AT14894B - Verfahren zur Konservierung von Heu und sonstigen Futterstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Konservierung von Heu und sonstigen Futterstoffen.

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AT14894B
AT14894B AT14894DA AT14894B AT 14894 B AT14894 B AT 14894B AT 14894D A AT14894D A AT 14894DA AT 14894 B AT14894 B AT 14894B
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hay
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George Archibald Lowry
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George Archibald Lowry
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
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   Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Konservieren und Sterilisieren von Heu,   Futterstoffen   und verschiedenen sonstigen Materialien der weiter unten angegebenen Art. 



   In den beiliegenden Zeichnungen ist ein zur   Durchführung   des fraglichen Verfahrens geeigneter Apparat veranschanlicht, wobei jedoch bemerkt werden muss, dass die Durchführung des Verfahrens nicht unbedingt au diesen Apparat gebunden ist. 



     Fig. l zeigt densetben   in bildschaulicher Ansicht, teilweise im Vertikalschnitt ; Fig. 2 ist die Draufsicht der   Vorrichtung   ; Fig. 3 zeigt die Deckplatte der Vorrichtung   bezw.   einen 
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 richtung durch den Schlitz oder die Schlitze der genannten Platte : Fig. 4 veranschaulicht den mittels der Vorrichtung hergestellten Materialballen in hildschaulicher Darstellung. 
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 in wirksamer, eifnacher und ökonomischer Weise, gleichgiltig, oh sich das zu konservierende Material in getrocknetem, teilweise getrocknetem oder frischem Zustande befindet. 



   Dieser Zweck wird der Erfindung gemäss dadurch erreicht, dass die in den Zwischenräumen des Materials   bfzw.   in   letzterem sflbst   und zwischen den Fasern und Faserschichten desselben vorhandene Luft während der Operation der   Pack-oder Ballenbildung   ganz oder praktisch genommen ganz entfernt wird, indem die einzelnen Lagen des betreffenden Materials, aus welchen die Packe oder Ballen aufgebaut werden, während ihrer Ubereinanderschichtung einer starken Pressung und Reibung ausgesetzt erscheinen und bis zum fertigen Aufban des Ballens unter Druck verbleiben; ein weiteres vorteilhaftes Merkmal des den Erfindungsgegenstand bildenden Verfahrens besteht darin, dass das zu konservierende 
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 der gebildeten Materialballen statt. 



   Zur praktischen Durchführung des in Rede   stehenden Konservierungs-Verfahrens   kann mit unwesentlichen Abänderungen die den Gegenstand   des österreichischen Patentes     Nr.   5310 bildende Presse Verwendung finden, indem bei derselben nur die Anzahl der in 
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   enthaltenen Luft befreien lassen, als dies bei gleichzeitiger Verarbeitung grösseren Mengen von Material der FaH ist, so erfolgt bei der in den beiliegenden Zeichnungen veranschau-   

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 dass die ausgepresste Luft nicht wieder in die Fasern des   betreffenden Materials oder   zwischen die einzelnen Lagen dieses letzteren während der Ballenbildung eindringen kann.

   Gleichzeitig erzeugt die zwischen dem in Ballenform aufzubauenden Matrial und der Deck- 
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 förmige Massen zusammengepresst erhalten, welche aus spiralförmig übereinander gelegten und von der in ihnen enthaltenen Luft befreiten Lagen des stark   komprimierten   Materials bestehen ; sobald nun die Anzahl der Lagen eine genügend grosse geworden ist, d.   h.   der 
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   ursprünglich   erteilten komprimierten Zustandes transportfähig gemacht. 



   In den beiliegenden Zeichnungen   bezeichnet A das Rahmengestell der zur Durch-   
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   platte J ? bitdonden Decketring.   An diesen letzteren ist die genannte   Deckplatte befestigt,   welche eine Anzahl von Zuführungsschlitzen für das zu konservierende Material besitzt. 



  Pig. 3 zeigt die Art und Weise, in welcher das Material durch die Schlitze hindurchtritt. sowie die diesen Schlitzen vorteilhaft zu erteilende Querschnittsform. Wie ersichtlich, ist die Oberfläche der Deckplatte gegen den   Schlitz zn abgeschrägt, während   die untere   Fläche   der dieser Abschrägung gegenüberliegenden Kompressionskante des Schlitzes in der Richtung der Materialzuführung abgehogen ist, so dass eine schmale Durchgangsöffnung für das ein-   zuführende   Material gebildet wird, in   welcher dieses   letztere, wie im nachstehenden beschrieben, eine entsprechende Kompression bezw. Verdichtung erfährt.

   Unterhalb der Deckplatte befindet sich eine Kammer C, welche das durch die Schlitze   tretende Material auf-     nimmt.   
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 FlächedergeschlitztenDEckplatte. 



     Zwecks Betätigung   der Vorrichtung wird Zunächst ein Teil des zu konservierenden Material in die Kammer eingebracht und in geeigneter Weise, z.   B. mit Hilfe eines uuter   die Materialmasse bezw. zwischen diese und den Presskolben H einer hydraulischen Winde geklemmten Holzzylinders aufwärts gegen die   untere Fiäche der Deckplatte gepresst. Durch   die sodann veranlasste rotierende Relativbewegung zwischen Deckplatte und Kammer ver- 
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Kammer befindliche Material, wobei letzteres gleichzeitig weiter nach unten in den Kammer-   @ raum gedrückt wird.

   Dieser Vorgang vollzieht   sich so lange, bis eine ans übereinander gelegten spiralförmigen Schiechten bestehende Säule von der   gewünschten   Länge der zu bildenden Packe oder Ballen entstanden ist,   welch letztere sodanu von   der in die Kammer   eingeführten   Materialmasse mit Hilfe von Messern, wie solche in der vorerwähnten Patent-   anmeldung des Erfinders beschrieben   sind, abgetrennt werden.

   Das Komprimieren von Material 
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 das   Komprimieren   so lange fortzusetzen, bis eine   Säule \'on   der doppelten Länge des   ge-   wünschten Ballens entstanden ist. sodann die diesem letzteren   entsprechende Materiallänge   von der ganzen Säule abzutrennen und den noch verbleibenden oberen Teil der Material- 

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   schiedener   Materialien, wie z.

   B. aus   uberseeiscben   Ländern eingeführter Hadern, dienen, die häufig als Infektionsträger wirken. Überdies haben einschlägige Versuche mit dem in   Hede   stehenden Verfahren ergeben, dass   durch   dasselbe gewisse Futtermittel eine Qualitätsverbesserung erfahren, indem ihr   spettisches   Aroma nach der erläuterten Behandlung   kräftiger hervortritt. Durch das bei der fraglichen Behandlung stattfindende Erhitzen,   Quetschen und Reiben werden nämlich die Fasernbündel der zl konservierenden Substanzen erweicht, wodurch das diesen letzteren innewohnende Aroma mehr zutage treten kann, so dass das Futtor an   Schmackhaftigkeit   gewinnt und von den Tieren gern genommen wird.

   Es hat sich ferner gezeigt, dass mit Hilfe des beschfiebenen Verfahrens auch sogenannte Gleichgewichtsfutter, d. h. Mischungen von Heu oder einem sonstigen   Hauhfntter und gp-   mahlenem Material   hergesteltt hezw.   in Dallenfonn konserviert werden können, indem jede schädliche Veränderung einer derartigen Futtermischung durch den im Sinne des   fragtichen   Verfahrens gewährleisteton   Ausschluss   von Luft und die erfolgte Zerstörung der vorhandenen Bakterien   hintangehalten   erscheint. 



   Bei zu   grosser Trockenheit   der zu konservierenden Materialien können dieselben vor oder während ihrer Kompression befeuchtet werden ; die   zugeführte   Feuchtigkeit wird   zn-   folge der bei dem angegebenen Arbeitsprozess stattfindenden   Temperaturerhöhung   in Dampf verwandelt,   welcher   das sterilisieren und Erweichen des Materials in wirksamer Weise   fördert.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Konservierung von Futterstoffen, bei welchem die letzteren in bekannter EMI4.2
AT14894D 1900-05-22 1900-05-22 Verfahren zur Konservierung von Heu und sonstigen Futterstoffen. AT14894B (de)

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