AT149034B - Ski-Notschlitten. - Google Patents

Ski-Notschlitten.

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AT149034B
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Austria
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ski
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Leopold Haimberger
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Leopold Haimberger
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Description


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    Ski-Notschlitten.   
 EMI1.1 
 



   Zu Fig. 1 und 4 : a, Blech mit seitlichem   Führungsschlitzen   für die Zapfen des Gleitstöckels. b, Gleitstöckel, unten mit zwei schwalbenschwanzförmigen Nuten versehen, in diese eingeschoben, je ein Gummiklötzehen d mit geriffelter unterer Fläche. 



   Um ein Beschädigen der Skier durch unmittelbare Verbindung der Tragsäulen mit diesen zu verhindern, sind die Sockelstücke mit vertikal verschiebbaren Gleitstöckeln b versehen. Der Hauptzweck der Gleitstöckelliegt darin, die Skier an beiden Seiten und nicht wie beim Sitz der Tragsäulen auf den Skiern, nur in der Mitte festzuklemmen. Die in das   Gleitstöckel   eingeschobenen Gummi-   klötzchen   haben den Zweck, eine feste, aber elastische Verbindung herzustellen und die Bruchgefahr auf ein Mindestmass herabzudrücken. Ferner verjüngen sich sämtliche Skier in ihrer Dicke, von der Mitte aus gegen beide Enden. Ausserdem sind die meisten Skier gekehlt (gewölbter Rücken).

   Die in seitlichen Führungsschlitzen drehbaren und vertikal beweglichen Gleitstöckel tragen diesen Umständen Rechnung und machen das Gerät für Skier jeder Bauart verwendbar. 



   Die Gleitstöckel passen sich beim Festschrauben der Tragsäulen infolge ihrer Beweglichkeit den Skiern genau an. Der gewölbte Rücken der Skier findet zwischen den   beiden Gummiklotzchen   Platz. Durch Einschrauben der Tragsäulen in die Sockelstücke werden die Gleitstöckel gegen die Skier gepresst. Diese Art der Befestigung ermöglicht eine rasche, sichere und dabei leichtfedernde Verbindung des Gerätes mit den Skiern. c, obere Stützplatte, besitzt Sechskant für Querverbindungsstange und Muttergewinde für Schrauben a und b. 



   Zu Fig. 2 : Stütze, oben so wie Sockelstück mit Muttergewinde und Sechskant versehen. Unten Schraubengewinde und kurzer Zapfen zur Lagerung im Gleitstöckel. 



   Zu Fig. 3 : Schraube b ist gleich mit Schraube   a, besitzt   oben geriffelte Scheibe zur leichteren Handhabung. 



   Zu Fig. 4 : Seitlicher Aufriss zu Fig. 1. e,   Führungsschlitz   für Zapfen des   Gleitstöckels, f,   vernieteter Zapfen der oberen Stützplatte. 



   Zu Fig. 5 und 6 : Grund-und Aufriss des Lagerstückes für die Mittelstütze. 



   Zu Fig. 7 : Mittelstütze, oben mit Längsschlitz zur Befestigung des Liegetuches mittels aufgenähter Gurte und Schnalle. 



   Zu Fig. 8 und 9 : Die beiden Teile einer Querverbindungsstange werden bei   n   und b zusammengesteckt und durch eine Drehung nach rechts ineinander verriegelt. An den Enden Sechskantloch zum Aufsetzen auf die Tragsäulen. 



   Das Gerät kann auf jeden Ski montiert werden. Hiezu wird je ein   Sockelstück   mit   eingeschraubter   Stütze vorne und hinten auf jeden Ski aufgeschoben und der Länge des Liegetuches entsprechend durch Einschrauben der vier Stützen daran befestigt. Nun wird je eine Querverbindungsstange durch die an den Enden des Tuches (durch Umschlagen und Vernähen) vorgesehenen Öffnungen durchgesteckt und auf die Tragsäulen aufgesetzt. Mit den vier Schrauben (Fig. 3) werden die Querverbindungsstangen gesichert. Die beiden Lagerstücke für die Mittelstützen werden von innen durch seitliches Verschieben in die Zehenriemenschlitze der Bindungsbacken eingesetzt.

   Die Mittelstützen, 

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 durch die (zum Unterschied von der vorderen und hinteren Querverbindungsstange) runden   Löcher,   an den Enden der mittleren Querverbindungsstange durchgesteckt und in die   Lagerstück   eingesetzt, sitzen auf der   Skioberfläche.   Die mittlere Querverbindungsstange lagert auf den   Bindungsbacken.   Das Liegetuch wird an   den Mittelstützen   mittels aufgenähter Gurte und Schnalle befestigt. Beim Abtransport eines Verletzten wird vorne und hinten ein Stück Seil, Gurte oder einige zusammengekoppelte Riemen beiderseits an den Stützern befestigt, so dass sie eine lange Schlinge (ungefähr Skilänge) bilden. Diese Schlingen haben den Zweck, den Rettern ein vorsichtiges und ruhiges Gleitenlassen des Schlittens zu ermöglichen.

   In den meisten Fällen können die Skier des   Venmglückten   verwendet werden. 



   Die Hauptvorteile des Ski-Notsehlittens sind : geringes Gewicht, leicht zu montieren (ohne irgendwelche Vorbereitungen am Ski selbst) und leicht zu zerlegen. Das Gerät ist leicht im Rucksack zu verpacken. Der Ski-Notschlitten ist auch als Tragbahre (wenn aus irgendeinem Grunde, z. B. bei unfahrbarem Gelände, ein Transport mittels Schlittens nicht möglich) zu verwenden. Ferner als Sonnenstuhl und Skinotschleife. Für Tragbahre, Notschleife und   Sonnenstuhl   kommen die   vier Stützen   (Fig. 2), die beiden Mittelstützen   (Fig.   6 und 7) und die mittlere Querverbindung nicht in Verwendung. 



  Die vordere und hintere Querverbindungsstange werden in diesen Fällen auf die Sechskant der Sockelstücke aufgesetzt. Mit den   viel'Schrauben (Fig. 3)   werden letztere an den Skiern befestigt und zugleich die Querverbindungsstangen fixiert. Bei Verwendung als Tragbahre und Notschleife wird das Liegetuch mittels aufgenähter Gurte und Schnalle durch die Zehenriemenschlitze der Bindungsbacken befestigt. 



   Bei Verwendung als Sonnenstuhl wird die untere Querverbindung nicht am Ende, sondern, wie Fig. 12 es zeigt, durch das Tuch gesteckt. Die Sockelstücke werden in diesem Falle so befestigt, dass das Tuch je nach Belieben mehr oder weniger   durchhängt.   Wenn keine natürliche Stütze (Zaun, Hüttenwand, Schneewall oder ähnliche Hilfsmittel) vorhanden ist, werden die   Skistöcke   als Stützen verwendet (Fig. 12). Als Skinotschleife hat das Gerät den Zweck, einem Verunglückten eine letzte Möglichkeit zu geben (wenn fremde Hilfeleistung voraussichtlich nicht zu erwarten), sich vor dem Erfrieren zu retten und wie auf einer Art Schlitten zu Tale zu rutschen. Die Montage kann bei einiger Energie auch von einem Verletzten in liegender Stellung vorgenommen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ski-Notschlitten, bestehend aus einem Paar Skier, vier Tragsäulen zwei   Mittelstützen,   drei Verbindungsstangen und einem Liegetuch, gekennzeichnet durch je zwei vorne und hinten auf die Skibretter aufschiebbare Sockelstücke, auf deren   zweekmässigerweise seehskantige Kopfteile   die Querverbindungsstangen aufgesetzt und mittels Schrauben gesichert werden, so dass das Gerät auch als Liegestuhl,   Skischleife   oder Tragbahre verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Ski-Notschlitten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Verbindungstange, welche lose auf dem Bindungsbacken sitzt, durch die eingesetzten Mittelstützen festgehalten wird.
    3. Ski-Notschlitten nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Querverbindungsstangen aus Teilen bestehen, die bajonettverschlussartig miteinander verbunden sind, so dass die Stangen durch eine Vierteldrehung zerlegbar sind.
    4. Ski-Notschlitten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sockelstücke mit Gleitstöckel versehen sind.
    5. Ski-Not schlitten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitstöckel mit zwei Gummiklötzehen versehen sind, welche durch Einschrauben der Tragsäulen an die Skier gepresst werden und so eine sichere, federnde Verbindung mit diesen gewährleisten.
AT149034D 1935-12-14 1935-12-14 Ski-Notschlitten. AT149034B (de)

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AT149034T 1935-12-14

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AT149034B true AT149034B (de) 1937-03-25

Family

ID=3645423

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