AT10442B - Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von Hydroxyden der Alkalien und Erdalkalien. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von Hydroxyden der Alkalien und Erdalkalien.

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AT10442B
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Charles William Roepper
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Charles William Roepper
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Description


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 EMI1.1 
 



    Die vorliegende Erfindung beruht auf der Entdeckung, dass das Einsetzen eines Magnetpoles in das Amalgam eines Alkali-oder Erdalkalimetalles bei Gegenwart von Wasser die Abgabe des Alkali- oder Erdalkalimetalles aus dem Amalgam an das Wasser unter Bildung von Hydroxyd beträchtlich beschleunigt und befördert wird. 



  In der unten angefügten Zeichnung ist die Anwendung der Erfindung bei einem elektrolytischen Apparat mit Quecksilberkathode zur Gewinnung von Hydroxyden von Alkalien oder Erdalkalien aus deren Chloriden dargestellt. 



  Fig. 1 ist eine Draufsicht und Fig. 2 ein senkrechter Schnitt (nach der Linie 2 Fig. 1) einer zur Ausführung der vorliegenden Erfindung dienenden Vorrichtung. 



  1 ist ein durch eine Wand 2 in zwei Abteile geteilter Kasten, wobei diese Wand in eine Quernut 3 am Boden des Kastens taucht, welche so breit und tief ist, dass am unteren Rand der \Vii . vorbei, Flüssigkeit ans dem einen in den anderen Abteil gelangen kann. 



  Die beiden Abteile stehen weiters, wie üb) ich, bphufs Circulation des Quecksilbers 5 durch einen Kanal 4 in Verbindung. 5 sind die Elektroden im Amalgamirabteil. Der andere Abteil (Zersetzungsabteil) ist mit einer Reihe senkrechter Eisenplatten 6, 6 ausgestattet, welche sämtlich den Hoden und abwechselnd die eine und die andere Seite des Abteils berühren und mit einem Eisenschuh in metallischer Berührung stehen, der um den oberen Rand der drei Aussenseiten des Abteiles herumläuft. Dieser Schuh ist an einer geeigneten ) Stelle mit einem (zweckmässig dem negativen) Pol eines kräftigen Elektromagneten 2 verbunden, wodurch, wenn letzterer erregt wird, auch die Platten 6,6 magnetisch werden, Im Zersetzungsabteit ist am Boden und quer zu demselben eine Schaufel-oder Schöpfwalze 9 angeordnet, die mittelst einer Riemenscheibe 10 von aussen angetrieben werden kann.

   Im Amalgamirabteii ist ein Abzugsrohr 11 für gasförmige Nebenprodukte angebracht. 



  @ Der Kasten wird etwa bis 12 mit Quecksilber gefüllt, d. h. hoch, genug, dass die Wand unter die Quecksilberoberfläche taucht. Die beiden Abteilungen sind dann gegeneinander abgesperrt. 



  Die Elektroden 5 bilden die Anoden und das durch einen durch die Kastenwand ein-   
 EMI1.2 
 
PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Darstellung von Alkali- oder Erdalkali-Hydroxyden durch Abgabe der zugehörigen Metalle aus Amalgamen derselben an Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass man mit den Amalgamen einen Magnetpol in unmittelbare Berührung bringt. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekenn- zeichnet, dass in Amalgamzersetzungszellen bekannter Art eine Reihe senkrechter Eisen- platten (6) angeordnet ist, welche sämtlich den Boden und abwechselnd die eine und die andere Seite der Abteilung berühren und oben mit einem gemeinsamen magnetisierbaren Eisrnsehnh (7) in metallischer Berührung stehen. EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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