AT151498B - Wechselstromkollektormotor, insbesondere Bahnmotor. - Google Patents

Wechselstromkollektormotor, insbesondere Bahnmotor.

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AT151498B
AT151498B AT151498DA AT151498B AT 151498 B AT151498 B AT 151498B AT 151498D A AT151498D A AT 151498DA AT 151498 B AT151498 B AT 151498B
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AT
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motor according
parallel
collector motor
resistor
inductance
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Inventor
Robert Dr Techn Stix
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Siemens Schuckertwerke Wien
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  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Wechselstromkollektormotor, insbesondere Bahnmotor.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 induktive Widerstand der Wendepolwieklung ist ebenfalls nur 1/3 dieses Widerstandes bei 50 Perioden. 



    Die sieh   ergebende Stromverteilung wäre daher   Jiv'und Jr'.   Die vom Wendefeld in den kurzgeschlos- senen Spulen erzeugte Spannung wäre dann   est'.   Diese Spannung hat zwar die richtige Phasenlage, aber nicht die richtige Grösse. Es bleibt eine unausgeglichene   Restspannung     M übrig,   die eine ein- wandfreie Kommutierung vereitelt. 



   Durch die   erfindungsgemässe Zuschaltung   der Drossel d bei der kleineren Frequenz gelingt es nun, die richtige Wendefeldspannung auch bei dieser Frequenz zu erhalten. Bei entsprechender Bemes- sung der Drossel d ergibt sieh dann die in Fig. 3 wiedergegebene Stromverteilung.   Jod   ist der Strom in der   Wendepolwieklung,   J der Strom in der Drossel   d, J l   der Strom im   Widerstand i'. (JJrl   und   J     sind in Phase, da beide induktive Ströme sind. ) Zum Vergleich ist die Stromverteilung bei der höheren  
Frequenz in gestrichelten Linien ebenfalls eingetragen. Die durch das Feld des Stromes   Jitl erzeit-te  
Wendefeldspannung ist   eiel,   sie hat jetzt richtige Phase und Grösse. 



   Die gleiche Wirkung lässt sich auch erzielen, wenn die Drossel nicht ein-und ausgeschaltet wird, sondern ständig eingeschaltet bleibt, durch Abschalten eines Teiles ihrer Windungen aber bei der niedrigeren Frequenz ihre Induktivität verkleinert wird, wodurch sich ihre induktive Wirkung erhöht (Aufnahme eines grösseren induktiven Stromes). 



   Das Zu-und Abschalten der Drossel oder das Ein-und Ausschalten einzelnerTeile der Drossel kann von Hand aus odei selbsttätig, z. B. durch frequenzabhängige Relais, erfolgen. 



   Statt eines induktiven Widerstandes kann auch ein kapazitiver Widerstand zur Anpassung der Wendefeldspannung an die verschiedenen Frequenzen dienen. In diesem Fall ist jedoch umgekehrt wie bei der Verwendung der Drossel der Kondensator bei der niedrigeren Frequenz auszuschalten bzw. durch Verkleinern der Kapazität die kapazitive Wirkung bei dieser Frequenz herabzusetzen. 



   Fig. 4 zeigt ein entsprechendes Ausführungsbeispiel im Schaltbild, Fig. 5 das   Arbeitsdiagramm   
 EMI2.2 
 e seine Erregerwicklung,   ! ss   die   Wendepol-und/c   die Kompensationswielung, r ist ein der Wendepolwicklung parallel geschalteter Widerstand, c ein über einen Transformator t dem Widerstand rund der Wendepolwicklung   1C   parallel geschalteter Kondensator, der mittels des Schalters s ein-und aus- geschaltet werden kann. 



   Bei der höheren Netzfrequenz ist dieser Kondensator durch Schalter s eingeschaltet. Wie   Fig. 5   zeigt, fliesst in diesem Fall durch die Wendepolwicklung der Strom   J16,   diesem in der Phase entgegengesetzt im Kondensator der Strom Je und durch den Widerstand   !' der   Strom   Jy.   er ist die Reaktanzspannung, et die   transformatorische   Funkenspannung bei der höheren Frequenz, ew die vom Feld des
Stromes J erzeugte Wendefeldspannung, die der Resultierenden aus er und et das Gleichgewicht hält. 



   Bei der niedrigeren Frequenz wird der Kondensator durch Öffnen des Schalters s ausgeschaltet. 



  Durch die Wendepolwicklung fliesst der Strom   Jowl,   durch den Ohmsehen Widerstand der Strom Jrl. 



  Jwl hat im gleichen Verhältnis abgenommen wie die resultierende Spannung aus   ei, und et,   so dass bei der grossen und kleinen Frequenz gleich günstige   Kommutierungsverhältnisse   bestehen. 



   Der Kondensator ist, wie gezeigt, zweckmässig über einen Transformator angeschlossen,   um   den Kondensator kleiner bemessen zu können. Gegebenenfalls kann ausser der Einführung einer Kapazität bei der höheren Frequenz auch eine gleichzeitige Einfügung einer Widerstandskomponente sich als erforderlich erweisen. Zu diesem Zweck kann beispielsweise parallel zum Kondensator ein entsprechender Ohmseher Widerstand angeordnet sein. Dasselbe ist auch bei einer Anordnung mit Drossel (Fig. 1) möglich. 



   Gleichzeitig mit dem Zu-und Abschalten der Kapazität oder der Induktivität kann auch gegebenenfalls der   Parallelwiderstand)'verändert werden.   



   Es ist auch möglich,   Induktivitäten   und Kapazitäten zugleich anzuwenden und abwechselnd   ein-bzw. auszuschalten,   also bei der höheren Frequenz eine kapazitive, bei der niedrigeren Frequenz eine induktive Widerstandskomponente einzuführen. Das kann z.   B.   dann von Vorteil sein, wenn die   Wendepolwindungszahl zu Mein   ist, um mit reiner Parallelschaltung eines Ohmschen Widerstandes bei der einen Frequenz einwandfreie Stromwendung zu erreichen. Es ist nämlich   möglich,   dass bei Anordnung eines kapazitiven Widerstandes, wie Fig. 5 zeigt, der Strom Ja grösser gemacht werden kann, als dies bei Parallelschaltung eines rein   Ohmschen Widerstandes möglich   ist. 



   Durch die gemeinsame Verwendung von Induktivität und Kapazität ist es aber weiters bei entsprechender Anordnung auch möglich, eine völlig selbsttätige Einstellung der richtigen Stromwendebedingungen für jede der in Betracht kommenden Netzfrequenzen zu erhalten, ohne dass eine Zu-oder Abschaltung von Widerständen notwendig ist. 



   Ist gemäss Fig. 6 parallel   zur Wendepolwicklung ?   und dem Widerstand r eine den in Betracht kommenden Frequenzen entsprechend bemessene Kombination aus einer Drossel   d   und einem Kondensator c parallel geschaltet, so arbeitet diese Anordnung von selbst, so dass sich bei jeder der betref- 
 EMI2.3 
 

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Ist bei der höheren Frequenz die Induktivität   cl   der Widerstandskombination durch die Kapazität von   c   kompensiert, also unwirksam gemacht, so arbeitet die Anordnung so, als ob nur der Ohmsche
Widerstand r der Wendepolwicklung   paiallel   geschaltet wäre, also wie z. B. die Anordnung nach Fig. 1 bei ausgeschalteter Drossel.

   Bei der kleineren Frequenz wird jedoch nur ein Teil der Induktivität durch den Kondensator kompensiert, es tritt also eine entsprechende induktive Komponente auf, die dieselbe Wirkung hat wie die zugeschaltet Drossel nach   Fig. 1.   



   Diese Anordnung kann auch so ausgebildet werden, dass bei der höheren Frequenz die Kapazität des Kondensators überwiegt, während s ; e bei der niedrigeren Frequenz durch die Induktivität der Drossel kompensiert ist, oder   es kann schliesslich   bei der höheren Frequenz die   Kapazität   und bei der niedrigeren Frequenz die Induktivität überwiegen. In allen Fällen ist es möglich, ohne Zu-oder Abschaltung von Widerständen selbsttätig richtige   Kommutierungsverhältnisse zu   erhalten. 



   Aus wirtschaftlichen Gründen wird es sich empfehlen, den Kondensator wie in Fig. 4   über einen   Transformator anzuschliessen. Dieser kann dann zweckmässig auch zugleich die Rolle der Drossel'd übernehmen, indem er mit grosser Streuung ausgeführt wird. Eine gegebenenfalls zugleich notwendige Veränderung der Ohmschen Widerstandskomponente mit der Frequenz kann hier ebenfalls dadurch z. B. erhalten werden, dass ein Ohmscher Widerstand im Sekundärkreis des Transformators angeordnet ist. Es kann aber gegebenenfalls auch der Widerstand   ;'selbst im Sekundärkreis   des Transformators parallel zur Sekundärwicklung und zum Kondensator angeordnet werden. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1.   Wechselstromkollektormotor,   insbesondere Bahnmotor mit Wendepolen für abwechselnden Betrieb mit zwei oder mehreren voneinander verschiedenen   Netxfrequenzen, dadurch gekennzeichnet,   dass der Wendepolwicklung bzw. der   Kompensationswicklung   bzw. Teilen dieser Wicklungen Widerstände oder Widerstandskombinationen mit derart   veränderlicher   Induktivität oder Kapazität parallel geschaltet sind, dass durch deren Einstellung das Wendefeld nach Grösse und Phase dem Betrieb mit jeder der verschiedenen Wechselstromfrequenzen angepasst werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zum Betrieb eines Wechselstromkollektormotors nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Übergang auf die jeweils niedrigere Frequenz durch Einschalten induktiver Widerstände bzw. durch Veränderung der Induktivität solcher Widerstände die induktive Wirkung der parallel zur Wendepolwieklung liegenden Widerstandskombination erhöht bzw. durch Ausschalten von kapazitiven Widerständen oder durch Veränderung der Kapazitätsolcher Widerstände die kapazitive Wirkung dieser Widerstandskombination vermindert wird.
    3. Wechselstromkollektormotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Wendepol (Kompensations) wicklung (il,) bzw. einem dazu parallelen Widerstand (r) bzw. zu einem Teil der Wicklung oder des Widerstandes eine ein-und ausschaltbare Drosselspule (d) parallel liegt, die beim Übergang auf die niedrigere Netzfrequenz eingeschaltet wird (Fig. 1).
    4. Wechselstromkollektormotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Wendepol (Kompensations) wicklung (IC) bzw. einem dazu parallelen Widerstand (r) bzw. zu einem EMI3.1 der beim Übergang auf die niedrigere Frequenz ausgeschaltet wird (Fig. 4).
    5. Wechselstromkollektormotor nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zugleich mit der Ein-oder Ausschaltung der Induktivität (d) bzw. der Kapazität (e) eine Änderung des Parallelwiderstandes (r) erfolgt oder ein weiterer Ohmscher Widerstand zugleich mit der Induktivität oder Kapazität ein-bzw. ausgeschaltet wird.
    6. Wechselstromkollektormotor nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wendepol (Kompensations) wicklung (w) ausser einem Ohmschen Widerstand (r) eine Induktivität (d) und eine Kapazität (e) parallel geschaltet sind (Fig. 6).
    7. Wechselstromkollektormotor nach Anspruch 4,5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator (c) über einen Transformator (t) angeschlossen ist.
    8. Wechselstromkollektormotor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Transformator mit vergrösserter Streuung ausgeführt ist, so dass er eine Induktivität ganz oder teilweise ersetzt.
    9. Wechselstromkollektormotor nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Kondensator ein Ohmseher Widerstand im Sekundärkreis des Transformators angeordnet ist.
    10. Wechselstromkollektormotor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte erforderliche Ohmsche Parallelwiderstand der Wendepol (Kompensations) wicklung im Sekundärkreis des Transformators liegt.
AT151498D 1936-08-19 1936-08-19 Wechselstromkollektormotor, insbesondere Bahnmotor. AT151498B (de)

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