AT149242B - Einrichtung zum Auffangen und Ableiten des kathodisch entwickelten Wasserstoffes sowie zur Dämpfung der Elektrolytbewegung in Chloralkalizellen. - Google Patents

Einrichtung zum Auffangen und Ableiten des kathodisch entwickelten Wasserstoffes sowie zur Dämpfung der Elektrolytbewegung in Chloralkalizellen.

Info

Publication number
AT149242B
AT149242B AT149242DA AT149242B AT 149242 B AT149242 B AT 149242B AT 149242D A AT149242D A AT 149242DA AT 149242 B AT149242 B AT 149242B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wire mesh
cathodically
chlor
movement
damping
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paolo Ing Pestalozza
Original Assignee
Paolo Ing Pestalozza
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paolo Ing Pestalozza filed Critical Paolo Ing Pestalozza
Application granted granted Critical
Publication of AT149242B publication Critical patent/AT149242B/de

Links

Landscapes

  • Electrodes For Compound Or Non-Metal Manufacture (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Auffangen und Ableiten des kathodisch entwickelten Wasserstoffes sowie zur
Dämpfung der Elektrolytbewegung in   Chloralkalizellen.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Auch bei   Diaphragmenapparaten   lässt sich die neue Einrichtung zur Bekämpfung der Elektrolytbewegung vorteilhaft benutzen. Sie ist dann unterhalb der Anoden angebracht, also im Elektrolyten ziemlich hoch gelagert. In diesem Falle kann sie selbstverständlich horizontal verlegt werden. 



   Der Hauptvorzug der neuen Einrichtung beruht auf der Tatsache, dass die Kathode völlig im Elektrolyten liegt und von ihm allseits umspült wird. Dazu kommt die Stabilität der baulich einheitlichen Teile, die auch eine Vereinfachung der Konstruktion darstellt. 



   In der Fig. 1 der beigefügten Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung im Schnitt dargestellt. Die Zelle enthält zwei durch den Kanal 1 kommunizierende   Räume.   2 und. 3 mit   schrägem,   zum Überlaufrohr 4 geneigtem Boden 5. Im kleineren, links angeordneten Raum. 3 wird durch den Kanal 6 das an der Kathode entwickelte Wasserstoffgas, welches bei 7 in diesen kleineren Raum eintritt, nach oben abgeleitet, während sich in ihm gleichzeitig unten das gewonnene Ätzalkali sammelt. 



  Auch ist die Stromzuleitung zur Kathode 8 teilweise durch diesen Raum   hindurchgeführt.   Im rechten Raum befinden sich die Elektroden, u. zw. die drahtnetzförmige Kathode 8 unterhalb der neuen Gasableitungsvorrichtung, welche aus dem Drahtnetz 9 und der Asbestauflage 10 besteht. Die Teile 8-10 sind in Richtung von links nach rechts, also in umgekehrter Weise wie der Boden 5 des Gefässes, geneigt. 



  Darüber sind die verschiedenen oder auch eine einheitliche Anode 11 im gleichen Sinne schräg angeordnet. Über ihnen sammelt sieh das Chlorgas und kann bei 12 abgeleitet werden. 



   Fig. 2 und 3 stellen Querschnitte zweier Ausführungsformen   der neuen Gasableitungsvon-ichtung'   dar. Diese Gasableitungsvorrichtungen ruhen in den dargestellten Beispielen auf der Kathode 8. Das gekröpfte Drahtnetz   13 trägt   dabei das Asbestgewebe   14,   das mittels der Kröpfungen gespannt ist. 



  In Fig. 3 ist der gekröpfte Teil des Drahtnetzes 13 S-förmig gebogen, wodurch ein festerer Halt geschaffen wird. 



   In Fig. 4 ist eine Abänderung dargestellt, bei welcher die   Gasableitungsvorrichtung 13, 14 und   Elektrode baulich vereinigt sind. Die Elektrode ist hier in Winkelleistenpaare 15 aufgeteilt, die auf die   Kröpfungsstellen   16 der Gasableitungsvorrichtung drücken und somit den Halt des Asbesttuches verstärken. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Auffangen und Ableiten des kathodisch entwickelten Wasserstoffes sowie zur Dämpfung der Elektrolytbewegung in Chloralkalizellen, welche aus einem von einem Drahtnetz getragenen Asbestgewebe ohne Diaphragmenwirkung besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Drahtnetz und Asbestgewebe bestehende Vorrichtung den ganzen Querschnitt des Elektrolyseurs durchsetzt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drahtnetz durch Kröpfung in Querstreifen unterteilt ist und die Kröpfung zur Einspannung des Asbestgewebes dient.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem gekröpften Teil des Drahtnetzes durch mehrfache, z. B. S-förmige Biegung ein besonders hoher Grad von Formbeständigkeit gegeben ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine rostförmige Kathode beiderseitig an den gekröpften Teilen des Drahtnetzes derart angeordnet ist, dass je zwei Nachbarelemente des Kathodenrostes die Presshalterung des Asbestgewebes sichern und verstärken.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das aus gekröpften Drahtnetz und gespannt daran liegendem Asbestgewebe bestehende Gebilde auf der Kathode aufliegt.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3 für Diaphragmenzellen, dadurch gekennzeichnet, dass das Asbesttuch mit Drahtnetz dicht unterhalb der Anode angeordnet ist.
AT149242D 1934-05-23 1935-05-23 Einrichtung zum Auffangen und Ableiten des kathodisch entwickelten Wasserstoffes sowie zur Dämpfung der Elektrolytbewegung in Chloralkalizellen. AT149242B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT149242X 1934-05-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT149242B true AT149242B (de) 1937-04-10

Family

ID=11146130

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT149242D AT149242B (de) 1934-05-23 1935-05-23 Einrichtung zum Auffangen und Ableiten des kathodisch entwickelten Wasserstoffes sowie zur Dämpfung der Elektrolytbewegung in Chloralkalizellen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT149242B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1108673B (de) Elektrolysezelle fuer die Chloralkalielektrolyse nach dem Diaphragmaverfahren
DE2828892C2 (de) Monopolare Elektrolysezelle
DE3017006C2 (de)
AT149242B (de) Einrichtung zum Auffangen und Ableiten des kathodisch entwickelten Wasserstoffes sowie zur Dämpfung der Elektrolytbewegung in Chloralkalizellen.
DE2150814B2 (de) .Elektrolysezelle mit einer Kathode aus fließendem Quecksilber
DE1467075B2 (de) Anode zur elektrolytischen Herstellung von Chlor
DE682020C (de) Zelle zur Chloralkalielektrolyse
DE620902C (de) Einrichtung zur Chloralkalielektrolyse
AT118360B (de) Elektrolyseurzelle zur Herstellung von Chloraten.
DE277434C (de)
DE263432C (de)
AT25615B (de) Vorrichtung zum Auslaugen von Metallen aus Erzen und anderen metallhaltigen Stoffen.
AT129031B (de) Elektrolytische Zelle für Halogenalkali- und -erdalkalielektrolyse nach dem Amalgam-Verfahren.
AT99199B (de) Elektrolytische, mit Diaphragmen ausgerüstete Zelle.
DE471925C (de) Elektrolytische Zelle
AT205985B (de) Verfahren zur Chloralkali-Elektrolyse
DE83527C (de)
DE599383C (de) Chloralkalizelle
AT101633B (de) Vorrichtung zur Elektrolyse von Wasser.
AT97107B (de) Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Zerlegung von Alkalisalzen.
AT82200B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Elektrolysieren von Lösungen von Natrium- oder Kaliumchlorid oder Natrium- oder Kaliumnitrat oder von anderen Lösungen, die einen gasförmigen Körper an der Anode entwickeln.
AT59582B (de) Apparat für Chloralkali-Elektrolyse.
AT68071B (de) Elektrolytische Zersetzungszelle
DE692414C (de) Vorrichtung fuer die Chloralkalielektrolyse
DE341153C (de) Elektrolytischer Wasserzersetzungsapparat