesthaltung dienenden Teil   (1.'3)   und einem sich gegen die Spindelspitze erstreckenden, mit Zwischenräumen zwischen den einzelnen Windungen gewickelten und eine Längsverschiebung des Kopses an der Spindel unter Dämpfung der Bewegung des   Sehussfadenkörpers   (Bremsung des Kopses) zulassenden Teil   (14)   besteht.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schraubenfeder mit einem Ende unter Sicherung (7, 8) gegen Verdrehung am Spindelfuss (3) und mit dem andern Ende an einem mit der Spindel (1) durch Feststellmittel (4, 5) verbundenen Widerlager (6) abstützt.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Ausbildung des Widerlagers (6) für die Schraubenfeder als auf die Spindel (1) aufgeschraubte, von der Schraubenfeder (2) getrennte Mutter. EMI2.1
AT152678D 1936-12-23 1936-12-23 Einrichtung an Webschützenspindeln. AT152678B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT152678T 1936-12-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT152678B true AT152678B (de) 1938-03-10

Family

ID=3647231

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT152678D AT152678B (de) 1936-12-23 1936-12-23 Einrichtung an Webschützenspindeln.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT152678B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT152678B (de) Einrichtung an Webschützenspindeln.
CH201924A (de) Einrichtung an Webschützenspindeln zum Festhalten des Kopses.
DE674315C (de) Passsitzbolzen fuer Sicherheitsverschraubungen
DE569420C (de) Schussspule
DE355390C (de) Selbsttaetige Nachstellvorrichtung, insbesondere fuer Bremsen
DE603260C (de) Steckerstift fuer die elektrische Kupplung zwischen Fahrzeugen
DE1930388A1 (de) Sicherung des Fallgewichtes in Tuscheschreibern
AT111097B (de) Abzugsvorrichtung für Webstühle zur Herstellung gekrümmter Bänder.
DE640933C (de) Abwickelvorrichtung fuer gleichmaessig gespulte Drahtrollen
DE689895C (de) en Spindel
DE587190C (de) Schuetzenspindel
AT59423B (de) Jagdsitz.
DE542989C (de) Schuetzenspindel
AT119356B (de) Klemmgesperre für Kötzerspulmaschinen.
AT48886B (de) Webschützen.
DE632291C (de) Federstrebe fuer Flugzeugfahrwerke
DE377638C (de) Nagelfaenger, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE525624C (de) Schussspule
AT139489B (de) Billardstockkappe.
DE457954C (de) Webschuetzen fuer Webstuehle
AT83759B (de) Bohrfutter.
AT107357B (de) Stoßdämpfer mit Flüssigkeitsbremse für abgefederte Fahrzeuge.
AT146032B (de) Schraubenmutter, insbesondere für Laschenschrauben an Schienenstoßverbindungen.
AT116122B (de) Führungsvorrichtung für die Drahtzüge von Eisenbahnsignalen, Weichen od. dgl.
AT142769B (de) Füllbleistift mit Spitzvorrichtung.