DE670927C - Schalter zum Schalten zweier Stromkreise im Rhythmus komplementaerer Morsezeichen - Google Patents
Schalter zum Schalten zweier Stromkreise im Rhythmus komplementaerer MorsezeichenInfo
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- DE670927C DE670927C DET45985D DET0045985D DE670927C DE 670927 C DE670927 C DE 670927C DE T45985 D DET45985 D DE T45985D DE T0045985 D DET0045985 D DE T0045985D DE 670927 C DE670927 C DE 670927C
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
- H01H19/54—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
- H01H19/60—Angularly-movable actuating part carrying no contacts
- H01H19/62—Contacts actuated by radial cams
- H01H19/623—Adjustable cams
Landscapes
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
- Schalter zum Schalten zweier Stromkreise im Rhythmus komplementärer Morsezeichen Es sind verschiedene Methoden bekannt, um zwei Stromkreise im Rhythmus komplementärer Morsezeicheneft, aln ein- und auszuschalten wie es, z. B. für Zielfluggeräte oder Leitstrahlanlagen notwendig ist.
- Abb. i zeigt beispielsweise einen derartigen Schalter. Die mit dem Nocken N versehene Scheibe S rotiert um ihre Achse. Am Umfang der Scheibe schleift die Feder F mit dem Gleitstück L; durch die Umdrehung der Scheibe wird die am Gehäuse G befestigte Feder abwechselnd an den Kontakt K, und K. gelegt, und zwar in einem Rhythmus, der der Umfangsform der Scheibe entspricht. Nach Abb. i wird also der Kontakt K, eine dem Winkel cp entsprechend lange Zeit geschlossen, während in der übrigen Zeit der Umdrehung I(I geschlossen ist. Es ist ersichtlich, daß beim übergang der Feder von K, zu K_. beide Kontakte eine ' n Augenblick offen sind. Diese übergangszeit kann leicht zu Störungen Anlaß geben.
- Eine andere Ausführungsform eines Schalters ist schematisch in Abb. 2 gezeigt. Für jeden Kontakt ist eine besondere ScheibeS., und S. vorgesehen. jede der beiden Scheiben trägt einen Nocken N, und IV, und schaltet mit Hilfe dieser Nocken den ihr zugeordneten Kontakt. Werden beide Scheiben auf eine Welle gesetzt und die Nocken geeignet ausgebildet, so ist es leicht möglich, zu vermeiden, daß beide Schalter gleichzeitig offen sind, d. h. die Schaltzeiten überlappen sich.
- Es ist nun erwünscht, die günstigste Überlappung während des Betriebes einstellen zu t> können. Mit den bekannten oben beschrieben,en Einrichtungen ist das aber nicht möglich.
- Erfindungsgernäß wird daher ein Schalter vorgeschlagen, bei dem die Dauer der Einschaltung eines oder beider Stromkreise während des Betriebes dadurch einstellbar ist, daß durch die Verschiebung eines in Richtung einer Drehachse verstellbaren Elementes die gegenseitige Lage der um diese Drehachse rotierenden Glieder eines aus mindestens zwei Teilen bestehenden Nockens verändert wird.
- Die Abb. 3 bis 5 zeigen eine beispielsweise Ausführungsforrn des erfindungsgemäßen Schalters.
- In Abb. 3 ist eine erfindungsgemäße Nokkenscheibe dargestellt, die z. B. der Scheibe S, der Abb. 2 entspricht. Die Scheibe selbst ist aus zwei (gleichen) Teilen N, und N, zusammengesetzt. Abb. 4 zeigt einen der beiden Teile allein. Die beiden Nockenteile NI und N, sind um die Achse A drehbar angeordnet. An den Nasen M, und M, greift die Spiralfeder W an, die die beiden Teile zur Deckung zu bringen sucht. Die beiden Nockenteile enthalten weiterhin die Löcher L, und L2, in denen ein Achskonns C angebracht ist, um den sich die ganze Nockenscheibe dreht.
- Abb. 5 zeigt den Schalter im Schnitt. Die Bezugszeichen beziehen sich auf gleiche Teile der Abb. 3 und 4. Mittels der als Achse dielienden Schraube Sch kann der Konus C mehr oder weniger weit in die Löcher L, und L# gesenkt werden, wodurch die beiden Nocken: teile mehr oder weniger weit auseinandergedrückt werden. Durch diese Maßnahme kann, wie aus Abb. 3 hervorgeht, der Winkel 9 und damit der Schaltweg verstellt werden.
- In Abb. 5 ist noch gezeigt, wie die Nockenteile am einfachsten befestigt werden. Am Gehäuse G liegt ein um die Schraube Sch drelibares Zahnrad Z" das von dem Zahnrad Z. angetrieben wird. Auf dem Zahnrad Z, sind die beiden Nockenteile mittels einer durch das Loch A greifenden Schraube drehbar befestigt.
- Durch die dargestellte Anordnung ist es leicht möglich, während des Betriebes, d. h. während der Umdrehung des Schalters, durch Anziehen der Schraube Sch den Schaltweg eines der beiden Kontakte zu vergrößern. Der zweite Kontakt kann mittels einer in Abb. 2 dargestellten ScheibeS, geschaltet, kann aber auch ebenso mittels einer einstellbaren NTokkenscheibe betätigt werden.
- Da im Betrieb die beiden Teile N, und N. in Abb. 3 bei der Drehung am Konns C schleifen und dadurch eine zusätzliche Ab- nutzung eintreten kann, so ist es zweckmäßig, nach einer genauen Einstellung der Schalt. dauer mittels des Konus C, z. B. durch eine weitere Schraube, die beiden Teile N, und A#, in ihrer Stellung zueinander zu fixieren unä den Konns zu lockern. Durch diese Maßnahine wird ein unnützer Verschleiß des Schalters vermieden.
Claims (3)
- PATrNTANSPRÜCHE: i.
- Schalter zum Schalten zweier Stromkreise im Rhythmus komplei-nentärer Morsezeichen, insbesondere zur Verwendung bei Zielfluggeräten oder Leitstrahlanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer der Einschaltung eines oder beider Stromkreise während des Betriebes dadurch einstellbar ist, daß durch die Verschiebung eines in Richtung einer Drehachse verstellbaren Elemeiltes die ge 'genseitige Lage der um diese Drehachse rotierenden Glieder eines aus mindestens zwei Teilen bestehenden Nockens verändert wird. :2.
- Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die geteilten Nocken mittels verschiebbaren, koaxial zur Drehachse angeordneten Konus in ihrer Größe veränderbar sind. 3. Schalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenteile nach erfolgter Einstellung miteinander verschraubbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET45985D DE670927C (de) | 1935-11-10 | 1935-11-10 | Schalter zum Schalten zweier Stromkreise im Rhythmus komplementaerer Morsezeichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET45985D DE670927C (de) | 1935-11-10 | 1935-11-10 | Schalter zum Schalten zweier Stromkreise im Rhythmus komplementaerer Morsezeichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE670927C true DE670927C (de) | 1939-01-27 |
Family
ID=7562187
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET45985D Expired DE670927C (de) | 1935-11-10 | 1935-11-10 | Schalter zum Schalten zweier Stromkreise im Rhythmus komplementaerer Morsezeichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE670927C (de) |
-
1935
- 1935-11-10 DE DET45985D patent/DE670927C/de not_active Expired
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