<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
schwenkbar angreift, kann durch Zug nach aufwärts die Strebe 18 aus den Stufen 19 gehoben werden. und da sie sich hiebei um den Bolzen 11 dreht, gelangen ihre Schlitzgrundfläehen 41 (Fig. 6) an die
Stirnseiten der Lagerwände 7 zum Anschlag, so dass sich nun weiters der Zug auch auf die Schwinge auswirkt, dem diese durch Schwenkung um Welle 2 (Fig. 2) von der antreibenden Welle 1 weg nachgibt, wodurch die Zwischenräder 6 mit Rad 21 bzw. 22 aus dem Eingriff kommen und auch der jeweils im Eingriff befindliche Finger 9 von der Schwinge freigegeben wird, so dass der Sehlitten mit seinen
Rädern 21 und 22 auf der Welle 1 verschoben werden kann.
Die Zugwirkung auf die Stange 39 wird verursacht durch Druck auf den Kupplungshebel 12 (Fig. 1), der sich um die in den Gehäuseseiten- wänden gelagerte Achse 47 dreht. Von dieser Achse geht der einarmige Hebel 17 zur Zugstange. 39 (Fig. 2) und greift an deren oberem Ende mittels eines Universalgelenkes im Punkt 49 an. Da der Hebel 17 auf der Achse 47 drehbar sitzt, macht er die Drehung des Kupplungshebels 12 erst mit, bis der auf diesem befindliche Anschlagzapfen 16 ihn anstösst und der auf den Kupplungshebel 12 ausgeübte Druck ihn zur Aufwärtssehwenkung um Achse 47 zwingt, wodurch die Zugwirkung auf die Stange. 39 herbeigeführt wird.
Kehrt der Kupplungshebel12 infolge Aufhören des auf ihn ausgeübten Druckes in seine Ausgangslage zurück, so wird der Hebel 17 von der an ihm angreifenden Feder 57 (Fig. 1) herabgezogen, wodurch die Stange 39 (Fig. 2) nach Eingriff der Zahnräder 6 in Zahnrad 21 oder 22 die Strebe 18 in eine der Stufen 19 drückt und die Schwinge in ihrer Lage fixiert.
Um ein reibungsfreies Eingreifen der Zwisehenräder 6 in die Antriebsräder 21 und 22 zu erreichen. werden sowohl das Antriebsräderpaar 21 und 22 als auch das Triebräderpaar 4 von jeder Kräftebelastung durch Betätigung des Kupplungshebels 12 befreit, indem die an seinem getriebeseitigen Arm angreifende Stange 48 (Fig. 1) seine Drehbewegung um die Achse 47 zugförmig auf den um den Ausleger 58 um den Zapfen 50 schwenkbaren doppelarmigen Hebel 51 überträgt.
Dieser Hebel besteht aus zwei parallelen Schienen, die beiderseits der Wellen 1 und 2 geführt sind ; sie besitzen in den Höhen der Wellen 1 und 2 je einen Längsschlitz zur Aufnahme der beiderseitig auf den Gleitringen 52 und 5,.', befindlichen Zapfen und nehmen mittels dieser auf ihrem Schwenkweg um Zapfen 50 die auf den Kupplungen 15 und 20 befindlichen Gleitringe 52 und 33 mit, welch letztere nach Anschlag auf die Wulste der Muffen 15 und 20 die Kupplungen ausser Wirkung setzen.
Da die Gleitringnut der Kupplung 20 breit gehalten ist. wogegen Gleitring 52 an dem Muffenwulst der Kupplung 15 anliegt, wird letztere bei Betätigung des Kupplungshebels 12 und der dadurch verursachten Schwenkung des Hebels 51 um Punkt 50 sogleich ausser Wirkung gebracht, wogegen der Gleitring 53 einen Weg leer zum Anschlag an den Wulst der Kupplung 20 zurücklegen muss, wodurch diese erst nach der Motorkupplung 15 ausser Wirkung gesetzt wird. Durch die Feder 56 wird die Kupplung nach Zurückgleiten des Ringes 53 wieder in Wirkung gebracht.
Die verzögerte Einwirkung des Hebels 12 auf die Kupplung 20 und ferner auf den Hebel 17 durch den Zapfen 16 bezweckt, dass bei geringem Betätigungsausmasse des Hebels 12 er nur auf die Motorkupplung 15 einwirkt, ohne die Kupplung 20 oder die Schwinge aus der bestehenden Lage zu bringen ; dadurch ist es möglich, den Motor abzukuppeln, ohne das Getriebe zu beeinflussen.
Zur Einstellung des Antriebsräderschlittens auf der Welle 1 (Fig. 1) dient der in Fig. 3 gezeichnete Vorwählerhebel. Er besteht aus einem um den im oberen Teil des Getriebegehäuses gelagerten Zapfen 26 drehbaren Schild 25, auf welchem die um die Zapfen 28 drehbaren und in zirka 450 Winkel abgeknickten
EMI2.1
aufgeschoben. Es kann auf dem Griff 44 auf und ab geschoben werden und greift in die Kerben 4 des Bogensegmentes 33 ein, wodurch der Vorwählerhebel 44 in den verschiedenen Schwenkstellungen festgehalten wird.
Die Wirkungsweise des Getriebes soll nun, ausgehend von der in Fig. 1 gezeichneten Räderstellung, beschrieben werden. In Fig. 1 befindet sich das kleine Antriebsrad 22 über Zwischenrad 6 mit dem kleinen Rad des Triebrädersatzes 4 im Eingriff ; es entspräche dies der zweiten Gesehwindigkeitsstufe. Die erste Geschwindigkeitsstufe würde den Eingriff des kleinen Antriebsrades 22 in das grosse Rad des Triebradsatzes 4 erfordern. Um dies zu erreichen, wird der Vorwählerhebel in Fig.] um eine Kerbe nach rechts geschwenkt und dort von dem Sperrohr 32 festgehalten. Der untere Teil des Hebels hat die entsprechende Bewegung nach links mitgemacht, und die linke Gabelzinke 27 deckt nun mit ihrem Ende auf das linke Schwingenfach, in dem sieh das grosse Triebrad 4 befindet, auf.
Die
EMI2.2
susammengedrückt. Den Gegendruck nimmt der Antriebsräderschlitten auf, da der unter dem kleinen Antriebsrad befindliche Fixierfinger 9 sich zwischen den Schwingenwänden des kleinen Triebrades 4 eingeschoben befindet (s. auch Fig. 2) und demnach ein Linksseitwärtsgleiten entsprechend dem Druck der rechten Gabelzinke nicht zulässt.
Wird nun der Kupplungshebel 22 betätigt, d. h. in der Pfeilrichtung (Fig. 1) bewegt, so ergibt sieh eine Drehung um Achse 47, sein getriebseitiger Arm veranlasst dadurch mittels der Stange 48 den Hebel 51 sich um den Zapfen 50 zu schwenken, wodurch er mit seinem unteren Arm die Muffe 15 sogleich mitnimmt und damit die Motorkupplung löst, während sein oberer Arm den Gleitring 53 an den Wulst der Muffe 20 zum Anschlag bringt und nun letztere
<Desc/Clms Page number 3>
mitnimmt, wodurch die Nabe 46 und mit ihr die Triebräder 4 von der Welle 2 gelöst werden.
Durch das Linksseitwärtsgleiten der Muffe 20 wurde die Feder 56 zusammengedrückt. In diesem Verlaufe der Schwenkung gelangt nun der Zapfen 16 an den einarmigen Hebel 17 zum Anschlag, drückt diesen nach aufwärts, wodurch die Feder 57 gespannt und mittels der Stange 39 (Fig. 2) Strebe 18 aus der unteren Stufe 19 gehoben wird und die Schwinge, wie bereits vorher ausgeführt, zum Abschwenken von Welle 1 um ihre Welle 2 veranlasst wird. Dadurch gelangen die Zahnräder 22 und 4 der zweiten Geschwindigkeitsstufe aus dem Eingriff, und es wird auch der zwischen den Sehwingenwänden 7 eingeschoben gewesene Fixierfinger 9 unter dem Antriebsrad 22 frei.
Nun kann sich der Druck der rechten Gabelzinke 27 auf den Antriebsräderschlitten auswirken, dieser wird nach links geschnellt und von der linken Zinke 27, welche, wie bei Einstellung des Vor- wählerhebels beschrieben, auf das linke Sehwingenfach, in dem sieh das grosse Triebrad 4 befindet, aufdeckt, aufgefangen und nun von den beiden Vorwählerhebelzinken in der vertikalen Ebene des grösseren Triebrades 4 gehalten.
Wird der Kupplungstritthebel 12 losgelassen, so hört die Stützwirkung seines Zapfens 16 auf Hebel 17 auf und die Feder 57 zieht letzteren nach abwärts : diese Bewegung wird von der Stange. ? (Fig. 2) auf die Strebe 18 und die Schwinge übertragen, welche nun um die Welle 2 zur Welle 1 zurüekschwenkt, wodurch sich der Fixierfinger unter dem Rad 22 in das Schwingenfach des grösseren Triebrades 4 einschiebt, worauf letzteres mit dem Antriebsrad 22 zum Eingriff gelangt und die Strebe 18 in die untere Stufe 19 fällt. Mit dem Kupplungstritthebel 12
EMI3.1
die Kupplungsmuffe 20 in den Kupplungsteil der Nabe 46 drückt und auch die Motorkupplung J in Wirksamkeit tritt, womit der Stufenwechsel vollzogen ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mehrstufiges Wechselgetriebe für Kraftfahrzeuge, bei dem die treibenden und getriebenen Zahnräder mittels Zwischenzahnrädern stirnseitig zum Eingriff gebracht werden, dadurch gekenn- zeichnet, dass die mit den getriebenen Zahnrädern (4) in ständigem Eingriff befindlichen Zwischenzahnräder (6) in einer um die Welle der ersteren schwenkbaren Schwinge gelagert sind, die vom Motorkupplungshebel (12) mittels eines Hebelarmes (17) und Zugstange (39) gehoben und gesenkt werden kann (Fig. 1, 2).