AT149177B - Flüssigkeitsschalter. - Google Patents

Flüssigkeitsschalter.

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AT149177B
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switching
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Siemens Ag
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  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Flüssigkeitssehalter.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
Die gedrungene Schaltkammerform hat bei Entfall des grossen Flüssigkeitskessels auch den Vorteil, dass trotzdem in der Nähe der Unterbrechungsstelle, also im Bereiche des festen Schaltkontaktes, eine ausreichende Flüssigkeitsmenge bei kleinen Aussenabmessungen untergebracht werden kann. 



  Die günstigste Raumausnutzung hätte theoretisch eine Schaltkammer, deren Höhe gleich ihrem Durchmesser ist, doch ist mitunter eine etwas höhere oder niedrigere Form konstruktiv zweckmässig. 



  Für den Schaltvorgang selbst ist es günstig, wenn über der Schaltstelle zum Unterschiede von bekannten rohrartig gebauten Flüssigkeitssehaltern keine hohe Flüssigkeitssäule steht, da diese durch ihre Massenträgkeit auf die ausströmenden, durch den Schaltvorgang entstehenden Dämpfe einen unerwünschten   Rückstau   ausüben würde. 



   Eine weitere wichtige Beziehung besteht zwischen der erfindungsgemäss nach oben gerichteten Schaltstiftöffnung und der gedrungenen   Schaltkammerform.   Wäre die Öffnung nach abwärts gerichtet, so müsste unterhalb der Schaltkammer ein besonderer Behälter angeordnet werden, der ein Ausfliessen der Flüssigkeit verhindert. Dieser Behälter würde die Bauhöhe vergrössern. Er miisste nach unten besonders abgedichtet sein und der Schaltstift könnte nicht ohne weiteres aus ihm ganz herausgezogen werden, wie es weitere Merkmale der Erfindung verlangen. Eine den unteren   Abschlussbehälter   vermeidende Schaltkammer miisste solang sein, dass sie den ganzen   Schaltstiftweg aufnimmt. Sie   erhielte dadurch lange rohrförmige Gestalt, die nach der Erfindung gerade vermieden werden soll.

   Erst dadurch, dass die   Schaltstiftöffnung   nach oben gekehrt ist, kann die freistehende   Schaltkammer   gedrungene Form erhalten. 



   Die bei dem Schalter nach der Erfindung vorausgesetzte frei sichtbare Trennstreeke ergäbe an sich eine ungünstige Vergrösserung des Schaltweges und der Bauhöhe des Schalters. Diese Nachteile entfallen, wenn die Schaltkammer gedrungen ausgeführt wird. Bei bekannten Wassersehaltern mit   rohrförmiger Schaltkammer   sind wegen des langen Schaltweges und der grossen Bauhöhe auch die 
 EMI2.2 
 sehr nachteilig ist. 



   Das Merkmal, dass die   Srhaltstiftöffnung   eng ist, hat bei gedrungener Kammerform, und verhältnismässig grösserer   Flüssigkeitsoberfläche   den Vorteil, dass es einen besseren Schutz gegen Flüssigkeitsverluste bietet. Eine enge   Sehaltkammeröffnung,   die durch Herausziehen des Schaltstiftes plötzlich geöffnet wird, ist auch an sich für den Schaltvorgang günstig. Der Schalter unterscheidet sich dadurch auch von solchen bekannten Schaltern, bei denen der kolbenartige bewegliche Kontakt aus der unverengten Mündung der glatt zylindrischen Sehaltkammer durch den Überdruck herausgeschossen wird. 



   Nach der Erfindung soll ferner die Schaltstiftöffnung beim Ausschalten freigegeben werden, d. h. die Schaltkammer soll dadurch mit einem Raum von   Atmosphärendruck   in Verbindung kommen. Besteht die Schaltkammer aus zwei Abteilen, wie nach Fig. 2 der Zeichnung, so gilt dies von der Öffnung in der die   Kammerabteile   trennenden Zwischenwand. 



   Im Zusammenhang mit der Erfindung ist es wesentlich, dass der Schalter mit unbrennbarer Flüssigkeit betrieben wird. Wäre seine Schaltkammer mit Öl gefüllt, so könnte sich dieses in der Schaltstiftöffnung entzünden und man müsste besonders bei gedrungener Schaltkammerform mit nach oben ins Freie mündender   Schaltstiftöffnung   den Nachteil in Kauf nehmen, dass aus der durch den Schaltstift freigelegten Öffnung eine Flamme in den Aufstellungsraum des Schalters   heraussehlägt.   Die Erfindung beschränkt sich daher zur Vermeidung dieser Gefahr auf Schalter mit unbrennbarer Schaltflüssigkeit, wie Wasser. Da durch das vollständige Herausziehen des Schaltstiftes im Aussehaltzustand eine isolierende Luftstrecke zwischen Schaltstift und Schaltkammer verbleibt, ist dieser Schalter auf isolierende Schaltflüssigkeit nicht angewiesen.

   Bei   bekannten Wasserschaltern,   deren Schaltkammer eine rohrartige Vorkammer enthält, aus der der Schaltstift nicht herausgezogen wird, ist die Isolation im Aussehaltzustand mangelhaft, da die in der Vorkammer etwa bestehende Luftstrecke mit Feuchtigkeit gesättigt ist. Auch dieser Nachteil ist bei dem Schalter nach der Erfindung vermieden. 



   Ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung ist in Fig. 1 der Zeichnung vereinfacht dargestellt. 
 EMI2.3 
 steht durch den leitenden Boden   if. 3   mit der Stromzuführungsklemme 14 in Verbindung. Durch diesen Boden 13 ist die   Schaltkammer   nach unten   flüssigkeitsdicht   verschlossen. Durch die nach oben gekehrte Öffnung 15 der Schaltkammer tritt der Schaltstift 16 hindurch. 17 ist die Schaltflüssigkeit. die durch den Lichtbogen 18 erhitzt und verdampft wird. Der Schaltkammerraum 19 ist in der gezeichneten Schaltstellung teilweise mit dem Flüssigkeitsdampf gefüllt. Wenn der Schaltstift die Mündung der   Sehaltkammer   bei seinem Aufwärtsgang verlässt, so wird der Schaltkammerinhalt plötzlich entspannt und der Schaltlichtbogen gelöscht. 



   In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der der Schaltkammer eine als Flüssigkeitsfang dienende Vorkammer aufgesetzt ist. Ihre Aussenwand bildet ein Metallrohr   60.   gegen das am unteren Ende ein Deckel 61 geschraubt wird, welcher den feststehenden Kontakt   62   trägt. Das becherartige Gebilde 60 und 61 ist durch einen Dichtungsring   63   gedichtet. 64 ist ein Becher aus Isolationsmaterial, der durch Kittung   65     an dem Metallbeeher befestigt   ist. Über der 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Schaltkammer befindet sich die abgetrennte Vorkammer   67,   in die der Dampf nach Austritt des beweglichen Schaltstiftes 68 aus der Öffnung der Sehaltkammerdecke 66 zunächst eintritt.

   Diese im wesentlichen flüssigkeitsfreie Vorkammer 67 hat seitliche, von der Schaltstiftöffnung 76 getrennte Öffnungen 69, 70. An ihrem oberen Ende ist ein hitzebeständiges Isolierstück 74 befestigt, durch das der Sehaltstift 68 beim Ausschalten so weit herausgezogen wird, dass zwischen ihm und der Vorkammermündung eine frei sichtbare Trennstrecke verbleibt. Die Vorkammer 67 hat erfindungsgemäss mindestens ebenso gedrungene Form wie die darunterliegende Schaltkammer. In dem Ausführungsbeispiel ist sie noch niedriger als diese. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Flüssigkeitsschalter   mit einer oder mehreren frei stehenden, eine unbrennbare Flüssigkeit enthaltenden Schaltkammer, aus deren   Schaltstiftöffnung   der Schaltstift so weit herausgezogen wird, dass zwischen ihm und der Schaltkammer eine frei sichtbare Trennstrecke verbleibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltkammer gedrungene Form und eine nach oben gekehrte, enge, beim Ausschalten freigegebene Schaltstiftöffnung hat.

Claims (1)

  1. 2. Schalter nach Anspruch 1 mit einer an sich bekannten, Luft enthaltenden Vorkammer, aus der der Schaltstift beim Ausschalten so weit herausgezogen wird, dass zwischen ihm und der Vorkammermündung eine frei sichtbare Trennstrecke verbleibt, dadurch gekennzeichnet, dass die praktisch flüssigkeitsfreie Vorkammer ebenso gedrungene Form hat, wie die darunterliegende, Flüssigkeit enthaltende Schaltkammer.
    3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dessen Luft enthaltene Vorkammer von der Sehaltstift- öffnung getrennte Öffnungen (69, 70) hat. EMI3.1
AT149177D 1929-06-18 1930-06-18 Flüssigkeitsschalter. AT149177B (de)

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