AT150246B - Einrichtung zur Zündung feststehender Gleichrichtergefäße. - Google Patents

Einrichtung zur Zündung feststehender Gleichrichtergefäße.

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AT150246B
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Elin Ag Elek Ind Wien
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  Einrichtung zur Zündung feststehender   Gteiehrichtergefässe.   



    Für die durch Patent Nr. 126771 geschützte Einrichtung zur Zündung feststehender Gleichrichtergefässe hat sich im Laufe der Entwicklung, entsprechend dem zunehmenden Bedarf, die Notwendigkeit ergeben, die Bauart, die ursprünglich für grössere Glaskolben von etwa 100 Amp. aufwärts gedacht war, auch kleinen Kolben bis zu Strömen von etwa 10 Amp. herunter, anzupassen. 



  Bei der nach dem Stammpatent bisher praktisch durchgeführten Bauart mit aussenliegenden Zünderstutzen ist es aus technologischen Gründen unmöglich, die Abmessungen des Zünders bzw. der Zündbrücke den Kolbenabmessungen im Typenintervall von 10-100 Amp. auch nur einigermassen proportional zu halten, was sich im verhältnismässigen Aufwand für die Zündung bei kleinen Kolben ungünstig auswirkt. Überdies haben bei kleineren Kolben öfters zufällige Lageänderungen der Gefässe in ihrer relativ weichen, losen Abstützung durch die eventuell damit verbundene Änderung des Zündbrückenquerschnittes zu Störungen Anlass gegeben. 



  Erfindungsgemäss erfolgt nun eine Anpassung der Anordnung für kleine Kolben, welche sowohl in der Wahl des absoluten Zündbrückenquerschnittes völlige Freiheit gestattet, als auch eine weitgehende Unabhängigkeit des Brückenquerschnittes von Lageänderungen, Abweichungen der Kolbenachse von der Vertikalen, erreichen lässt. Die Unabhängigkeit von Lageänderung wird durch Anordnung des Zündbrückenquerschnittes in der Mitte, oder angenähert der Mitte der Kathodenwanne erzielt, die Anpassung an kleine Kolbenabmessungen dadurch, dass die Formgebung des Brückenquerschnittes nicht mehr durch Glasbläserhandarbeit, sondern durch die wesentlich genauere Masshaltigkeit eines keramischen Einsatzkörpers gegeben ist. 



  Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel, den in der Mitte der Quecksilberoberfläche angeordneten Keramikkörper, dessen quecksilbergefüllter Innenraum, die Zündelektrode, nur durch ein schmales, wenige Millimeter breites Fenster mit der Kathodenhauptmasse in Verbindung steht. 



  Fig. 2 zeigt den praktisch bewährten Keramikkörper im Massstab 2 : 1 und es sind daraus auch die Masse des Brückenfensters genau ersichtlich. Die Zuleitung des Zündstromes zum Quecksilber der Zündelektrode erfolgt durch den von oben in den Keramikkörper hineinragenden Metallstab der gleichzeitig die Bewegungsbegrenzung des Körpers nach oben bildet. Nach unten erfolgt die Bewegungsbegrenzung durch den Boden der Kathodenwanne, oder durch die Abschlussplatte einer Kathodenzuführung. Der obere Randwulst des Keramikkörpers ist aus Festigkeitsgründen, weiters zur Verhinderung des Hochkletterns des Kathodenfleckes am Zündstromzuführungsstab gleichermassen wertvoll. 



  Bei der Herstellung wird das Quecksilberniveau so eingestellt, dass es falls sämtliches Quecksilber im Kathodenraum gesammelt ist, eben mit der oberen Kante des Brückenfensters abschneidet. Die   
 EMI1.1 
 dagegen ist eine Änderung unter Betrieb zufolge Niveauschwankungen des Kathodenspiegels noch nicht vermieden. 



   Es kann daher der Keramikkörper erfindungsgemäss derart belastet werden, dass er mit einer bestimmten Eintauchtiefe im Quecksilber schwimmt. Es braucht dann nur mehr die Bewegungsbegrenzung des schwimmenden Körpers entsprechend den voraussichtlichen Niveausehwankungen ausgeführt werden um konstanten   Brückenquerschnitt   für sämtliche Betriebsszustände zu erhalten. *) Erstes Zusatzpatent Nr. 149208.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 der quecksilbergefüllte Innenraum eines in das Quecksilber der Kathodenwanne tauchenden Keramikkörpers dient, wobei die Stromzuführung von oben erfolgt und die Quecksilberzündbrücke durch ein Fenster im Keramikkörper gebildet wird.
    2. Zündanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Keramikkörper in der Mitte oder angenäherten Mitte des Queeksilberspiegels angeordnet wird, um damit die Einrichtung von zufälligen Lageänderungen des Gefässes unabhängig zu machen.
    3. Zundanordnung nach Anspruch l oder 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass der Keramikkörper als Schwimmkörper mit entsprechend den Niveauschwankungen begrenztem Hub ausgebildet wird, um dadurch die Anordnung von einer Beeinflussung des Brückenquerschnittes durch Niveauschwankungen des Kathodenspiegels unabhängig zu machen. EMI2.2
AT150246D 1930-08-26 1936-09-28 Einrichtung zur Zündung feststehender Gleichrichtergefäße. AT150246B (de)

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