AT134608B - Salzsäurebeständige Legierungen. - Google Patents

Salzsäurebeständige Legierungen.

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    Salzsiinrebeständige   Legierungen. 
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 stoffe aus keramischen Massen verwendet. Alle bisherigen Bemühungen, für diesen Zweck Metalle oder Metallegierungen zu verwenden, die nach Laboratoriumsversuehen gegen Salzsäure als   widerstandsfähig   anzusehen waren, schlugen insofern in der Technik fehl, als diese Legierungen entweder eine zu geringe Festigkeit aufwiesen oder aber die Anwendung teurer Metalle   voraussetzen.'die   als Werkstoffe für die 
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 falls unter Zusatz von Kupfer, Molybdän oder Wolfram, fanden in der Technik keinen Eingang. 



   Es wurde nun gefunden, dass man die vorher erwähnten Schwierigkeiten vermeidet, wenn man die Metalle der fünften Gruppe des periodischen Systems, das sind Antimon, Wismut und Arsen, mit Eisen legiert. Letzteres lässt sich   überraschenderweise   mit jedem der Metalle der fünften Gruppe, insbesondere mit Antimon, in jedem beliebigen Verhältnis legieren, wobei schon ein Zusatz von weniger als 1% Eisen die mechanische Festigkeit des Antimons derart erhöht, dass es als Werkstoff für den Bau von Vorrichtungen für die chemische Industrie verwendbar wird, ohne dass durch diesen Zusatz seine Widerstandsfähigkeit gegen Angriffe durch Halogenwasserstoffsäuren in technischem Masse herab- 
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 Teil in diesen Legierungen ersetzt werden kann durch Mangan, Kobalt, Molybdän oder Wolfram,

   wodurch diese Legierungen in bezug auf die mechanische Beanspruchbarkeit in jeder beliebig gearteten Weise ausgestaltet werden können. Werden z. B. einer Eisen-Antimon-Legierung mit einem Gehalt zwischen 
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 weiter erhöht, ohne dass die Resistenz gegenüber dem Säureangriff eine Einbusse erlitten hätte. Fiigt man der Antimon-Eisen-Legierung mit 70-96% Sb und 30-4% Fe 1% Wo hinzu, so wird sowohl die Festigkeit der Legierung als auch ihre Widerstandsfähigkeit um weitere 20-30% erhöht. Analoge Wirkungen zeigt auch Molybdän. 



   Antimon-Eisen-Legierungen z. B. sind selbst gegen heisse technische Salzsäure völlig widerstandsfähig. So zeigte eine Antimon-Eisen-Legierung mit einem Gehalt von 2% Eisen nach einer Einwirkung von roher Salzsäure 1:1 (irka 17% HCl) nach 100 Stunden bei   750 C   auf 10   cm ? Oberfläche   nur eine Gemiehtsabnahme von   0'0750   ; unter den gleichen Versuchsbedingungen wies eine Antimon-Eisen- 
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   0#0580   g auf, und selbst ein Zusatz von   30%   Eisen erhöht die Abnahme unter den geschilderten Versuchsbedingungen nur auf 0'0806 g. Man sieht also, dass der Gehalt an Eisen in weitesten Grenzen   schwanken.   kann und trotzdem die Widerstandsfähigkeit gegen heisse Salzsäure bestehen bleibt.

   Praktisch kommen nur solche Legierungen in Frage, bei denen der Gehalt an Eisen bzw. Mangan, Molybdän, Wolfram, also kurz der Metalle, die nicht zur fünften Gruppe des periodischen Systems gehören,   10%   nicht übersteigt. Die Art der Salzsäure kann aber auch wieder ihrerseits in weitesten Grenzen schwanken. Eine Legierung von Antimon mit 4% Eisen wies z. B. nach einer 24stündigen Einwirkungsdauer bei 30  C auf 10   cm2   Oberfläche durch   10% ige   Säure nur eine Abnahme von 0-0048g auf, bei einer Einwirkung   durci 20% igue   Säure betrug die Abnahme nur   my   und 30- bzw. 37%igeSäure verursachte sogar nur eine Abnahme von   0'0024 (J.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verwendung von Legierungen eines oder mehrerer der Metalle Arsen, Antimon, Wismut mit insgesamt bis zu 10 ó eines oder mehrerer der Metalle Eisen, Mangan, Molybdän. Wolfram zur Herstellung von Geräten aller Art, welche mit Salzsäure direkt in Berührung kommen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT134608D 1931-10-14 1931-10-14 Salzsäurebeständige Legierungen. AT134608B (de)

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