AT149379B - Verfahren zur Herstellung lichtempfindlicher Emulsionen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung lichtempfindlicher Emulsionen.

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AT149379B
AT149379B AT149379DA AT149379B AT 149379 B AT149379 B AT 149379B AT 149379D A AT149379D A AT 149379DA AT 149379 B AT149379 B AT 149379B
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photosensitive emulsions
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung   liehtempfindlieller   Emulsionen. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Ausführungsbeispiel : Das Verfahren soll durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Ein Emulsionsansatz der üblichen Art mit   600 g   Silber, wie er in der photographischen Emulsionstechnik allgemein Verwendung findet, wurde in drei Parallelversuchen
1. emulsioniert, digeriert und nachdigeriert bei   400 C durch   Erwärmen mit warmem Wasser ;
2. bei   40'durch   Erwärmung mit elektrischen Schwingungen behandelt ;
3. durch Zuführung von elektrischer Schwingungsenergie und gleichzeitiger   Kühlung   mit Wasser, dessen Temperatur   150 C   betrug, behandelt, so dass die Temperatur, bei der die Emulsionierung, Digestion und Nachdigestion stattfand, 38  C betrug. 



   Die chemischen und sonstigen Versuchsbedingungen wurden im übrigen bei allen drei Versuchen völlig   gleichgehalten.   Die Schwingungen wurden der Emulsion durch einen Sender zugeführt, dessen Wellenlänge 100   1n   betrug. 



   Die Emulsionen wurden nach den   üblichen   Methoden verarbeitet und vergossen. Die   Prüfungen   nach der DIN-Methode ergaben 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> bei <SEP> Versuch <SEP> 1 <SEP> 16/10-DIN <SEP> 0-3 <SEP> Schleier
<tb> bei <SEP> Versuch <SEP> 2 <SEP> 16/10  <SEP> DIN <SEP> 0-3 <SEP> Schleier
<tb> bei <SEP> Versuch <SEP> 3 <SEP> 18/100 <SEP> DIN <SEP> 0-2 <SEP> Schleier
<tb> 
   Die Auflösung und die Feinkörnigkeit wurden nach einer Rastermethode geprüft. Das Auflösungsvermögen ist um so höher, je kleiner die betreffende Zahl ist.   
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Versuch <SEP> 1 <SEP> ergab <SEP> die <SEP> Wertzahl <SEP> 5
<tb> Versuch <SEP> 2 <SEP> ergab <SEP> die <SEP> Wertzahl <SEP> 5
<tb> Versuch <SEP> 3 <SEP> ergab <SEP> die <SEP> Wertzahl <SEP> 3-4.
<tb> 
 



   Bei Versuch 3 wurde im übrigen aus der gleichen Silbermenge eine um 10% höhere Ausbeute erzielt trotz besseren Deckungsvermögens gegenüber dem Versuch 2 und 1. Es ergibt sich hieraus, dass ein geringerer Abbau der Gelatine bei Versuch 3 gegenüber den Versuchen 2 und 1 erfolgt ist. Besonders hervorgehoben werden muss auch noch der geringere Sehleierwert bei Versuch 3, trotz höherer Empfindlichkeit und Feinkörnigkeit 
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Verfahren zur Herstellung photographiseher Emulsion, bei welcher die   Emulsionen,   sei es bei der Bildung des Bromsilbers, sei es während der weiteren Behandlung, Schwingungen, wie z. B. elektrische hochfrequente Schwingungen, kurze Rundfunkwellen oder Schallwellen, ausgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass während dieser Einwirkung der Schwingungen die Emulsionen gleichzeitig abgekühlt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur, sei es bei der Bromsilberbildung, sei es bei der späteren Behandlung, unter der Temperatur liegt, die bei der normalen Emulsionsherstellung angewandt wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch geeignete Zusätze, z. B. kolloidales Silber oder Glasperlen, der Wirkungsgrad erhöht wird.
AT149379D 1935-03-22 1936-02-20 Verfahren zur Herstellung lichtempfindlicher Emulsionen. AT149379B (de)

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