AT150280B - Verfahren zum Beizen von Metallformstücken mit Hilfe des elektrischen Stromes. - Google Patents

Verfahren zum Beizen von Metallformstücken mit Hilfe des elektrischen Stromes.

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AT150280B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Beizen von   Metallformstücken   mit Hilfe des elektrischen Stromes. 



   Das Beizen von   Metallformstücken   (Drähte, Bleche, Bänder, Rohre usw. zum Zwecke der Befreiung von   Oberflächenschichten,   wie Oxyden und andern Deckschichten) wird durch Einwirken von Säuren und andern, das Metall chemisch angreifenden Flüssigkeiten, durchgeführt. Hiebei tritt häufig als unangenehme Störung die   sogenannte"Beizbrüchigkeit"der   behandelten Metalle ein, die durch den bei der Metallauflösung frei werdenden und sich im Metall lösenden Wasserstoff vemrsacht wird. 



   Das Auftreten dieser Störung kann verhindert werden, entweder durch Zusatz sogenannter Sparbeizen zur Beizsäure, oder dadurch, dass man die Beizung statt mit Säure, mit Hilfe des elektrischen Stromes durchführt. Im letzteren Falle wird das zu beizende Metall in einem geeigneten Elektrolyten als Anode einer Hilfskathode gegenübergestellt und Strom durchgeleitet. Durch anodische Lösung des Metalls und des Zunders wird hiebei die Beizung durchgeführt, ohne dass dabei Wasserstoff auftritt, so dass bei diesem Verfahren Beizbrüchigkeit nicht auftreten kann. 



   Die Durchführung des elektrischen Beizens, die meist in verdünnten Säuren oder Alkalisalzlösungen versucht wurde, wird dadurch erschwert, dass insbesondere bei höheren Anodenstromdichten bei einer Reihe von Metallen Passivierung eintritt, wodurch die Ablösung des Zunders sehr erschwert wird. Es tritt dann statt der anodischen Metallauflösung meist Sauerstoffentwieldung an der Anode ein, so dass die Stromarbeit zum Teil nutzlos verloren geht. 



   Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Schwierigkeit dadurch, dass zu dem Elektrolyten ein Reduktionsmittel zugesetzt wird, welches die Passivierung des zu beizenden Metallformstückes verhindert, indem das Reduktionsmittel durch Depolarisationswirkung die Spannung der Anode so niedrig hält, dass Passivierung nicht eintreten kann. 



   Als Reduktionsmittel können anorganische und/oder organische Stoffe verwendet werden. 



   Es ist zwar bekannt, dass Ferrosalze, welche beim elektrischen Beizen durch Einwirkung eines sauren Elektrolyten auf das eisenhältige Beizgut zwangsläufig entstehen, günstig auf den Beizvorgang einwirken (s. z. B. Amerikan. Patentschrift Nr. 568412). 



   Nicht bekannt ist es aber, dass die Ursache dieser günstigen Wirkung in der Reduktionswirkung dieser Salze bedingt ist und vor allem ist bisher nicht bekannt geworden, dass der Zusatz von andern, namentlich stärkeren Reduktionsmitteln den Beizvorgang weitgehend begünstigt. 



   Als Reduktionsmittel können anorganische und organische Stoffe verwendet werden. 



   Der zum elektrischen Beizen zu verwendende Elektrolyt kann beispielsweise folgendermassen zusammengesetzt sein : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> NaCl.................................. <SEP> 10-20%
<tb> Hydrazinsulfat- <SEP> oder <SEP> Hydrochlorid........ <SEP> 1-2%
<tb> HCl <SEP> ............................. <SEP> 0#5%
<tb> 
 
 EMI1.2 
 Stannochlorid   (5-10%)   und andere organische Reduktionsmittel oder mehrere dieser Stoffe gleichzeitig verwendet werden. 



   Stromdichte   0-5-5 A/ < ,   Spannung 2-6 Volt, Temperatur   20-60  C.   



   Obwohl das Reduktionsmittel an der Anode verbraucht wird, ist ein Ersatz desselben nicht notwendig, da es an der Kathode wieder regeneriert wird. 

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Claims (1)

  1. EMI1.3 Verfahren zum Beizen von Metallformstücken mit Hilfe des elektrischen Stromes, dadurch gekennzeichnet, dass dem Elektrolyten ein oder mehrere reduzierend wirkende Stoffe, im besonderen organischer Natur, zugesetzt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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