AT152257B - Einrichtung zur Einstellung der Schaltanschläge von Schnellwählern zwecks Herstellung telephonischer Verbindungen. - Google Patents
Einrichtung zur Einstellung der Schaltanschläge von Schnellwählern zwecks Herstellung telephonischer Verbindungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur Einstellung der Schaltanschläge von Schnellwählern zwecks Herstellung tele- phonischer Verbindungen. Schnellwähler zur Herstellung telephonischer Verbindungen enthalten einer Anzahl von Telephonnummern entsprechende Anschlagskombinationen, welche wahlweise in Eingriff mit dem Wählerkontakt gebracht werden können. Wird der Wählerkontakt an der Anschlagskombination zum Ablauf gebracht, welche der zu wählenden Nummer entspricht, so wird der Wählerkontakt entsprechend der eingestellten Anschlagskombination betätigt. Die einmalige Einstellung der einer bestimmten Nummer entsprechenden Anschlagskombination wird vom Teilnehmer selbst ausgeführt und kann z. B. durch Verschieben oder Verdrehen von in einem Träger gehaltenen Anschlägen erfolgen, wobei jeder Träger einer Telephonnummer entspricht. Diese Einstellung der Anschläge im Träger ist aber eine grosse Fehlerquelle, da man sich leicht verzählen kann und in der Regel auch für jeden Ruf einen Anschlag mehr einrücken muss, als der einzustellenden Nummer entspricht. Gemäss der Erfindung wird diese Schwierigkeit dadurch beseitigt, dass auf einer Schablone der zu wählenden Nummer entsprechend Anschläge kombinierbar sind, welche beim Aufsetzen der Schablone auf einen Träger dessen Schaltorgane entsprechend der eingestellten Nummer in die Arbeitsstellung bringen. Man kann daher die Einstellung der Nummer an einer vom Schnellwähler gesonderten Einrichtung vornehmen, die leicht mit ausreichender Übersichtlichkeit gebaut werden kann. Die nicht unmittelbar zur Einstellung der Nummer dienenden Konstruktionselemente des Schnellwählers, die bei der Einstellung im Apparat verwirrend wirken,-können nunmehr die einstellende Person nicht stören. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch die Schablone, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 eine Seitenansicht. Der Träger für die den Wählerkontakt betätigenden Anschläge ist ein Stab 1. Die Anschläge sind als Stifte 2 ausgeführt, welche im Stab längsverschiebbar angeordnet sind. Werden die Stifte in ihren Bohrungen abwärts gedrückt, so gelangen ihre unteren Enden in die Bahn des auf der Zeichnung nicht dargestellten Wählerkontaktes. Zur Fixierung der beiden Endlagen der Anschlagstifte 2 enthalten diese zwei Kerben 3, in welche ein am Träger gehaltener Stahldraht 4 in der Endlage federnd einspringt. Gemäss der Erfindung wird nun zum Einstellen der Stifte 2 eine Schablone verwendet. Die Schablone besteht aus einem dem Träger 1 ähnlichen Stab 32, aus welchem verschiebbare Anschläge 33 nach oben vorstehen. Jeder Anschlag 33 der Schablone entspricht einem Anschlag 2 des Trägers 1 und hat auch die gleiche Lage. Jede einem Zug entsprechende Anschlagsgruppe der Schablone besitzt ein besonderes Wählorgan, welches die Anschläge in Arbeitsstellung bringen soll. Das Wählorgan besteht aus einer am Stab 32 drehbar gelagerten Scheibe 34, die an ihrer Unterseite eine spiralig verlaufende, einseitig abgeschrägte Stelleiste 35 besitzt, welche beim Drehen der Scheibe in den Bereich der oberen Enden der Anschläge 33 kommt und beim Auftreffen auf die Anschläge diese mit ihrer abgeschrägten Stirnfläche abwärts drückt. Entsprechend dem Drehwinkel der Scheibe werden mehr oder weniger Anschläge abwärts gedrückt. Die Scheibe 34 wird von oben an einem Träger gehalten, der am Stab 32 befestigt ist. Der Träger enthält ein Fenster 36, in welchem die gewünschte Nummer der auf der Rückseite der Scheibe 34 aufgetragenen Teilung eingestellt wird, so dass man ähnlich der Bedienung einer Wahlscheibe die gewünschte Ziffer wählen kann. Hat man der Reihe nach in allen Gruppen die Einstellung der Nummer vorgenommen, so müssen die betätigten Anschlagstifte in ihrer Stellung arretiert werden. Zu diesem Zwecke besitzen die Anschlag- <Desc/Clms Page number 2> stifte 33 eine Nut, in welche ähnlich wie bei den Anschlägen 2 seitlich ein allen Anschlägen gemeinsamer federnder Stahldraht einspringt, welcher jedoch unter grösserer Spannung steht, als der der Anschläge 2, damit die Stifte 33 beim Gebrauch der Schablone nicht zurückgedrückt werden. Man kann aber auch an Stelle des federnden Arretierungsdrahtes eine starre Schiene in die Nuten einlegen. Die so behandelte Schablone wird folgendermassen zur Einstellung der Nummer auf einem Träger 1 verwendet : An beiden Enden der Trägerstange 1 sind Führungen angeordnet, in welche die Schablone eingesetzt wird. Durch Druck auf die Schablone werden die der zu wählenden Nummer entsprechenden Anschläge 2 des Trägers 1 mittels der eingestellten Anschläge 33 der Schablone in die Arbeitsstellung gebracht. Die Schablone nach der Erfindung lässt sich in gleicher Weise wie für geradlinige Träger bei geringfügigen konstruktiven Abänderungen auch für anders geformte, z. B. gekrümmte Träger verwenden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Einstellung der Schaltanschläge von Schnellwählern zwecks Herstellung telefonischer Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Schablone der zu wählenden Nummer entsprechende Anschläge (33) kombinierbar sind, welche beim Aufsetzen der Schablone auf einen Träger (1) dessen Schaltorgane (2) entsprechend der eingestellten Nummer in die Arbeitsstellung bringen.
Claims (1)
- 2. Sehnellwähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablone aus einem den Trägern entsprechenden Stab (32) mit Anschlägen (33) besteht und je Zug ein Wählorgan zum Verschieben der Anschläge in die der zu wählenden Nummer entsprechende Stellung besitzt.3. Schnellwähler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (33) der Schablone in der Ruhelage nach oben vorstehende Enden besitzen, auf welche das Wählorgan wirkt.4. Schnellwähler nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Wählorgan aus einer drehbaren Scheibe (34) mit einer spiralig verlaufenden Stelleiste (35) besteht, welche beim Drehen der Scheibe (34) der Reihe nach die Anschläge (33) in Arbeitsstellung bringt, so dass einem bestimmten Drehwinkel der Scheibe (34) eine bestimmte Anzahl von in Arbeitsstellung gebrachten Anschlägen (33) entspricht.5. Schnellwähler nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Wählorgan (34) als Wahlscheibe mit einer den wählbaren Nummern entsprechenden Aufschrift ausgebildet ist.6. Schnellwähler nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (33) der Schablone in den Endstellungen arretiert werden.7. Schnellwähler nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (33) der Schablone eine Quernut besitzen, in welche in der Arbeitsstellung ein Riegel eingelegt wird.8. Schnellwähler nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch Führungen, in welchen das Stellorgan auf die Träger (1) aufsetzbar ist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT152257T | 1936-05-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT152257B true AT152257B (de) | 1938-01-25 |
Family
ID=3647031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT152257D AT152257B (de) | 1936-05-22 | 1936-05-22 | Einrichtung zur Einstellung der Schaltanschläge von Schnellwählern zwecks Herstellung telephonischer Verbindungen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT152257B (de) |
-
1936
- 1936-05-22 AT AT152257D patent/AT152257B/de active
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