AT25531B - Vorrichtung zur Elektrolyse von Alkalichloriden unter Anwendung von Quecksilberkathoden. - Google Patents

Vorrichtung zur Elektrolyse von Alkalichloriden unter Anwendung von Quecksilberkathoden.

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AT25531B
AT25531B AT25531DA AT25531B AT 25531 B AT25531 B AT 25531B AT 25531D A AT25531D A AT 25531DA AT 25531 B AT25531 B AT 25531B
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Austria
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Paul La Cour
Johan Rink
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Paul La Cour
Johan Rink
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  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description


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  Vorrichtung zur'Elektrolyse von Alkalichloriden unter Anwendung von Guecksilberkathoden. 



   Um bei der Elektrolyse von gelösten   Alka1ichloridon   mittelst   QuecksHberkathoden   ein günstiges Resultat zu erzielen, hat es sich   als unumgänglich   notwendig erwiesen, dass 
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 vollständige Auswaschen des Amalgams bezw, das Regenerieren des Quecksilbers stets unter gleichbleibenden Bedingungen   vorgenommen   wird und dass die Formierung nie eine ver- 
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 Amalgams erfolgt, wobei in den   Auslaugezellen   dicht über dem Amalgam ein Drahtnetz analog dem im deutschen Reichspatente Nr. 80300 als is Kurzschlusselektrode verwendeten an- 
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 veranschaulicht eine andere Ausführungsform im Längsschnitt in schematischer   Darstel1nng.   



   Fig. 5 zeigt die erste linke Zelle und Fig.   G   die letzte rechte Zelle derselben in grösserem
Massstabe. a sind Zellen, deren Innenwände in bekannter Weise aus einem geeigneten, isolierenden und indifferenten Material hergestellt bezw. mit einem solchen bekleidet sind. Beispiels- weise   lässt   sich   emailliertes Eisen   verwenden.   Diese Zeiten nehmen   in ihrer eigenen Längs- richtung   eine Reihe indifferente   und isolierte Leiter auf, welche mit dem positiven Pol 
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 zellen g gebildet, die breiter sind als die Anodenzellen, mit welchen sie durch die schmalen   Rahmen   unter den Wänden b verbunden sind.

   Diese letzteren sind bei der gezeigten Ausführungsform an ihrer Aussenseite mit Leisten f versehen ; über je zwei dieser Leisten ist dann in jeder Auslaugezelle g ein Metallnetz   1   ausgespannt. 



   Die Zellen g sowie die beiden zwischen der ersten und der letzten Zelle a und den Seitenwänden j des Elektrolysators   befindlichen Zellen M und M sind durch   einen hinter 
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 untereinander verbunden, derart, dass   sämtliche   zur Aufnahme der   Auslaugenüssigkeit   bezw. der Lauge bestimmten Zellen einen einzigen gemeinsamen Räum bilden. Andererseits ist die Vorderwand c des Elektrolysators entsprechend den offenen Enden der   Anodenzellen   a durchbrochen, wobei   ! ängs bezw.   vor der Vorderwand ein geschlossener Raum p vorgesehen ist, derart, dass auch die Anodenzellen a bezw. die zur Aufnahme der zu   eloktrolysierenden   Chloridlösung und des entwickelten Chlors bestimmten Kammern einen gemeinschaftlichen geschlossenen Raum bilden.

   Ferner ist der Elektrolysator, um den entwickelten Wasserstoff 
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 oder dgl. abgedichtet werden kann. Wie ersichtlich (vgl. Fig. 2 und 3) werden bei der beschriebenen Anordnung des Elektrolysators dessen beide Abteilungen bezw. die auodische, Chlor und Chlorid enthaltende Abteilung a, p, und die auslaugende, Wasserstoff entwickelnde Abteilung g, o, m, n kammartig ineinandergreifen und jede für sich geschlossen sein. 



   Bei der eben geschilderten, in den Fig. 1-3 gezeigten Ausfübrungsform ist in der Zelle n eine beliebige Pumpe bezw. Hebe- und Saugvorrichtung s und eine daran an-   schlipsspnde   schräge Rinne t angeordnet. Diese Rinne t mündet in eine andere, in dem 
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   über einer in ! Boden vorgesehenen   Rille etwa wie die Unterkante der Wände   b   fest-   gphlllten wird, Diese Rille   ist jedoch auf der Zeichnung nicht dargestellt. 



   Die in dun Fig.   4-ü   dargestellte   Ausführungsform   der Vorrichtung unterscheidet sich von der eben beschriebenen dadurch, dass der   Raum m   sowie die Rinnen t und. r nicht vorhanden sind und dass die   Drahtnetze 7t   auf an den Seitenwänden   lu   der Zellen 
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 PropelleryalsFördervorrichtungdargestellt. 



   Bei diesen Ausführungsformen ist die   Leiste'11,   welche die gleichmässige Ausbreitung der Quecksilberschichte bewirkt, auf dem Boden der ersten Anodenzelle a angebracht, deren Unterkante über einer im Zellenboden angeordneten Rinne gehalten wird. 



   Die beschriebenen Vorrichtungen arbeiten wie folgt : Sobald der Boden z des Elektrolysators wagerecht auf einer beliebigen Unterlage steht und eine gewisse Menge Quecksilber auf den Boden gegossen worden ist, wobei die   Abteilung a, p   mit   Chloridlösung.   dif Abteilung g, o mit Wasser oder Lauge bis zu einer passenden Höhe angefüllt werden muss, wird der Strom eingeleitet und gleichzeitig die Pumpe s (Fig. 1 und 2) bezw. die 
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   über die ganze Bodennäcbe   der Zellen a und   9   durch die Wirkung der Pumpe bezw. des Propellers   gezogen wird. D : tbei passiert es abwechselnd   die stromdurchflossenen schmalen Chloridschiehten und die breiteren ausserhalb des Zersetzungsstromkreises gelegenen Laugeschichten, um abwechselnd schwach amalgamiert und wieder ausgelaugt zu werden.

   Das Quecksilberband schliesst hiebei den Raum unter den Wänden b vollständig ab. 
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 bezw. unterhalb des Drahtnetzes   A   ausmündet und andererseits mit einem Behälter 2 verbunden ist, welcher oben mit einem Ablauf 3 versehen ist. Im Behälter 2 wird Quecksilber so hoch geschichtet, dass es das   Rohr J   teilweise   anfüllt.   Mittelst einer Schraube 4 oder   dgl. lässt   sich dio Höhelage des Behälters 2 und dadurch die Höhe der Quecksilbersäule verändern, deren Druck die Lauge   überwältigen   muss, um von dem Raum o bezw. den   Zeiten   in den Behälter 2 zu gelangen. 



   Dass durch die vereinigte Wirkung des Netzes h und der Ableitungsvorrichtung 1, 2 ein sehr gleichmässiges Auswaschen des Amalgams erreicht wird, ergibt sich ohneweiters. 



  Einerseits konzentriert sich die unter dem Netze befindliche Lauge sehr ruhig, weil das mit   Wasserstoffblasen   über und über bedeckte Netz der   ohenstchondon Lauge einen Damm   darbietet, solange dieselbe nicht nach unten gezogen wird. Andererseits wird diese Bewegung der Lauge nach unten bezw. deren Ableitung erst dann eintreten können, wenn das Gesamtgewicht bezw.

   spezifische Gewicht der beiden   Laugeschichten   dem Gegendrucke des Quecksilberverschlusses entspricht oder   denselbe@ ein wenig übersteigt.   Da nun das 
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 durchkreuzten Lauge wesentlich unverändert bleibt, so hängt die Häufigkeit oder Geschwindigkeit der Ableitung wesentlich nur von der Konzentration der unteren, das Aus- 
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 Lauge gleichmässig durch den ganzen Querschnitt der Auslaugezellen und treten immer gleich grosse Flüssigkeitsmengen durch gleich grosse Teile des Netzes hindurch, wie auch ferner die Bildung der Wasserstoffblasen auf der ganzen Fläche des Netzes verteilt ist, 
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 werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur elektrolytischen Zersetzung von Alkalichloriden in feststehenden Anoden- und Kathodenräumen unter Verwendung eines bewegten endlosen Quecksilberbandes 
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 Bewegungsrichtung des Quecksilbers nur eine Anode angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform des Apparates nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits die oben geschlossenen Zellen (a) in einen gemeinschaftlich geschlossenen Raum (p), die Zellen (g) andererseits in einen gemeinschaftlichen Raum (o) ausmünden, EMI3.6 saugende Abteilung (g, o) eingreift, wobei-diese letztere durch einen den ganzen Elektrolysator übergreifenden Deckel abgeschlossen werden kann.
    3. Vorrichtung zum Auswaschen von elektrolytisch gewonnenem Alkaliamalgam, ge- EMI3.7 über dem Amalgam, welches Netz die darüber stehende und unterhalb des Netzes abzuz iehende Lauge derart abtrennt, dass diese erst nach und nach, sobald als die unterhalb des Netzes befindliche Lauge abgeleitet wird, ruhig und gleichmässig auf das Amalgam heruntersinkt.
    4. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Auslaugezellen ein in die Höhe verstellbarer, teilweise mit Quecksilber ge- EMI3.8
AT25531D 1901-12-20 1901-12-20 Vorrichtung zur Elektrolyse von Alkalichloriden unter Anwendung von Quecksilberkathoden. AT25531B (de)

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