AT59582B - Apparat für Chloralkali-Elektrolyse. - Google Patents
Apparat für Chloralkali-Elektrolyse.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Apparat für Chloralkali-Elektrolyse.
Bei den bekannten Apparaten, insbesondere in der sogenannten Kellner-Zelle schwimmt das konzentrierte Natrium- w. Kaiumamaigam auf der Oberfläche des Quecksilbers. es bildet die oberste Schichte der Quecksilberkathode der Zelle.
Im Kathodenraum dieser Zelle wird das konzentrierte Amalgam, das die oberste Quecksilberschichto bildet, durch ,,Freien Fall" mitgerissen, gelangt zur Samnielstelle für Quecksilber und entzieht sich dadurch zeitweise der Wirkung der Sekundärelektrode.
Das fallende amalgamreiche Quecksilber gelangt dann an die mneren und äusseren Wandungen der Sammelstelle für Quecksilber.
Diese Anordnung hat den Nachteil, dass die Konzentration des Amalgams unter der Sekundärelektiode unregelmässig, daher ihre Wirksamkeit vermindert ist: ferners ist das aus dem Kathodenraum in den Anodenraum zurückgelangende Quecksilber amalgamreicher,
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stoff zu gewinnen, abgesehen davon, dass infolge der Undichtheit Belästigungen und Be- schädigungen von Apparaten, Gebauden und Arbeiterschaft durch Ätznatronpartikelchen, die von entweichendem Wasserstoff mitgerissen werden, eintreten, die nur unvollkommen durch teuere Hilfsapparate behoben werden können.
Alle diese Übelstände werden durch vorliegende Erfindung beseitigt, die darin besteht, dass im Kathodenraum vor df'r Quecksilbersammelstelle ein oder mehrere Zwischenwande eingeschaltet sind, deren Unterkanten zweckmässig in einer Vertiefung des Zellen- bodcns liegen, so dass ein Quecksilberverschluss entsteht.
Es hat sich gezeigt, dass auf diese Vorrichtung das konzentrierte Amalgam, das auf
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Hindurch wird t's auch möglich, den Kathodenraum luftdicht abzuschliessen und Wasserstoff in technisch verwendbarer Form zu gewinnen. Überdies tritt infolge des Umstandes. dass amaigamärmer''s Quecksilber in den Anodenraum zuriickflifsst, die Explosionsgrenze des
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der Salzsole (die durch Ansammlung von Verunreinigung besonders Sulfaten zur Wasser- stoffausscheidung Anlass gibt) nach fängeren Zwischenräumen als bisher vorgenommen werdeu kann.
<Desc/Clms Page number 2>
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Apparates gemäss vorliegender Erfindung im Vertikalschnitt, bzw. in Draufsicht schematisch dargestellt.
A bezeichnet den Anodenraum einer Kellner-Zelle B1, B2 die symmetrisch gelegenen Kathodenräume, Cl, C2 die üblichen Scheidewände zwischen Anoden und Kathodenraum D, D"Zwischenwände gemäss der Erfindung, welche mit den Unterkanten in entsprechenden Vertiefungen W, E1 des Zellenbodens liegen. fi sind die Sammelstellen für Quecksilber, die aus je einem isolierten oder unisolierten geschlossenen Metallgefäss bestehen, das die ganze Breite des Bodens einnimmt und nur nach unten durch einen Schlitz offen ist. Durch den oberen flachen Deckel ragen die Anschlüsse g, h und i für die Luft- und Druckwasserleitung in das Gefäss hinein.
Die Gefässe bewirken die Quecksilberzirkulation dadurch, dass abwechselnd in F1 z. B. Druckluft hineinströmt, das Quecksilber aus dem Gefässe verdrängt und es über den Boden der Zelle, und zwar in der Richtung JB-B* ergiesst. Zu gleicher Zeit tritt das Innere des Gefässes F2 mit der äusseren Luft in Verbindung, so dass das Quecksilber widerstandslos über die Zelle in das Gefäss F2 treten und daselbst steigen kann. Bei der nächsten Periode tritt Druckluft nach Ft, während F1 mit der Aussenluft in Verbindung
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kann und von diesem aufgenommen wird.
Durch die Zwischenwände D\ D'wird der Kathodenraum von den Quecksilber-
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung für Chlorkali-Elektrolyse (insbesondere Quecksilberapparaten nach Kellner), dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kathodenraum durch eine oder mehrere Zwischenwände (D), die zweckmässig in Verbindung mit Vertiefungen des Zellenbodens einen Queck- verschluss bilden, in zwei oder mehrere Abteilungen geteilt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT59582T | 1911-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT59582B true AT59582B (de) | 1913-06-10 |
Family
ID=3581412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT59582D AT59582B (de) | 1911-12-28 | 1911-12-28 | Apparat für Chloralkali-Elektrolyse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT59582B (de) |
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1911
- 1911-12-28 AT AT59582D patent/AT59582B/de active
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