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Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere für Fahr-und Motorräder.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere für Fahr-und Motorräder, mit einem nach beiden Seiten ausschwenkbaren Winkerarm, bei dem das den Winkerarm in der Ruhelage aufnehmende Gehäuse auf der Vorderseite in Höhe der am Winkerarm angeordneten Lampe zum Beleuchten der Fahrbahn vor dem Fahrrade eine Linse trägt, der ein auf der Rückseite des Winkerarmes befestigter Reflektor gegenüberliegt. Bekannte Ausführungen dieser Art von Fahrtrichtungsanzeigern mit nur einer Lampe weisen den Nachteil auf, dass beim Ausschwenken des Winkerarmes die Beleuchtung der Fahrbahn unterbrochen wurde. Ausserdem fehlte bei den bisher bekannten Fahrtrichtungsanzeigern ein Rücklicht in der Ruhelage des Winkerarmes.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass die Lampe innerhalb eines durchscheinenden hohlen Winkerarmes angeordnet ist, der auf der Vorderseite in Höhe der Linse mit einer Öffnung versehen ist, während die Rückseite des Gehäuses eine Öffnung zum Durchlassen von Lichtstrahlen nach rückwärts aufweist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Fahrtrichtungsanzeigers nach der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht des erfindungsgemässen Fahrtrichtungsanzeigers teilweise im Schnitt mit herausgesehwenktem Winkerarm, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie Il-11 der Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie ici-111 der Fig. 2. Fig. 4 zeigt die Vorderansicht eines Winkerarmes mit Rammlicht und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 4.
In einem beiderseits offenen Gehäuse 1 ist oben eine von einem Handrade 3 betätigte, mit einem Kontaktring 4 versehene Sehaltwelle 2 gelagert. Die Stromzuleitung zum Kontaktring 4 wird durch einen Hebel 8 bewirkt, der in der oberen Gehäusewand angeordnet ist. Das Handrad 3 wird durch eine Rasteinrichtung 10 in der eingestellten Lage gehalten. An der Schaltwelle 2 ist eine Lampe 12 und der aus lichtdurchlässigem, z. B. rotgefärbtem Material bestehende Richtungsanzeiger 13 befestigt, welcher somit durch Drehen der Schaltwelle zusammen mit der Lampe nach beiden Seiten ausgeschwenkt werden kann. An dem Gehäuse 1 ist an der Vorderseite in Höhe der Lampe 12 eine Linse 18 und im unteren Teil der Rückseite eine Öffnung 20 zum Durchlassen von Lichtstrahlen vorgesehen.
Der Winkerarm 13 ist auf der Vorderseite in Höhe der Lampe 12 und der Linse 18 mit einer Öffnung 14 versehen, während an seiner Rückseite hinter der Lampe 12 ein Reflektor 15 sitzt. Durch Drehen des Handrades 3 kann, wie bereits erwähnt, der Winkerarm 13 nach links bzw. nach rechts in die waagrechte Lage ausgeschwenkt werden, wobei auch dann durch die Öffnung 14 weisses Licht nach vorne ausgestrahlt wird, so dass auch im ausgeschwenkten Zustande des Winkerarmes eine volle Beleuchtung der Fahrbahn erzielt wird. Im Ruhezustand liegt der rot leuchtende Winkerarm 13 hinter der Öffnung 20 im Gehäuse 1 und wirkt dadurch als Rücklicht.
Eine weitere Verbesserung besteht darin, dass der Winkerarm zwei seitliehe, in der Ruhelage nach beiden Seiten aus dem Gehäuse hervorstehende Vorsprünge oder Ansätze aufweist, die auf der Rückseite ausgespart, rot abgedeckt sind und von der Lampe, welche im Drehpunkt der Schaltwelle angeordnet ist, unmittelbar beleuchtet werden, so dass sie als Rammlicht wirken und die äusserste seitliche Begrenzung des Fahrzeuges anzeigen. Weiter ist die in bekannter Weise zu einer Schaltwelle ausgebildete Drehwelle für den Winkerarm mit einem Kontakt versehen, der aus einem Ringsegment mit zwei voneinander isolierten Lappen besteht. Dadurch wird bei entsprechender Einstellung des im Gehäuse gelagerten Gegenkontaktes erreicht, dass z.
B. beim Ausschwenken des Winkerarmes am Tage nach links bzw. rechts der Gegenkontakt mit dem entsprechenden Kontaktlappen den Stromkreis für die Winkerlampe bis zur Rückkehr des Winkerarmes in die Ruhelage schliesst, während z. B. bei Dunkelheit der Gegenkontakt, wenn er mit dem Ringkontakt geschaltet ist, den Stromkreis für die Lampe
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dauernd schliesst, so dass die Lampe ständig brennt und die Fahrbahn nach vorne beleuchtet sowie nach hinten ein Rücklicht ausstrahlt.
Ferner ist das Gehäuse an der Vorderseite in Höhe der eine Lampe aufnehmenden Schaltwelle mit einer Aussparung versehen, in der ein als Reflektor ausgebildeter und eine Linse tragender Ring sitzt.
Die Vorrichtung kann mittels eines Halters an der linken bzw. rechten Hälfte der Lenkstange oder an einer andern geeigneten Stelle des. Fahrrades angebracht werden, jedoch derart, dass das Licht nach vorn und nach hinten ungehindert ausstrahlen kann und der Winkerarm in der Anzeigestellung von vorn und hinten gut sichtbar ist.
In den Fig. 4 und 5 bezeichnet wieder 1 ein rahmenartiges Gehäuse, in dessen oberer Stirnfläche ein von Hand zu schaltender und an die Stromquelle angeschlossener Kontakthebel 8 kugel-
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gebildete Drehwelle, die auf ihrem Umfange einen Kontaktring 4 mit den daran sitzenden Kontaktlappen 5 sowie einen Kontaktring 6 trägt, der mit einer Lampe 12 in leitender Verbindung steht. Die Lampe 12 ist in der Schaltwelle 2 angeordnet. Gegenüber der Lampe 12 ist in dem Gehäuse 1 eine Aussparung 9 vorgesehen, in der ein als Reflektor ausgebildeter Ring 19 geführt ist. Der Reflektor ist vorne durch eine Linse 18 abgeschlossen. Der Reflektor ist anderseits auf die Schaltwelle 2 auf-
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welche den Eintritt der Lichtstrahlen von der Lampe 12 in das Innere des Winkerarmes gestattet.
An seinem oberen Ende ist der Winkerarm nach beiden Seiten durch nasenartige Vorsprünge 16 erweitert, die aus dem Gehäuse hervorragen und auf der Rückseite ausgespart sind.
Die Aussparungen 21 sind durch lichtdurchlässigen, gegebenenfalls roten Stoff abgedeckt. In der Ruhelage des Winker armes 13 wirken die aus dem Gehäuse hervorstehenden Teile der Aussparungen 21 als Rammlicht, während sie bei nach links oder rechts ausgeschwenktem Winkerarm dessen Sicht und Richtungsangabe in auffallender Weise verstärken. Damit die Lampe 12 sich nicht beim Erschüttern während der Fahrt lockert, wird sie in ihrer Fassung durch eine Schraube festgeklemmt. Das Gehäuse 1 ist ferner mittels einer Schraube 22 an einem Halter 23 befestigt, welcher der Länge nach verstellbar ist und je nach der Verkehrsvorschrift an der linken bzw. rechten Hälfte der Lenkstange oder einer andern beliebigen Stelle des Fahrzeuges angebracht werden kann.
Am Tage ist der Hebel 8 in die in Fig. 5 dargestellte Lage gelegt. Sein Kontaktende steht dann zwischen den Kontaktlappen 5 des Ringes 4, wodurch die Stromzufuhr zur Lampe unterbrochen ist.
Beim Ausschwenken des Armes in Anzeigestellung, also beim Drehen des Handrades 3 gelangt jedoch der Hebel 8 auf einen der Lappen 5 des Kontaktringes 4 und es wird somit die Lampe 12 eingeschaltet und damit der Richtungsanzeiger hell beleuchtet. Bei Dunkelheit befindet sich der Hebel 8 in der punktierten Lage. Hiebei brennt die Lampe 12 dauernd, so dass sowohl das Licht nach vorne und nach hinten ständig ausgestrahlt wird. Wird dann das Handrad 3 gedreht, dann wird auch noch der Fahrtrichtungsanzeiger rot erleuchtet ausgeschwenkt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere für Fahr-und Motorräder, mit einem nach beiden Seiten ausschwenkbaren Winkerarm, bei dem das den Winkerarm in der Ruhelage aufnehmende Gehäuse auf der Vorderseite in Höhe der am Winkerarm angeordneten Lampe eine Linse zum Beleuchten der Fahrbahn vor dem Fahrrade trägt, der ein auf der Rückseite des Winkerarmes befestigter Reflektor.
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strahlen nach rückwärts aufweist.