DE636037C - Verwendung von Antimon-Eisen-Legierungen - Google Patents

Verwendung von Antimon-Eisen-Legierungen

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DE636037C
DE636037C DEF72361D DEF0072361D DE636037C DE 636037 C DE636037 C DE 636037C DE F72361 D DEF72361 D DE F72361D DE F0072361 D DEF0072361 D DE F0072361D DE 636037 C DE636037 C DE 636037C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C28/00Alloys based on a metal not provided for in groups C22C5/00 - C22C27/00

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Description

  • Verwendung von Antimon-Eisen-Legierungen Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von Legierungen aus o, i bis 30% Eisen, das zum Teil durch eins oder mehrere der Metalle Mangan, Molybdän oder Wolfram ersetzt ist, Rest Antimon als Werkstoff für Gegenstände, die beständig gegen Halogenwasserstoffsäuren sein sollen.
  • Bisher wurden für die Herstellung, Aufbewahrung und Kühlung von Halogenwasserstoffsäuren, insbesondere Salzsäune und salzsäurehaltige Flüssigkeiten, in der Industrie fast ausschließlich Baustoffe aus keramischen Massen verwendet.
  • Alle früheren Bemühungen, für diesen Zweck Metalle oder Metallegierungen zu verwenden, die nach Laboratoriumsversuchen gegen Salzsäure als widerstandsfähig anzusehen waren, schlugen insofern in der Technik fehl, als diese Legierungen entweder eine zu geringe Festigkeit aufwiesen oder aber die Anwendung teurer Metalle voraussetzen, die als Werkstoffe für die chemische Industrie nicht in Frage kommen. Die bis jetzt als gegen Salzsäure widerstandsfähig erkannten Metalle Antimon und Wismut können wieder nicht angewendet werden, weil sie bekanntlich zu spröde sind. Auch die bereits gemachten Vorschläge, diese Metalle mit Nickel legiert zu verwenden, gegebenenfalls unter Zusatz von Kupfer, Molybdän oder Wolfram, fanden in der Technik keinen Eingang.
  • Es wurde nun gefunden, daß man die vorher erwähnten Schwierigkeiten vermeidet, wenn man Legierungen verwendet, die aus Antimon mit o, I bis 3o % Eisen bestehen, wobei das Eisen zum Teil durch Mangan, Molybdän oder Wolfram ersetzt ist. So hat es sich gezeigt, daß schon ein Zusatz von weniger als I % Eisen die mechanische Festigkeit des Antimons derart erhöht, daß es als Werkstoff für den Bau von Vorrichtungen für die chemische Industrie verwendbar wird, ohne daß durch diesen Zusatz seine Widerstandsfähigkeit gegen Angriffe durch Halogenwasserstoffsäuren in technischem Maße herabgesetzt wird. Wesentlich für die praktische Brauchbarkeit ist aber noch, daß das Eisen zum Teil in diesen Legierungen durch eins oder . mehrere der Metalle Mangan, Kobalt, Molybdän oder Wolfram ersetzt wird, wodurch die mechanischen Eigenschaften der Legierungen beliebig geändert werden können. Werden z. B. einer Eisen-Antimon-Legierung mit einem Gehalt von 3 bis i o % Eisen 0,2 bis 5 % Wolfram oder Molybdän hinzugefügt, so wird die Festigkeit der Legierung noch weiter erhöht, ohne daß die Säurebeständigkeit eine Einbuße erleidet. Setzt man einer Antimon-Eisen-Legierung mit 7a.
    bis 96 % Antimon und 3o bis q. % Eisex;
    i % Wolfram hinzu, so wird sowohl d
    Festigkeit der Legierung als auch ihre @aur.:
    beständigkeit um weitere 2o bis 3o % ei , höht. Ähnliche Wirkungen zeigt auch Molybdän.

Claims (1)

  1. PA TENTANSPRUCH Verwendung von Legierungen aus o, I bis 30 o/p Eisen, das zum Teil durch eins oder mehrere der Metalle Mangan, Kobalt, Molybdän oder Wolfram ersetzt ist, Rest Antimon als Werkstoff für Gegenstände, die beständig gegen Halogenwasserstoffsäure sein sollen.
DEF72361D 1931-10-13 1931-12-06 Verwendung von Antimon-Eisen-Legierungen Expired DE636037C (de)

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