AT150661B - Vorrichtung zum Schalten des Getriebes von Motorrädern u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Schalten des Getriebes von Motorrädern u. dgl.

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AT150661B
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Austria
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switching
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drum
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Inventor
Oskar Joklitschke
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Oskar Joklitschke
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Schalten des Getriebes von   Motorrädern   u. dgl. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Im Gehäuse ist ferner der das Getriebe betätigende Hebel 8 drehbar gelagert, der mit einem
Zapfen in eine Führungsnut 11 der Schalttrommel 2 eingreift und so bei einer Verdrehung derselben in seiner Lage geändert wird. Die Führungsnut verläuft derart, dass die Bewegung des Schalthebels bei Betätigung des Fusshebels in der beschriebenen Art in gleicher Weise vor sich geht, wie bei den bisher üblichen   Schalteinrichtungen.   Die Schalttrommel wird durch eine im Gehäuse angebrachte, verstellbare Feder mit Kugel 9 in den jeweiligen Stellungen festgehalten. 



   Bei der Ausgangsstellung steht der Getriebehebel so, dass diese Stellung dem Leerlauf des Getriebes entspricht. Durch Herunterdrücken des Hebels 6 bis zum Anschlag 14 wird die Schalttrommel 2 durch die Mitnehmerwalze   4   vermittels der Klinke 3'um 45  im Uhrzeigersinne verdreht. Um zu verhindern, dass beim Zurückgehen der Mitnehmerwalze 4 die linke Klinke 3 die Schalttrommel 2 in die ursprüngliche Lage bringt, ist ein Schleifring ähnliches Organ 13 am   Deckel j ! C   vorgesehen, das die Klinke 3 während des Schaltvorganges in die Mitnehmerwalze 4 hineindrückt und sie dadurch ausser Tätigkeit setzt. Die Schalttrommel 2 ist an den Stellen, wo der Schleifring 13 übergreift, glatt.

   Der Getriebehebel 8 ändert bei geeigneter Ausbildung der Führungsnut 11 seine Lage und kommt in eine Stellung, welche dem ersten Gang des Getriebes entspricht. Beim Loslassen des Hebels 6 kehrt dieser durch Federkraft in seine Mittellage zurück, nimmt dabei die Mitnehmerwalze 4 in umgekehrtem Sinne mit, nicht aber die Sehalttrommel 2, die durch Bolzen 9 mittels Feder und Kugel fixiert ist. 



   Bei nochmaligem   Herabdrücken   des Hebels 6 vollzieht sich derselbe Vorgang, die Sehalttrommel 2 dreht um weitere   450 nach rechts,   der Getriebehebel 8 kommt vermöge der Führungsnut in eine neue Stellung, die dem zweiten Gang des Getriebes entspricht. 



   Bei neuerlichem Herabdrücken wird auf gleiche Weise der Getriebehebel 8 in eine dem dritten Gang entsprechende Stellung gebracht. 



   Bei einem weiteren Herabdrücken des Hebels 6 ändert die Schalttrommel ihre Lage nicht mehr, da die rechte Klinke 3'keine Kerbe vorfindet. 



   Das   Zurückschalten   vollzieht sich ganz analog durch Heraufdrücken des Hebels 6. Hiebei leitet die linke Klinke 3 den Schaltvorgang ein, während die rechte Klinke 3'durch ein nach Art eines Schleifringes ausgebildetes Organ 13 ausser Tätigkeit gesetzt wird. Bei erreichter Leerlaufstellung kann durch Heraufdrücken des Hebels kein Weiterbewegen der Schalttrommel im gleichen Sinne stattfinden, da nun die linke Klinke 3 keine Kerbe vorfindet. 



   Die beschriebene Vorrichtung kann in geänderter Ausführung der Schalttrommel selbstverständlich auch für die Schaltung von Vierganggetrieben verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : l. Vorrichtung zum Schalten des Getriebes von Motorrädern u. dgl. mittels Fuss,   dadurch gekenn-   zeichnet, dass zur Bewegung des die Verschiebung der Zahnräder bewirkenden Getriebehebels   (8)   eine an ihrem äusseren Umfang mit einer Führungsnut (11) versehene Schalttrommel   (2)   angeordnet ist, die an ihrem inneren Umfang kerbenartige Ausnehmungen aufweist, in die Klinken (3, 3') einfallen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern der Schalttrommel (2) eine mit Klinken (3, 3') versehene Mitnehmerwalze (4) gelagert ist, wobei zur Unwirksammachung der Klinken ein halbzylindrisches Organ (13) verwendet wird.
AT150661D 1936-03-30 1936-03-30 Vorrichtung zum Schalten des Getriebes von Motorrädern u. dgl. AT150661B (de)

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