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Beleuchtungseinrichtung an Fahrrädern Es ist an Fahrrädern bekannt,
am hinteren Teil derselben eine Lichtquelle anzuordnen, welche Lichtstrahlen auch
nach vorn wirft, derart, daß die sich beim Treten auf die Pedale entsprechend der
Bewegung derselben sich bewegenden Unterschenkel des Radfahrers angestrahlt «-erden.
Dies bedeutet aber mit Rücksicht auf die Höhe der Gefahr des Angefahrenwerdens des
Radfahrers von hinten durch schneller, insbesondere auch abgeblendet fahrende Fahrzeuge
keinen genügend sicheren Schutz, zumal Fahrräder überwiegend von Männern benutzt
zu werden pflegen, deren dunkle Kleidung die Lichtstrahlen nicht in genügendem Maße
von hinten erkennbar macht.
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Gemäß der Erfindung wird die am hinteren Fahrradteil angeordnete und
ihre Lichtstrahlen nach vorn werfende Lichtquelle derart ausgebildet bzw. angeordnet,
daß sie ihre Strahlen gegen die an sich bekannten Pedalrückstrahler wirft, so daß
durch dieses Anstrahlen der Pedalrückstrahler eine Blinklichtwirkung nach hinten
entsteht und dadurch mit Sicherheit auch der Fahrer eines abgeblendet überholenden
Fahrzeuges mit denkbar größter Sicherheit auf den vor ihm fahrenden Radfahrer aufmerksam
wird, auch wenn der Radfahrer mit dunklem Anzug und dunklen Stiefeln bekleidet ist.
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Zweckmäßig wird dabei die Lichtquelle so ausgebildet, daß sie gleichzeitig
als Rücklicht oder als sogenanntes Katzenauge dienen kann, so daß also der Anschaffungspreis
nur verhältnismäßig unwesentlich höher liegt als bei der Anschaffung eines einfachen
Katzenauges oder eines einfachen Rücklichtes.
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Auch ist es nicht erforderlich, daß von der Lichtquelle beide Pedalrückstrahler
angestrahlt werden. Es genügt vielmehr, wenn nur einer der beiden Pedalrückstrahler
angestrahlt wird, in diesem Falle allerdings zweckmäßig derjenige Pedalrückstrahler,
welcher sich an der Seite der Straßenmitte
befindet, also in Ländern
mit Fahrvorschrift auf der rechten Seite der linke Pedalrückstrahler.
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Auf der Zeichnung ist die neue Beleuchtungseinrichtung in einigen
Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Fahrrad mit an diesem
gemäß der Erfindung angebrachter Beleuchtungslampe für die Pedalrückstrahler, Abb.
2 die Beleuchtungslampe gesondert in größerem Maßstab, Abb.3 bis 6 weitere Ausführungsformen
der Beleuchtungslampe.
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Das in Abb. i dargestellte Fahrrad weist eine an dessen Hinterradgabel
i nahe dem kleinen Kettenrad 2 befestigte Beleuchtungslampe 3 auf, die derart ausgebildet
und mittels einer Schelle .l an der Hinterradgabel i angebracht ist, daß in deren
Lichtkegel s das auf der gleichen Radseite befindliche Rückstrahlerpedal 6 liegt.
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Aus der Abb. 2 ist die Ausgestaltung der erwähnten Beleuchtungslampe
näher ersichtlich. An der Hinterradgabel i ist wieder mittels der Schelle d. die
Beleuchtungslampe 3 befestigt. Diese Lampe besteht an ihrem einen Ende aus der Glaslinse
7 und an ihrem anderen Ende aus dein hohlzvlindrischen Ansatz 8, um den die Befestigungsschelle
d. greift und in welchen ein zylindrischer Glühlampenträger 9 eingeschoben ist,
der an seinem hervorstehenden Ende die Anschlußklemme io trägt. Die Glühlampe ii
ist nahe der Glaslinse 7 angeordnet, um einen zur Beleuchtung des Pedalrückstrahlers
6 vorteilhaften Lichtkegel zu erhalten.
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Abb. 3 und 4 stellt in Draufsicht und Seitenansicht eine «eitere Ausführungsform
der Beleuchtungslampe dar. Gegenüber der Ausführung gemäß Abb.2 weist diese Ausführung
auch an ihrer Rückseite eine Lichtaustrittsstelle auf. Zu diesem Zweck ist der Hohlzylinder
8, um den die Befestigungsschelle .l greift, auch hinten mit einer Glaslinse 12
ausgestattet. Der zylindrische Glühlampenträger 9 ist bei dieser Ausführung von
unten in einen an der Unterseite des Hohlzylinders 8 befestigten zylindrischen Ansatz
13 eingeschoben, wie dies aus Abb. d. ersichtlich ist. Der zylindrische Ansatz 13
ist derart angebracht, daß die Glühlampe 1i des eingeschobenen Glühlainpenträgers
9 wieder nahe der vorderen Glaslinse 7 zu liegen kommt. Bei der Ausführung (her
Rückstrahlerbeleuchtungslampe nach Abb. 3 und d. ist diese zugleich als unmittelbar
wirkendes Rücklieht nach hinten wirksam, wozu die hintere Glaslinse 12 die übliche
rote Färbung auftveist.
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Die vorstehend beschriebene Beleuchtungslampe beleuchtet nach ihrer
Anbringung -,in der Hinterradgabel des Fahrrades nur den auf der Anbringungsseite
des Rades liegenden Pedalrückstrahler. Dies ist bereits als ausreichend anzusehen,
wobei vorteilhaft bei Rechtsfahrweise im Straßenverkehr die Anbringung an der linken
Fahrradseite erfolgt. Um beide Pedalrückstrahler zu beleuchten, ist beiderseits
des Fahrrades an beiden Schenkeln der Hinterradgabel i jeweils eine der vorstehend
beschriebenen Beleuchtungslampen anzubringen.
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Gemäß der Ausführung nach Abb. 5 sind diese beiden Lampen zu einer
einzigen vereinigt. Hierbei befinden sich in dem -eineinsamen Gehäuse 1.1. die beiden
Glühbirnen 1 5 und 16, die wieder von zylindrischen Gliihlampenträgern 17 und 18
getragen werden, welche von unten in das Gehäuse 14 einge-. schoben sind. Beiderseits
jeder Glühlampe befinden sich im Gehäuse 1q. mit den Glaslinsen ig, 2o, 21 und 22
versehene Lichtaustrittsöffnungen, von denen die mit den Linsen 19 und 2o
ausgestatteten Lichtaustrittsöffnungen der Lichtausstrahlung nach vorn auf beide
Rückstrahlerpedale des Fahrrades und die mit den Linsen 21 und 2 2 ausgestatteten
Üffnungen der Lichtausstrahlung in entgegengesetzter Richtung nach hinten als Rücklicht
dienen. In der Mitte zwischen den gegenüberliegenden Linsenpaaren ig, 21 und 20,
22 befindet sich an der Unterseite des Lampengehäuses 1d. ein von diesem abragender
Ansatz 23 mit Bohrung 2.1., der zur Befestigung des Gehäuses 14 am hinteren Ende
des hinteren Fahrradschutzbleches dient, wobei die Linsen ig und 2o beiderseits
dieses Schutzbleches zu liegen kommen. Die Ausbildung der Beleuchtungslampe und
deren Befestigung am hinteren Fahrradschutzblech ist eine derartige, daß die beiden
Rückstrahlerpedale in die von den Linsen 1g und 2o ausgehenden beiden Lichtkegel
der Beleuchtungslampen zu liegen kommen.
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Die Ausführung gemäß der Abb. 6 unterscheidet sich von jener nach
Abb. 5 dadurch. daß nur eine Lichtquelle 25 vorhanden ist, die in der Mitte des
Lampengehäuses 26 in diesem sich befindet und der nur eine Linse 27 für das Rücklicht
gegenüberliegt. Die beiden nach vorn auf die beiden Rückstrahlerpedale gerichteten
und durch die Glaslinsen 28 und 29 austretenden Strahlenbündel 30 und 3 i werden
durch beiderseits der Glühlampe 25 liegende und entsprechend geformte Spiegel
32' und 33 erhalten, die (las auf sie auftreffende Licht in Richtung der
Rückstrahlerpedale reflektieren.