AT151000B - Verfahren zum teilweisen Belegen von Geweben mit Gummiplatten. - Google Patents

Verfahren zum teilweisen Belegen von Geweben mit Gummiplatten.

Info

Publication number
AT151000B
AT151000B AT151000DA AT151000B AT 151000 B AT151000 B AT 151000B AT 151000D A AT151000D A AT 151000DA AT 151000 B AT151000 B AT 151000B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
fabric
partially covering
rubber
rubber sheets
punching
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Semperit Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Semperit Ag filed Critical Semperit Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT151000B publication Critical patent/AT151000B/de

Links

Landscapes

  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum teilweisen Belegen von Geweben mit Gummiplatten. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Erfindungsgemäss wird das Aufpressen von scharf begrenzten Gummiplattenteilen auf Gewebe dadurch erreicht, dass man den Stoff und die Gummiplatte in eine Pressvorrichtung, vorzugsweise zwischen Walzen, einlaufen lässt und zugleich auch Stanzplatten mit aus ihrer Ebene vorstehenden
Schneidkanten, u. zw. derart, dass diese Stanzplatten auf der freien Stoffseite mit den Schneidkanten gegen den Stoff gerichtet liegen. Die Stanzplatten, deren vorstehende Schneidkanten zweckmässig ungefähr so hoch sind, wie die Gummiplatte dick ist, können sowohl auf der Walze befestigt sein als auch lose eingelegt werden. Durch den Druck beim Pressen werden die Sehneidkanten, welche nicht scharfe, sondern stumpfe Schneiden bilden, fester gegen den Stoff gedrückt als die Stanzplatten.

   Letztere pressen die weiche Gummiplatte gegen die harte   Gegendruckfläche-beim   Kalander die Gegenwalze-, so dass die Gummiteile über den Stanzplatten fest an den Stoff angepresst und durch die Schneidkanten nach den Umrissen scharf abgeschnitten werden. worauf die neben den Stanzen liegenden Teile der Gummiplatte ohne Schwierigkeit vom Stoff entfernt werden können. Dabei ist die Dicke der Stanzplatten ohne jeden Einfluss auf das Ergebnis, da ja nur die über den Stanzplatten liegenden Gummiplattenteile aufgepresst werden und die neben den Stanzplatten liegenden Gummiplattenteile für das Fertigprodukt nicht mehr in Betracht kommen.

   Die Gummiplatte wird zwischen zwei   Pressflächen,   vorzugsweise zwischen zwei Walzen eines Kalanders, zusammen mit dem Stoff geführt, während an der Unterseite des Stoffes die Stanzplatten mit zur Stoffseite zugekehrten stumpfen Schneidkanten eingeführt werden. 



   Dieses Verfahren kann noch dadurch wesentlich vereinfacht werden, dass die Gummiplatten 
 EMI2.1 
 untergelegten Stanzplatten aufgepresst werden. Dies geschieht so, dass zwischen der oberen und mittleren Walze eines Dreiwalzenkalanders eine Gummiplatte gezogen und von der mittleren Walze mitgenommen wird, während in den Spalt zwischen dieser und der unteren Walze das Gewebe unterhalb der Gummiplatte und unter dem Gewebe die Stanzplatten einlaufen gelassen werden. An den Stellen, wo durch den Stoff hindurch der Druck der Stanzen gegen die Mittelwalze wirkt, wird die Weichgummiplatte auf den Stoff gedrückt und durch den erhöhten Druck der vorstehenden stumpfen Schneidkanten der 
 EMI2.2 
 auf dem Gewebe haften, während die neben den Stanzen liegenden Plattenteile auf der Mittelwalze bleiben und wieder ausgewalzt werden.

   Das erfindungsgemässe Verfahren, besonders in dieser Ausführungsart, ist ohne grosse Einriehtungskosten durchzuführen, ist überaus einfach, rasch durchführbar und zuverlässig. Gegenüber den bekannten Verfahren hat das Verfahren gemäss der Erfindung nicht nur den Vorteil der sauberen Begrenzung der Gummiplattenteile, sondern es kann auch das Ziehen der Platten in einem Arbeitsgang mit dem Ausschneiden der Umrisse und Aufpressen auf den Stoff vor sich gehen. Dieses Verfahren übertrifft daher an Einfachheit alle übrigen bisher bekannten Verfahren. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum teilweisen Belegen von Geweben mit Gummiplatten nach bestimmten Umrissen zwischen   Pressflächen   mit eingelegten Stanzplatten mit aus deren Ebene vortretenden Schneidkanten, dadurch gekennzeichnet, dass die Stanzplatten mit ihren aus der Ebene vorstehenden stumpfen Schneidkanten gegen das Gewebe gerichtet, durch dieses hindurch einen Druck auf die Gummiplatte ausüben und diese im Ausmasse der Stanzenfläche auf den Stoff pressen und zugleich an den Rändern scharf   abdrücken.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das teilweise Aufpressen der Gummiplatte auf den Stoff nach den Umrissen der Stanzen in einem Arbeitsgang mit der Herstellung der Platten am Kalander erfolgt.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stanzplatten lose eingeführt werden.
AT151000D 1936-03-20 1936-03-20 Verfahren zum teilweisen Belegen von Geweben mit Gummiplatten. AT151000B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT151000T 1936-03-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT151000B true AT151000B (de) 1937-10-11

Family

ID=3646418

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT151000D AT151000B (de) 1936-03-20 1936-03-20 Verfahren zum teilweisen Belegen von Geweben mit Gummiplatten.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT151000B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT151000B (de) Verfahren zum teilweisen Belegen von Geweben mit Gummiplatten.
DE562621C (de) Einstellbares Walzwerk zum Walzen von Spiralen mit rechteckigem und keilfoermigem Querschnitt
DE626726C (de) Verfahren zum wechselseitigen Querperforieren und Vorfalzen von zickzackfoermig zu faltenden Formularbaendern o. dgl.
DE547185C (de) Verfahren zum Vulkanisieren von Gummibahnen
AT110237B (de) Verfahren zur Herstellung von zweiteiligen Metallknöpfen, insbesondere Hosenknöpfen.
AT206732B (de) Oberstempel für Pressen
AT150517B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kreppen von Papier od. dgl.
DE398429C (de) Mehrteilige Pressform zum Formen von Hartgummi in Zinnfolie
DE508879C (de) Durch herausnehmbare Gummibaender o. dgl. verstaerktes gerunzeltes Schlauchgewebe fuer Leibbinden u. dgl.
AT101511B (de) Einrichtung zum Falzen von Papierbändern.
DE524960C (de) Verfahren zur Herstellung von Metallknoepfen aus zwei Teilen
DE346180C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen der Einzelbleche von in Lagen gewalzten duennen Blechen
DE830653C (de) Aus Textilstoffen bestehendes Ausfuehrband fuer Bogenauslegevorrichtungen von Druckereimaschinen
AT107818B (de) Walzwerk.
AT29401B (de) Schreibmaschine.
DE8836C (de) Vorrichtungen zur Herstellung von Wellblechen
DE546856C (de) Verfahren zum Biegsammachen bzw. Auflockern einer mit einer Stoffschicht bewehrten Holzschicht durch Biegen ueber die Elastizitaetsgrenze
AT66204B (de) Vorrichtung zum Zerschneiden schlauchartiger Ware in Stücke für die Herstellung von Glühstrümpfen.
AT147515B (de) Nachbearbeitungsvorrichtung für sternförmig gekerbte Teigstücke.
DE639198C (de) Einrichtung zum Woelben von Blech
DE524684C (de) Antrieb fuer Brikettpressen
AT155417B (de) Hülsenverschluß für Bandeisenbereifungen und Vorrichtung zu seiner Herstellung.
DE826688C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kreppen von Papier
AT106249B (de) Hörnchenwickelmaschine.
AT201018B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von im Querschnitt doppeltkonischen Metallbändern durch Kaltwalzen