AT151757B - Verfahren zur Darstellung haltbarer wässeriger Lösungen aller im Blut vorhandener Salze. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung haltbarer wässeriger Lösungen aller im Blut vorhandener Salze.

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AT151757B
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   Die im Handel befindlichen Lösungen von anästhesierend wirkenden Substanzen enthalten meistens ausser dem Anästhetikum und einem gefässverengenden Mittel in wechselnden Mengen noch anorganische oder organische Salze. Obgleich diese Salze im menschlichen und tierischen Blutserum vorkommen können, ist es bis heute nicht   gegluckt,   beständige Lösungen herzustellen, welche sämtliche im Blut enthaltenen Salze, nämlich Kaliumsulfat, Kaliumchlorid, Natriumchlorid, Natrium-   biearbonat,   Calciumchlorid, Magnesiumchlorid und   sekundäres   Natriumphosphat, enthalten.

   Der Grund hiefür ist in dem Umstand zu suchen, dass es bisher nicht gelang, haltbare Lösungen der Blutsalze ohne Zuhilfenahme kolloider Substanzen darzustellen, da die Caleiumionen mit den Carbonatund Phosphationen bald unter Bildung von Fällungen oder Trübungen reagieren. 



   Es wurde nun gefunden, dass man stabile wässerige Lösungen aller im Blut enthaltener Salze dadurch herstellen kann, dass man den Lösungen eine anästhesierend wirkende Verbindung aus der Klasse der   Aminobenzoesäurealkaminester   hinzufügt. Führt man das Verfahren so aus, dass man die Blutsalze zunächst in Wasser löst, bis zur Entstehung der Niederschläge wartet und darauf das Anästhetikum zugibt, so lösen sich die Niederschläge völlig auf. Offenbar geben die Anästhetika mit den Caleiumsalzen Molekülverbindungen, welche gegen Carbonat-und Phosphationen lösungsbeständig sind. 



   Mit Hilfe des neuen Verfahrens ist ein Weg geschaffen, Lösungen anästhesierend wirkender Substanzen zu gewinnen, welche die gleichen Ionen wie das Blutserum haben. Durch Verwendung geeigneter Mengen der einzelnen Komponenten gelingt es, die nach dem Verfahren der Anmeldung darstellbaren isoionischen Lösungen von anästhesierend wirkenden Stoffen dem osmotisehen Druck der Blutflüssigkeit anzugleichen, wobei die   Wasserstoffionenkonzentration   sehwanken kann. 



   Den Lösungen können gefässverengende Mittel wie Dioxyphenyläthanolmethylamin oder andere 
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 amin, zugesetzt werden. Ferner können den Lösungen Stabilisatoren zugefügt werden. Auch kann es von Vorteil sein, den Lösungen solehe physiologisch indifferente Substanzen zuzusetzen, welche die Viskosität der Lösung erhöhen und sie derjenigen des Blutserums anzupassen. Als eine solche viskositätserhöhende Substanz ist beispielsweise Oxäthylmethylcellulose verwendbar. 



   Beispiele : 
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 100 g gelöst. Die Lösung ist in bezug auf Blutserum isoioniseh und   isotonisch.   



   2.2   g p-Aminobenzoesäurediäthylaminoäthylester-Chlorhydrat,   20 mg o-Dioxyphenylpropanolamin-Chlorhydrat, 250 mg   Oxäthylmethylcellulose,   32 mg Kaliumehlorid, 280 mg Natriumehlorid,   100 mg   Glukose, 30 mg Calciumchlorid, 11 mg Magnesiumchlorid, 230 mg Natriumbiearbonat, 3 mg sekundäres Natriumphosphat, 4mg primäres Natriumphosphat und   7 rng Kaliumsulfat   werden mit Wasser zu 100 g gelöst. Die Lösung ist in bezug auf Blutserum   isoionisch,   isotonisch und zeigt die gleiche Viskosität wie Blutserum. 
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 beständig. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Darstellung haltbarer wässriger Lösungen aller im Blut vorhandener Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man eine anästhesierend wirkende Verbindung aus der Klasse der Aminobenzoesäurealkaminester mit der Gesamtheit der im Blut vorhandenen Salze im Wasser löst. 

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  1. 2. Ausgestaltung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Gesamtheit der Salze in solchen Mengen verwendet, dass eine dem Blutdruck entsprechende isotonische Lösung entsteht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT151757D 1935-12-09 1935-12-09 Verfahren zur Darstellung haltbarer wässeriger Lösungen aller im Blut vorhandener Salze. AT151757B (de)

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