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Schaltungsanordnung für Blinkeinrichtungen für Eisenbahnsignale.
Es sind elektrisch betriebene Blinkeinriehtungen bekannt, deren hin und her schwingendes Kontaktstück in beiden Aussenlagen der Schaltschwingung je einen eine gemeinsame Signallampe einschaltenden Kontakt kurzweilig schliesst, so dass der Lampenstromkreis in beiden Schwingungsaussenlagen der Blinkeinrichtung kurzweilig geschlossen wird, oder auch solche, bei welchen nur ein Blinkerkontakt angeordnet ist, so dass das hin und her schwingende Kontaktstück der Blinkeinrichtung nur in einer seiner beiden Schwingungsaussenlagen den Lampenstromkreis kurzweilig einschaltet (z. B. österr. Patentschrift Nr. 110992, Seite 2, Zeilen 4-7).
Jede dieser beiden bekannten Anordnungen ergibt bei konstanter Schwingungszahl auch eine durch die Anzahl der jeweils angeordneten Blinkerkontakte bestimmte, konstante Blinkzahl in der Zeiteinheit.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf Blinkeinrichtungen der erstgenannten Art und besteht in der Einschaltung weiterer, nicht von der Blinkeinrichtung gesteuerter Kontakte ka oder (und) k4, kij, in den einen oder in beide, die gemeinsame Signallampe Lj mit den beiden Blinkerkontakten
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zwei Signallampen je nach Erfordernis die eine oder die andere an den einen oder den andern oder an beide Blinkerkontakte anschliessen zu können und überdies entweder beide Signallampen mit einer der Schwingungszahl der Blinkeinrichtung entsprechenden Blinkzahl, jedoch phasenverschoben, oder aber abwechselnd die eine der beiden Signallampen mit der Schwingungszahl und die andere derselben mit einer der doppelten Schwingungszahl der Blinkeinrichtung entsprechenden Blinkzahl zum Blinken zu bringen.
Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen die Schaltung einer und die Fig. 3 und 4 die Schaltung zweier Signallampen.
Die beiden bekannten Blinkerkontakte k1 und k2 (Fig. 1), welche durch irgendeine Blinkeinrichtung Bl in bekannter Weise in jeder der beiden Schwingungsaussenlagen der Blinkeinrichtung abwechselnd kurzweilig geschlossen werden, sind in ebenfalls bekannter Art an eine gemeinsame Signallampe j & i und diese über die Stromquelle B mit dem schwingenden Blinkerkontaktstück f elektrisch leitend verbunden. Die Signallampe wird daher in jeder Schwingungsaussenlage der Blinkeinrichtung zum kurzweiligen Aufleuchten gebracht, woraus sich eine Blinkzahl ergibt, welche doppelt so gross als die Schwingungszahl der Blinkeinrichtung ist.
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welcher nicht von der Blinkeinrichtung gesteuert wird.
Bei geschlossenem Kontakt ka (Fig. 1) bleibt die Blinkzahl wie vorbesehrieben.
Durch Unterbrechung des Kontaktes k, (Fig. 2) wird der Blinker kontakt k2 unwirksam gemacht, so dass nur mehr der Blinkerkontakt kl zur Wirkung kommen kann, wodurch die Blinkzahl der Lampe LI so wie bei einer Blinkeinrichtung mit nur einem Blinkerkontakt, auf die Schwingungszahl der Blinkeinrichtung, also gegenüber der Stellung Fig. 1 auf die Hälfte vermindert wird.
Bei der Schaltung Fig. 3 und 4 wird erfindungsgemäss ausser dem in der Leitung k2-L1 angeordneten Kontakt k, auch in der Leitung k,-Li (Fig. 3) ein Umschalter k4, ks, angeordnet.
In der Stellung Fig. 3 wirkt die Blinkeinrichtung ganz gleich wie in der Stellung Fig. 1 (Blinkzahl der Lampe Li doppelt so gross als die Schwingungszahl) und nach Unterbrechung des Kontaktes ka ist die Funktion gleich jener Fig. 2 (Blinkzahl der Lampe Li gleich Schwingungszahl).
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Nun ist in den Fig. 3 und 4 eine zweite Lampe L2 einerseits an die Leitung B-L1 und anderseits an den Umschalter k5 angeschlossen.
Wird der Umschalter aus der Fig. 3 allein auf k5 umgeschaltet, so wird hiedurch der Blinkerkontakt k1 von der Lampe Li ab-und an die Lampe L2 angeschaltet, so dass jetzt jede der beiden Signallampen nur mit der Schwingungszahl der Blinkeinrichtung blinkt, u. zw. abwechselnd die eine in der einen und die andere in der andern Schwingungsaussenlage der Blinkeinrichtung.
Durch gleichzeitiges Ausschalten des Kontaktes k3 und Umschalten des Umschalters k4, k5 aus der Stellung Fig. 3, in welcher die Lampe L1 mit einer, gegenüber der Schwingungszahl der Blinkeinrichtung doppelten Blinkzahl blinkt, in jene Fig. 4 wird erreicht, dass jetzt nur die Signallampe L2 allein, jedoch nur mit einer Blinkzahl gleich der Schwingungszahl der Blinkeinrichtung blinkt.
Die Verstellung der Kontakte k3 und k4, k5 kann je nach Erfordernis der Signalgebung in Abhängigkeit von den Signalstelleinrichtungen erfolgen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Eisenbahnsignal-Blinkeinrichtungen, welche in beiden Aussenlagen ihrer Schaltschwingung je einen an eine gemeinsame Signallampe (LI) angeschlossenen Blinkerkontakt (k1 bzw. k2) abwechselnd kurzweilig schliessen, gekennzeichnet durch einen nicht von der Blinkeinriehtung gesteuerten Kontakt (k3), welcher in einer der beiden, von den beiden Blinkerkontakten (kl und 7 2) zur gemeinsamen Signallampe führenden Leitungen angeordnet ist.
2. Schaltungsanordnung für Eisenbahnsignal-Blinkeinrichtungen, welche in beiden Aussenlagen ihrer Schaltschwingung je einen an eine gemeinsame Signallampe LJ angeschlossenen Blinkerkontakt (k1 bzw. k2) abwechselnd kurzweilig schliessen, gekennzeichnet durch einen nicht von der Blinkeinrichtung gesteuerten Umschalter (k4, k5), welcher in einer der beiden, von den beiden Blinkerkontakten (k1 und k2) zur gemeinsamen Signallampe (LI) führenden Leitungen angeordnet ist und durch welchen in seiner umgeschalteten Stellung (Ic,) einer der beiden Blinkerkontakte (k, oder k2) von der gemeinsamen Signal-
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angeschaltet wird.
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